Eurovision Song Contest
2017
Forum Kiew
Jugoslawien 1962
Platz 4
Lola Novaković
"Ne pali svetla u sumrak"
 
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OGAE - Termine
OGAE Clubtreffen München 20.01.2018

ESC 2017 Finale PostTed:
1. Italien
2. Belgien
3. Portugal
4. Bulgarien
5. Frankreich
Stand: 27.07. 20:44
Wertungen: 64
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ESC 2017 1.Semi PostTED:
1. Portugal
2. Finnland
3. Moldawien
4. Belgien
5. Schweden
Stand: 17.07. 21:49
Wertungen: 62
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ESC 2017 2.Semi PostTED:
1. Estland
2. Bulgarien
3. Ungarn
4. Norwegen
5. Israel
Stand: 17.07. 21:52
Wertungen: 57
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Im Forum Kiew berichten einige OGAE Mitglieder von ihren Eindrücken vor Ort aus Kiew.


Alle Videos findet ihr auch im Video-Blog Kiew


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02.05.2017      Malta: Atemlos in Kiew

Malta, eine weitere Stimme in weißem Kostüm vor blau-dunklem Hintergrund. Ein Beitrag in Stimme und Werk einer Bonnie Tyler zu ihren besten Zeiten würdig. Leider hört das Lied aber zu früh auf; es bräuchte noch eine Minute und ein markantes Finale. Claudia hat eine ganz andere Sicht darauf. Nach neun vergeblichen Teilnahmen am nationalen Vorentscheid bewarb sie sich dieses Jahr nur deswegen wieder, weil sie sich auf Anhieb in den Beitrag verliebt hat. Sie beschrieb die Komposition als eine Achterbahn der Gefühle. Sehr gut gefällt ihr auch die italienische Version, von der es eine kurze Kostprobe zu  hören gab. Dass sie eine vielseitige Sängerin ist, konnte sie bei 10 Vorentscheidungsteilnahmen beweisen. Der Musikstil ist für sie auch unwichtig, da es auf das Lied selbst ankommt. Unvermeidlich kam auch ihr Bruder zur Sprache; Fabrizio Faniello, der Malta 2001 und 2006 vertreten hat. Er ist sieben Jahre älter als Claudia, insbesondere aber ein Vorbild und großer Motivator. Er gab ihr Kraft an sich selbst zu glauben und obendrein den Rat, das Lied mit viel Gefühl zu singen. Und das macht sie auch. Abseits der Musik ist sie auch noch Literaturbotschafterin und engagiert sich für das Lesen von Büchern.

eingestellt von: Stefan Ball

02.05.2017      Österreichs Sonnyboy Nathan


eingestellt von: Frank Albers
© Kamera: Karl Jakob

02.05.2017      Serbische und mazedonische Einlassungen

Serbiens Tijana Bogićević und Mazedoniens Jana Burceska (Foto) stellten in ihren Pressekonferenzen neben ihren Liedern vor allem ihr soziales Engagement in ihrer Ländern heraus. Beide haben zudem lange in den USA gelebt und sind entsprechend spontan und witzig in ihren Antworten und Diskussionen.



Tijana liebt den ESC so sehr, dass sie zukünftig auch ohne Lied einfach nur als Fan in den kommenden Jahren beim ESC dabei sein möchte. Schon als Backingsängerin in Düsseldorf hat sie sich vom ESC-Virus infizieren lassen und kommt nun nicht mehr davon los. Darüber hinaus versucht sie gerade ihrem amerikanischen Gatten Serbisch beizubringen und ihn als R&B-Sänger an die ESC-Welt heranzuführen. Eine serbische Version von "In Too Deep" wurde gestern von Tijana veröffentlicht, die im Unterschied zur Originalversion stärkere Orchesterelemente hat.



Jana ist in Mazedonien für ihr soziales Engagement bekannt und arbeitet für die Unesco mit behinderten Kindern. Ihre musikalische Karriere verdanke sie vor allem Kaliopi, die sie seit vielen Jahren fördert. Janas ganz große Leidenschaft ist Brasilien, wo ihr Lied bereits auf Platz 13 der Charts eingestiegen ist., wie sie stolz auf Portugiesisch berichtete. Ihre großes Ziel ist es, für Mazedonien erstmals seit 2012 wieder einen Finalplatz zu erreichen, und so es ihrem Idol Kaliopi gleichzutun.

 

eingestellt von: Frank Albers
© Foto: Sigi Doppler

02.05.2017      Österreich und der tiroler Strahlemann Nathan

Österreich schaffte das, was es gestern nicht gab. Applaus im Pressezentrum. Dazu eine auffällige Inszenierung. Nathan steht in den Wolken und ein silberner Sichelmond steht auf der Bühne. Das Wichtigste aber: Nathan spielt gekonnt mit der Kamera und strahlt richtiggehend. Auch der Chor darf auf der großen Bühne singen und wird nicht abseits versteckt. Im ersten Halbfinale wäre dieser Auftritt ein sicherer Kandidat für das Finale. Die Inszenierungsähnlichkeit mit „Der kleine Prinz“ ist aber keine Absicht. Nathan und das Kreativteam suchten einfach den bestmöglichen Weg das Lied ideal auf die Bühne zu bringen. Nathan ist einfach ein Sonnyboy, der alle mit seinem Charme verzauberte. Die Lachfältchen im Alter sind im sicher. Dabei schrieb er das Lied in einer Phase, in der er sich selbst motivieren musste und einen positiven Anschub brauchte. Sein Chor ist recht multikulti. Ein österreichischer Studienfreund von Nathan, ein Österreicher mit philippinischen Wurzeln, ein Kiewer und eine in Österreich lebende Belgierin. Seine gleichzeitige Bewerbung um das deutsche Kiew-Ticket ging auf einen Freund zurück. Zu der Zeit lief bereits die interne Künstlerauswahl beim ORF, als ein Freund dem NDR ein Demoband schickte. Er sah es dann einfach als zweite Chance an. Österreich war aber schneller und jetzt ist es eine Ehre für ihn sein Heimatland zu vertreten.  

 

eingestellt von: Stefan Ball

02.05.2017      Weitere Grüße der Halbfinalisten


eingestellt von: Frank Albers
© Kamera: Karl Jakob

02.05.2017      Zwischenfazit nach der ersten Probe HF1


eingestellt von: Frank Albers
© Kamera: Karl Jakob

01.05.2017      Franks Nachtgedanken Kiew 2017, 1. Mai


eingestellt von: Frank Albers
© Kamera: Karl Jakob

01.05.2017      Lettische Kurzweiligkeit zum Schluss

Der zweite Probentag endete mit der Pressekonferenz Lettlands. Triana Park genießen ihre Zeit in Kiew in vollen Zügen, fühlen sich pudelwohl und freuen sich auf zwei Wochen Party. Sie sind stolz, Lettland als eine Band zu vertreten, die auf mehrere Alben und eine bereits langjährige Karriere zurückschauen können, und nicht ein "One-Hit-Wonder", wie so viele andere Acts aus Lettland in den letzten 10 Jahren. Durch das neue lettische Vorentscheidungskonzept "Supernova" wären in den letzten drei Jahren Qualitätstitel ausgewählt worden, die die lettische Musikszene bestens repräsentieren. Um das kleine Lettland in der Welt sichtbar zu machen, nutzen Triana Park bei ihren Auftritten gerne nationale lettische Symbole wie die lettische Freiheitsstatue.

eingestellt von: Frank Albers
© Foto: Frank Albers

01.05.2017      Omar Naber: Kiew die Zweite

Da ist er also wieder in Kiew, Omar Naber. Seither hat sich einiges verändert. Damals als Anfang Zwanzigjähriger war er noch unerfahrener. Inzwischen mit Mitte 30 geht er die Sache professioneller an und wird weniger Party machen. Er sieht dies als seine zweite Chance an, nachdem er 2005 das Finale nicht erreichte, und will diese auch nutzen. Bei der Umsetzung und Inszenierung vertraut er voll auf sein erfahrenes Team. Musikalisch war er seit Kiew 1 unter anderem auch als Backgroundsänger aktiv oder als U-Bahn-Sänger in London. Letzteres stellt eine Ehre für ihn dar. Jedes Jahr bewerben sich 7-8.000 um eine von 40 Lizenzen. „On My Way“ war bestimmt nicht unter seinen unterirdischen Vorträgen dabei. Der Beitrag wartete zehn Jahre auf seine Veröffentlichung. Als Omar das Lied damals geschrieben, fühlte er sich dem aus persönlichen Gründen nicht gewachsen. Nun war die Zeit aber reif für das Lied. Er hatte verschiedene Arrangements dafür entwickelt; auch eine Punkrockversion, eine Stilrichtung die er grundsätzlich mag, wofür ihm die Komposition aber letztendlich zu schade war. Die orchestrale Fassung war dann die Idee eines Freundes.

eingestellt von: Stefan Ball

01.05.2017      Artsvik auf der Suche nach armenischer Tradition

Artsvik aus Armenien war die einzige des heutigen Probentags, die in ihrer Pressekonferenz kein Englisch sprach, sondern es bevorzugte, auf Armenisch zu antworten und dann übersetzt zu werden. Artsvik erzählte wie wichtig es ihr sei, dass in die Inszenierung armenische Elemente in Form traditioneller Grafiken und Schriftzüge aber auch in musikalischen Zitaten armenischer Folklore eingebaut wurden. Armenische Tradionen international zu präsentieren, erfülle sie mit Stolz aber auch mit einem großen Gefühl für Verantwortung. Auch Familienbande sind Artsvk wichtig, weshalb sie mit großem Stolz den Namen ihrer Großmutter  "Artsvik" trägt, der übersetzt "Adler" bedeutet.

eingestellt von: Frank Albers
© Foto: Frank Albers

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