Eurovision Song Contest
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Forum Kiew
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OGAE - Termine
OGAE Clubtreffen München 20.01.2018

ESC 2017 Finale PostTed:
1. Italien
2. Belgien
3. Portugal
4. Bulgarien
5. Frankreich
Stand: 27.07. 20:44
Wertungen: 64
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ESC 2017 1.Semi PostTED:
1. Portugal
2. Finnland
3. Moldawien
4. Belgien
5. Schweden
Stand: 17.07. 21:49
Wertungen: 62
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ESC 2017 2.Semi PostTED:
1. Estland
2. Bulgarien
3. Ungarn
4. Norwegen
5. Israel
Stand: 17.07. 21:52
Wertungen: 57
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Im Forum Kiew berichten einige OGAE Mitglieder von ihren Eindrücken vor Ort aus Kiew.


Alle Videos findet ihr auch im Video-Blog Kiew


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07.05.2017      Franks Nachtgedanken Kiew 2017, 7. Mai


eingestellt von: Frank Albers
© Kamera: Lothar Zimmermann

07.05.2017      Frankreich feiert Vielfalt. Heute besonders!

Am heutigen Tag steht in Frankreich natürlich die Präsidentschaftswahl im Vordergrund. Deshalb wurde Alma auch gefragt, inwiefern sie das berühre. Sie versuche, die Wahl auszublenden, weil sie sich ganz auf ihren Auftritt konzentrieren müsse. Wichtig sei ihr aber festzuhalten: Wenn Menschen meinen, jemand Verrücktes wählen zu müssen, solle man lächeln und stärker sein als diese Kräfte. Ihr Lied enthalte orientalische, sogar lateinamerikanische und viele andere Elemente, die in irgendeiner Weise aus ihren vielen Reisen stammen. Wir alle seien schließlich von Einflüssen aus der ganzen Welt geprägt - und das solle auch so bleiben. Der französische Delegationsleiter fügte hinzu: Bei der Auswahl des Liedes sei wichtig gewesen, nicht nur das eigene Land, sondern die ganze europäische Jugend zu gepräsentieren. Nicht zuletzt deshalb habe man versucht - auch wenn man durchaus mit optischen Klischees arbeite - einen frischen und coolen Auftritt zu gestalten. Eurovisions-Sympathiepunkte hat Frankreich heute mit Sicherheit sammeln können.

eingestellt von: Reinhard Ehret
© Foto: Sigi Doppler

07.05.2017      Hawaii in Kiew

Frisch, fromm, fröhlich, frei kamen die Spanier auf die Bühne und verzauberten die Halle in einen Strand mit Palmen und viel Sonne. Die Liegestühle an der LED-Wand sind ausgeklappt und die Surfbretter stehen bereit. Sogar ein rotweißer VW-Bus wackelt im Takt zum Rhythmus der Musik. „Do it for yor lover“ heißt das Lied von Manel Navarro und so lässt sich erahnen, was dort im Auto geschieht. Im spanischen Beitrag geht es um Liebe machen. Und das alles in bunter Atmosphäre. Ein leichtes Urlaubsfeeling kommt auf, wenn Manel Navarro mit seiner Gitarre die Hüfte schwingt. Sogar im Publikum wurde eifrig mitgewippt. Es waren die Damen, die Senor Navarro auf seine charmante Art bezauberte. Im bunten Hawaii-Hemd sang er gefühlte sechs Minuten sein Lied, da der Refrain sehr monoton und eingängig ist. Im Grunde genommen wird der Satz „Do it for your lover“ in Endlosschleife wiederholt, bis jeder in der Halle den Text mitsingen kann. Auch Manels Amigos, die ihn mit Gitarren begleiten, sind bunt gekleidet und lassen Frauen- und Männerherzen höher schlagen.

In der Pressekonferenz wurde Manel auf seinen umstrittenen Sieg und den Konflikt danach angesprochen. Tapfer beteuerte er, dass alles mit rechten Dingen zuging. Als Traumziel zum Surfen würde seine Wahl auf Australien fallen, was vor allem die australischen Fans erfreute. Sein Lied gab er anschließend in einer Akustik-Version zum Besten, bevor er in die Lostrommel griff und für das Finale die zweite Hälfte zog. Eine gute Ausgangsposition alle Wettquoten zu widerlegen.

eingestellt von: Stefan Ball
© Text & Foto: Jörg Woitzik

07.05.2017      Franks Nachtgedanken Kiew 2017, 6. Mai


eingestellt von: Frank Albers
© Kamera: Sigi Doppler

07.05.2017      Großbritannien mit neuer Ernsthaftigkeit

Die britische Delegation nimmt den Auftritt von Lucie Jones sehr ernst. So kam die Frage während der Pressekonferenz nicht unerwartet, ob Großbritannien endlich auf die Erfolgsspur zurückfinden wird und will.  Der Delegationsleiter, der bereits Produzent des ESC 1998 in Birmingham war, betonte dann auch, dass es der BBC sehr wichtig sei, die Phase in der der ESC in Großbritannien nur als Spaßveranstaltung verstanden wurde, endlich zu beenden und die Show wieder zu mehr Ernsthaftigkeit zurückzuführen. Dazu würde auch eine sehr seriöse Auswahl des britischen UK gehören, wie man es dieses Jahr getan habe.

Vorstellen könnte man sich auch, irgendwann einmal in einer der britischen Minderheitensprachen zu singen, wie z.B. Walisisch oder Gälisch.

Lucie und ihre Delegation hoffen auf ein gutes britisches Resultat in diesem Jahr, von einem Sieg mag man vielleicht träumen, rechnet aber nicht ernsthaft damit. Deshalb würde man auch noch keine Vorbereitungen bei der BBC treffen, wo ein ESC eventuell in Großbritannien ausgetragen werden könnte.

Mit der Probe war man sehr zufrieden, die gewünschten Effekte mit der Spiegelwand funktionieren wie man es sich gewünscht und vorgestellt hat.

eingestellt von: Frank Albers
© Foto: Sigi Doppler

07.05.2017      Der Gastgeber rockt

Ein riesiger Kopf, aus dessen Augen kurzfristig Röntgenstrahlen leuchten. Dazu eine einigermaßen statische Rocknummer und kein Firlefanz, das ist der Gastgeberbeitrag. Die Pressekonferenz war für einen Gastgeber ungewöhnlich dünn besucht. Die Anzahl der Fragen hielt sich auch in Grenzen, da durch die Dolmetscherei viel Zeit verloren ging. Für den Sänger hinter der Sonnenbrille ist derzeit vieles neu. Erstmals singen sie englisch, an einem derartigen Wettbewerb haben sie auch noch nie teilgenommen und der Sänger hat nun auch einen eine Woche alten Sohn. Für den und seine Frau hatte er gestern trotz allen Eurovisionszeitruckes sechs Stunden Zeit. Was für die Band auch neu und vor allem schön ist bei dieser Veranstaltung, ist, dass sie sich um nichts kümmern müssen. Ihnen wird alles aufgebaut und wieder aufgeräumt und sie müssen nur auf die Bühne gehen und singen. Ungewöhnlich für einen ukrainischen Beitrag, wird er ohne pyrotechnische Effekte aufgeführt werden. Nach ein paar Ausführungen zum Stellenwert der Rockmusikszene in der Ukraine, wurde noch eine letzte Frage gestellt. In einer italienischen Fernsehsendung sei die Aussage getroffen worden, der Ukraine werde der Song Contest ebenso genommen werden, wie bereits die Krim. Auf diesen Einwurf wurde durch den Sänger noch elegant und diplomatisch eingegangen und die Pressekonferenz wurde beendet. Dann konnte eine völlig schockierte Italienerin doch noch einmal das Mikrofon ergreifen, erklären dass zumindest ihr diese Sendung nicht bekannt sei und entschuldigte sich für alle Fälle. Als Dank erhielt sie von der Band, genauer dem extra brillenlosen Sänger, noch ein Werbepräsent: ein Unterhöschen. Die Italienerin konnte ihr Glück gar nicht fassen.

eingestellt von: Stefan Ball
© Foto: Stefan Ball

07.05.2017      Schwarz weiß ist nicht farblos!

Was für ein Auftritt! Dieses Jahr stimmt wirklich so gut wie alles. An den Pyroeffekten wird noch gearbeitet, aber das ist vielleicht das Einzige was man noch verbessern kann. Das Opening ist umwerfend und in der Tat liegt Levina am Anfang auf dem Boden, umgeben von Lichteffekten in weiß. In dieser Position zu singen, ist eine Herausforderung, die Levina souverän meistert. Als sie dann zum Leben erwacht, außerhalb der Komfortzone, steht sie wunderschön, elegant im Rampenlicht, nicht wie eine Diva, sondern wie eine moderne, starke, junge Frau! Besser kann eine Sängerin diesen Song kaum präsentieren. Nicht von ungefähr kletterte Levina in den letzten Tagen in den Wettquoten nach oben. Levina macht auf der internationalen Bühne einen großartigen Job, sympathisch und gut gelaunt findet sie bei der Pressekonferenz auf jede Frage eine schlagfertige Antwort. Ein australischer Journalist vermisst die Farbe bei ihrer Show. Levina sagt, dass der positive Song und die schwarz-weiß Inszenierung zu ihrem Stil und ihrer Persönlichkeit passen. Und dann darf sie das Los ziehen, das über ihren Start entscheidet. Es ist die zweite Hälfte. Ein gutes Omen.

Für mich gehört Levinas Performance zu den Top 5. Ich zumindest hatte eine Gänsehaut. Vielen Dank, Levina, dass Du Deutschland so sympathisch und weltoffen repräsentierst.
(Text: Lothar Zimmermann)

eingestellt von: Frank Albers
© Foto: Sigi Doppler

07.05.2017      Francesco weiß, wie man's macht

Da gibt es kein Vertun: Francesco Gabbani ist hier der absolute Superstar, um dem abgegriffenen Wort „Top-Favorit“ mal eine Steigerung zukommen zu lassen. Seine letzte Einzelprobe absolvierte er heute nicht nur glänzend, sondern er spielte geradezu mit den recht zahlreichen Zuschauern in der Halle. Neben den Akkreditierten ist heute nämlich wieder eine große Besuchergruppe anwesend, die sich bei jedem Liedvortrag des Italieners mitreißen ließ. Francesco weiß natürlich, wie man’s macht, denn er richtete einen lautstarken Gruß in diese Besuchergruppe, die das mit Begeisterung beantwortete. Sogar Volunteers groovten und tanzten mit. Viele lachende und frohgestimmte Gesichter gab es nicht nur dort, sondern auch in Francescos Pressekonferenz, die keine großen Neuigkeiten erbrachte, aber äußerst unterhaltsam verlief. Auf eine entsprechende Frage hin bekundete der Head of Delegation: „Nun lasst uns erstmal gewinnen. Und wenn es wirklich klappen sollte, ist die RAI absolut dieser Aufgabe bewusst und wird Europa herzlichst in Italien willkommen heißen.“ Na dann! Francesco muss aber erst einmal den Sieg nach Hause bringen. Versuchen wird er das in der ersten Hälfte des Finalstarterfeldes am Samstag.

eingestellt von: Reinhard Ehret
© Foto: Sigi Doppler

07.05.2017      Wichtige Information für alle Ticketbesteller Kiew 2017

Wichtige Information für alle Ticketbesteller. Nach dem derzeitigen Informationsstand möge bitte jeder seinen Ticketausdruck zu jeder Show, sei es Generalprobe oder Livesendung, mitnehmen. Diejenigen von euch, die einen Stehplatz zugeteilt bekamen, sollen entsprechend der zugeteilten Stehplatzzone jeweils vor Show/Generalprobenbeginn ein farbiges Armband erhalten. Dieses werde vor jeder Show/Generalprobe einzeln ausgegeben. Sitzplatzinhaber können ihren Sitzplatz mit dem Ticketausdruck demnach direkt einnehmen. Änderungen sind auf Grund unserer bisherigen Erfahrungen mitnichten ausgeschlossen.

eingestellt von: Frank Albers
© Foto: Frank Albers

06.05.2017      Israel: Imri ist sehr zufrieden

Es ist ja schön, dass der israelische Sänger Imri sich „alive“ fühlt; doch immer, wenn er uns das singt, versingt er sich. Der hohe Kopfstimmenton ist - vor lauter Hüpfen, Klatschen und Springen - für ihn einfach nicht zu halten. Bei keinem der drei Probendurchläufe kam es zu einem guten „Alive“-Schrei. Das führte im Pressezentrum eben sogar zu einem hörbaren Raunen. Möglicherweise hätte man diese Problematik bei der Erschaffung der Melodieführung berücksichtigen sollen. Den Rest singt Imri nämlich ganz hervorragend stimmsicher, zwinkert und lächelt putzig mit der Kamera und tut alles, um eine äußerst sympathische (gut trainierte) Figur abzugeben. In seiner Pressekonferenz zeigte er sich erstaunlicherweise sehr zufrieden mit allem. Wenn er sich da mal nicht vertut.

eingestellt von: Reinhard Ehret
© Foto: Sigi Doppler

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