Eurovision Song Contest
2017
Forum Kiew
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Platz 7
MID
"Smile"
 
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OGAE - Termine
OGAE Clubtreffen München 20.01.2018

ESC 2017 Finale PostTed:
1. Italien
2. Belgien
3. Portugal
4. Bulgarien
5. Frankreich
Stand: 27.07. 20:44
Wertungen: 64
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ESC 2017 1.Semi PostTED:
1. Portugal
2. Finnland
3. Moldawien
4. Belgien
5. Schweden
Stand: 17.07. 21:49
Wertungen: 62
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ESC 2017 2.Semi PostTED:
1. Estland
2. Bulgarien
3. Ungarn
4. Norwegen
5. Israel
Stand: 17.07. 21:52
Wertungen: 57
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Im Forum Kiew berichten einige OGAE Mitglieder von ihren Eindrücken vor Ort aus Kiew.


Alle Videos findet ihr auch im Video-Blog Kiew


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06.05.2017      Joci singt für den Eintrag in die Geschichtsbücher

Ungarns Joci Pápai muss hier in Kiew ein wenig als Vorzeige-Diversity-Vertreter herhalten. Aber er geht damit recht souverän um, denn er hat tatsächlich eine sehr wichtige Botschaft. So stolz er einerseits ist, dass sein Heimatland Ungarn ihn als Angehörigen der Roma-Minderheit als Vertreter beim ESC ausgewählt hat, so traurig ist er, dass dies heute immer noch als etwas Besonderes dargestellt und betont werden muss.

Joci wertet aber seine Teilnahme als ein wichtiges Zeichen, dass Ungarn auf einem guten Weg ist, eine offeneres und toleranteres Land zu werden. Gäbe es Roma-Geschichtsbücher würde das Ereignis, dass ein Roma es als Vertreter Ungarns zum ESC geschafft hat, einen großen Eintrag bekommen. Joci hofft, dass während des teilweise in Romani gesungenen Refrains alle Roma der Welt sich vereint fühlen.



Auf der Bühne werden im Hintergrund sehr detaillierte Symbole zu sehen sein, die sowohl die ungarische als auch die Roma-Folklore repräsentieren.

Stimmlich ist Joci sehr präsent, er hat nur noch gelegentlich das Problem, die richtige Kamera zu finden, in die er singen soll.

eingestellt von: Frank Albers
© Foto: Sigi Doppler

06.05.2017      Niederlande glänzt mit Outfits und Stimme

Wenn ein Song ohne Intro und mit einer a capella-Sequenz anfängt, dann muss jeder Ton sitzen. Und bei einem dreistimmigen Gesang ist das dreifach schwer. Die niederländischen Schwestern schaffen das mit einer großartigen Leichtigkeit, da sitzt vom ersten bis letzten jeder Ton dreifach. Ein weiterer besonderer Schwierigkeitsgrad bei diesem Beitrag ist auch die perfekte Einstellung der drei Mikrofone. Das alles ist prima umgesetzt und das stimmige Bühnenbild lässt auf den Finaleinzug hoffen. Künstlerisch ist jedenfalls das, was OG3NE präsentieren, ganz großes Kino.

Das setzt sich auch in der anschließenden Pressekonferenz fort. Spontan stimmten die Schwestern den Song „Hold on“ von Wilson Phillips aus dem Jahr 1990 an und ernten tosenden Applaus der Zuhörer. „Hold on“ war übrigens der erste Song, den die Zwillinge Amy und Shelley und ihre älteste Schwester Lisa zusammen gesungen haben. Jetzt, genau 10 Jahre nach der Teilnahme beim Junior-Song-Contest, soll der erste Schritt, das Finale, erreicht werden. Es wäre zu wünschen, denn künstlerisch ist „Lights and Shadows“ auf jeden Fall eine Ohrenweide.

Bleibt zu hoffen, dass beim Auftritt am Dienstag Abend niemand die Mikrofone vertauscht.

eingestellt von: Biggi Müller
© Foto: Sigi Doppler

05.05.2017      Paris - ein Fest für`s Leben. Alma verzaubert mit ihrem Requiem

Spätestens seit dem heutigen Auftritt ist eines klar: Alma wird sich in die Top Ten singen! Schon bei ihrer ersten Probe auf der Bühne leuchteten ihre Augen und sie zeigte eine unglaubliche Präsenz. Die Inszenierung könnte man kitschig nennen, oder aber wunderschön. Vielleicht auch beides. Die Kulisse ist Paris und die Stadtansichten könnten aus einem Hochglanzprospekt stammen. Der Eiffelturm bei Nacht ist in ein goldenes Licht getaucht. Requiem mag eine Totenmesse sein, wenn Alma das Requiem singt, wird es zu einer Hymne an das Leben. Keine Spur von Traurigkeit, die Totenmesse macht Lust sich auf ein Abenteuer einzulassen, das im Anfang bereits das Ende trägt. 

Bei der Pressekonferenz war Alma mit sich schon ganz zufrieden. Nichts ging schief, aber an den Details müssten sie noch arbeiten. Frauen und Schuhe - auch da setzt Alma Zeichen. Sie trägt High Heels mit Glitzersteinen, die zu den Journalisten funkeln. Ein wenig wie ihre Augen, die so charmant strahlen, wenn sie lacht. Ein Traum wird wahr, sagt sie, und betont, das sei ganz ehrlich gemeint. Alles läuft auf den Tag, das Finale, hinaus und sie könnte glücklicher nicht sein. Ihr „Head of Delegation“ verspricht, dass sie noch mehr Nahaufnahmen bekommen wird. „She will make more love with the camera.“ Das OGAE-Team ist gespannt!
Text: Lothar Zimmermann


eingestellt von: Biggi Müller
© Foto: Sigi Doppler

05.05.2017      Großbritannien blickt in den Spiegel

Aus tiefstem Herzen glaubt Lucie an ihren Song. Das versprach sie nach ihrer heutigen ersten Probe. Letztere war von einigen (technischen) Fehlstarts und Unterbrechungen gekennzeichnet. Einmal wurde sie gar von einem Pyro-Effekt überrascht, mit dem sie nicht gerechnet hatte. Lustig! Ansonsten brillierte die musicalerfahrene Künstlerin mit einer starken Gesangsleistung. Zu Beginn ihres Auftritts könnte man meinen, auch die Engländerin begänne im Liegen - doch bald entpuppt sich das als einen Blick nach oben in einen Spiegel. Ob’s das braucht, darf in Frage gestellt werden, denn schon nach wenigen Sekunden muss Lucie ihr Mikro in ein Stativ fummeln. Mit der Inszenierung sind aber Interpretin und Delegation, wie sie bekanntgaben, sehr zufrieden. Die Zusammenarbeit mit den Produzenten sei während der letzten Wochen großartig gewesen. Lucie ist eine quicklebendige und fröhliche Natur, die sich ganz offensichtlich einfach nur freut, beim Song Contest dabei zu sein.

eingestellt von: Reinhard Ehret
© Foto: Sigi Doppler

05.05.2017      Ukraine: Großkopf mit Rock

O.Torwald heißt die ukrainische Rockband, die heute zum ersten Mal die Bühnentechnik austesten durfte. Der Song „Time“ ging im Presse- und Fanzentrum an allen vorbei und riss niemanden mit. Das Publikum für Hardrock-Beiträge ist offenbar noch nicht eingetroffen. Warum man einen überdimensionalen Männerkopf auf der Bühne habe? Es ging um eine besondere Symbolik: All unsere Probleme entstünden im Kopf, erklärte der Bandleader anschließend. Man solle doch besser viel öfter mit dem Herzen denken. Alle Fans und Journalisten lud er zur großen Aftershowparty ein. Man möge sich dort betrinken und bis in den frühen Morgen tanzen.

eingestellt von: Reinhard Ehret
© Foto: Sigi Doppler

05.05.2017      Pressekonferenz-Schnipsel Spanien, Italien, Deutschland


eingestellt von: Frank Albers
© Kamera: Karl Jakob

05.05.2017      Franks Nachtgedanken Kiew 2017, 5. Mai


eingestellt von: Frank Albers

05.05.2017      Levinas Pressekonferenz

Levina bestritt die deutsche Pressekonferenz allein ohne die übrigen Delegationsmitglieder und war dabei sehr souverän, ihr sehr gutes Englisch war da nicht von Nachteil. Der Moderator der Pressekonferenz, der ukrainische Fernsehmoderator Igor Posypayko, hatte in seinem Gespräch mit Levina von der ersten Sekunde an auf Flirtmodus gestellt und schwärmte von ihren "kilometerlangen" Beinen, feierte sie als die schönste Deutsche, die er seit langer Zeit gesehen habe und scheute nicht einmal davor zurück, während des Gesprächs Fotos von Levina zu machen.

Die Fragen der anwesenden Fans und Journalisten drehten sich in erster Linie um die deutsche Vorentscheidung, ihre Promotour und wie zufrieden sie mit ihrer ersten Probe war. Die Probe schilderte Levina als großartige Erfahrung, sie sei sehr zufrieden mit dem Licht, dem Setting, ihre Choreographie konnte wie geplant umgesetzt werden und es würden vermutlich nur noch sehr kleine Änderungen vorgenommen werden. Zum Abschluss sang sie natürlich noch einmal "Perfect Life", begleitet von Oleg an der Gitarre. Die Pressekonferenz-Besucher waren begeistert, der Moderator noch viel mehr.

eingestellt von: Frank Albers
© Foto: Sigi Doppler

05.05.2017      Spanien: Urlaubsstimmung mit Reggae-Pop

Das Bühnenbild macht Lust auf Urlaub. Bunte Trick-Animation mit Sand, Strand, Surfbrettern und einem hin- und herwackelnden VW-Bus. Manel Navarro und die drei Musiker passen sich der Szene an: Glücksbändchen, Hawaii-Hemden, Jeans und Turnschuhe - alles in allem versprühen sie gute Laune auf der Bühne, was aber nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass der Reggae-Popsong „Do it for your Lover“ schwach ist. Vergessen scheinen die Querelen der Vorentscheidung - die Konzentration liegt auf einer guten Performance.

Es wird noch einiges geändert am Auftritt, einige Kamera- und Lichteinstellungen. Manel fühlt sich wohl in der Ukraine, er war ja als Pausenact bei der ukrainischen Vorentscheidung dabei und der ESC in Kiew ist der bisher größte Erfolg seiner Karriere - aus Dankbarkeit, so erzählt er, habe er sich das Wort „Musica“ auf ukrainisch auf den Arm tätowieren lassen.

eingestellt von: Biggi Müller
© Foto: Sigi Doppler

05.05.2017      Italien mit Bart, Charme und Affe

Italien ist einfach ein bunt inszenierter, fröhlich-flotter Auftritt, bei dem der Affe sich nicht laust, sondern tanzt und winkt. San Remo lässt grüßen. Der Blick in die Kamera klappte noch nicht ganz oder das ist beabsichtigt. Die Meinungen über den Auftritt waren verschieden. „Da passt stimmlich und auch sonst gar nichts“ oder „falsches Bühnenbild“ wurden aber vom Applaus überstimmt.

Bei der Pressekonferenz bewies Franceso seine unterhaltsam-komödiantische Seite. Zu Anfang entschuldigte er sich „My english is nott so goood“. Seine im gesten- und mimikreichen Italienisch vorgetragenen Antworten (der halbitalienische Österreicher und er sind sich da sehr ähnlich) übersetzte ein etwas gestreng dreinschauendes Delegationsmitglied. Seine Lieblingsspeise sind übrigens Tagliatelle con Funghi. Über seine Favoritenrolle denkt er lieber nicht nach, da er ansonsten um die Spontanität seines Auftrittes befürchtet. Er hat nicht erwartet, dass das Lied so erfolgreich werde. Das Geheimnis des Erfolgs vermutet er aber in der eingängigen Melodie, verbunden mit der tieferen Botschaft des Liedes. Im Affenkostüm steckt übrigens nicht Adriano Celentano, sondern ein bekannter italienischer Choreograph und Tänzer. Aber leider war der weder ohne, noch mit Kostüm anwesend. Das lag aber nicht daran, dass Francesco befürchten würde, dass der Affe populärer als er selbst werde.

Seine erste Erinnerung an den Song Contest reicht bis in das Jahr 1990, als Toto Cutugno für Italien gewann. Danach war es südlich des Brenners aber mangels Fernsehübertragung schwer Eurovisionsfan zu werden oder bleiben. Der Höhepunkt der Pressekonferenz war keine Gesangseinlage, sondern der Tanzunterricht für die Monkey-ografie. Zum Schluss verkündete die Delegation dann noch voller Stolz, dass Francescos soeben erschienenes Album schon auf Platz 1 in den heimischen Charts steht. Und wenn sich die Prognosen erfüllen, dann vielleicht auch in Deutschland oder anderswo?


eingestellt von: Stefan Ball
© Foto: Sigi Doppler

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