Eurovision Song Contest
2017
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OGAE - Termine
Regionaltreffen Stuttgart 05.11.2017
OGAE Clubtreffen München 20.01.2018

ESC 2017 Finale PostTed:
1. Italien
2. Belgien
3. Portugal
4. Bulgarien
5. Moldawien
Stand: 13.09. 20:11
Wertungen: 70
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ESC 2017 1.Semi PostTED:
1. Finnland
2. Portugal
3. Moldawien
4. Schweden
5. Belgien
Stand: 09.09. 20:50
Wertungen: 65
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ESC 2017 2.Semi PostTED:
1. Estland
2. Bulgarien
3. Ungarn
4. Norwegen
5. Österreich
Stand: 09.09. 20:53
Wertungen: 60
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Im Forum Kiew berichten einige OGAE Mitglieder von ihren Eindrücken vor Ort aus Kiew.


Alle Videos findet ihr auch im Video-Blog Kiew


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04.05.2017      Der Diskozopf von der Adria

Montenegro folgt einem Trend dieses Jahres und das Gesicht des Sängers ist überdimensional als Hintergrund zu sehen, gerne auch doppelt. Ansonsten hüpft er über die Bühne und schwengelt den Haarzopf. Der besteht aber nicht aus seinem Echthaar, sondern ist eine Haarverlängerung. Er erinnert nicht nur an japanische Haarmode, sondern auch in Montenegro sollen Zöpfe vor 200 bis 300 Jahren angesagt gewesen sein. Ansonsten ist der Zopf Teil seines Eurovisionskostüms. Insgesamt hat er von seiner Designerin 25 Outfits dabei. Er wird sie in Kiew zwar nicht alle tragen können, aber er versucht es. Seinen Pressekonferenzfetzen kann er schon mal abhaken. Seine Eurovisionszeit geniest er. An der Gastgeberstadt gefallen ihm vor allem die vielen Grünanlagen und selbst für ihn als Vegetarier bietet die fleischlastige ukrainische Küche geschmackvolle Schmankerl. Slavko bezeichnet sich künstlerisch nicht als Sänger oder Tänzer, sondern als singenden und tanzenden Schauspieler. Letzteres ist auch sein berufliches Zentrum. Tatsächlich hat er in nationalen und internationalen Produktionen schon die unterschiedlichsten Rollen verkörpert. Vom Sohn über den Gefangenen bis hin zum Polizisten. Der Song Contest ist seinerseits ein Langzeitprojekt. Immerhin arbeitet er schon seit sechs Jahren darauf hin und nun hat er es geschafft. Ein Erfolg ist es für auf jeden Fall, egal wie gut er abschneiden wird. Aber für den Fall, dass er das Finale nicht erreichten und dies seine letzte Pressekonferenz sein sollte, hatte er eine Überraschung parat. Er rappte und tanzte ein Dankeschön an die Presse für ihre Unterstützung. Das gab es bei der Eurovision bestimmt noch nicht.

eingestellt von: Stefan Ball
© Foto: Stefan Ball

04.05.2017      Belgien: Die City Lights strahlen schwach

Blanche ist immer noch nicht richtig angekommen. Daran ändert auch die großartige weiße Designer-Robe nichts, in der sie heute zum ersten Mal aufgetreten ist. Ängstlich und sehr unsicher präsentiert sie den hochgelobten belgischen Song, der bei den Buchmachern in den Top Ten gehandelt wird. In der Pressekonferenz zeigt sich Blanche, alias Ellie, selbstbewusster. Möglicherweise, weil sie dort nicht alleine auf dem Podium sitzt, sondern vom Komponisten von City Lights, Pierre Demoulin, und Leslie Cable, der Delegationsleiterin begleitet wird. Vielleicht hätte man ihr einfach für die Sicherheit die Backgroundsänger an die Seite gestellt, aber dafür ist es wohl jetzt zu spät sein. Pierre meine zur Performance, man sei auf dem richtigen Weg, was wohl soviel bedeutet, dass die Möglichkeiten noch nicht ausgeschöpft ist. Hoffentlich! Es wäre schade um einen tollen Song.

eingestellt von: Biggi Müller
© Foto: Sigi Doppler

04.05.2017      Schweden: Bleibt ein Highlight im ersten Durchgang

Schweden ist wohl das Beste, was dem 1. Halbfinale als Eröffnungsact passieren kann. Der Song suggeriert eine qualitativ hochwertige Veranstaltung, die sie leider nicht ist. Aber zurück zu Schweden. Es gab kaum Veränderungen zur ersten Probe, wenn man von einigen Kameraeinstellungen absieht. Robin Bengtsson hat ein anderes Jackett an, als beim ersten Durchgang am Mittwoch. Er fühle sich ausgesprochen großartig, und hätte man ihn vor einigen Monaten gefragt, was für ihn musikalisch das Größte sei, wäre die Antwort das „Melodifestivalen“ gewesen. Aber das hier übertreffe alles. Auf die Frage, ob er nervös sei, sagte er, er habe gar keine Zeit darüber nachzudenken. 

Beim Auftritt ist der Walk auf den Laufbändern das Schwierigste - es sei schwierig, weil man nicht auf seine Füße schauen könne, sondern in die Kameras.  Natürlich ist er hier um zu gewinnen, stellt er klar - aber auch die zwei Wochen hier seien schon ein Gewinn und ebne den Weg, auch international bekannt zu werden. Wie es auch ausgeht, im Sommer ist eine Tour mit anderen Künstlern geplant, unter anderem beim schwedischen Diggiloo Festival. Wie es dann weitergeht, kommt natürlich darauf an, wie es hier ausgeht. Aber Robin: Keine Bange, das Finale dürfte Dir sicher sein.

eingestellt von: Biggi Müller
© Foto: Sigi Doppler

04.05.2017      Innere Kämpfe aus Australien

Isaiah aus Australien hatte wieder - aus technischen Gründen - mit Albanien den Probenstartplatz getauscht und kam heute als Vierter dran. Er muss sich die meiste Zeit seines Liedes auf einer Drehscheibe halten und Obacht geben, dass er nicht aus dem Gleichgewicht gerät. Man habe die Choreographie geändert, verriet er anschließend. „Welche Choreographie?“, fragte die Moderatorin der Pressekonferenz. Isaiah verwies auf Handbewegungen und Schrittfolgen. Wenngleich der aufmerksame Zuhörer die eine oder andere stimmliche Unsicherheit registrieren konnte, wirkte er sehr souverän und bekannte auch anschließend, er sei überhaupt nicht nervös gewesen. Das hatte er nämlich befürchtet, als er erfuhr, dass ab heute die Pressevertreter Hallenzugang haben. Wahrscheinlich erkannte er rasch, dass man sich vor den Eurovisions-Akkreditierten wirklich nicht fürchten muss. Die Großprojektion seines Konterfeis (siehe Foto) als Bühnenhintergrund soll den inneren Kampf ausdrücken, um den es in seinem Lied geht.

eingestellt von: Reinhard Ehret
© Foto: Sigi Doppler

04.05.2017      Der weiße Engel aus Albanien

Die Skipetaren setzen ihr Video einigermaßen gelungen auf der Bühne um und Schiffe schweben durch den Hintergrund. Das Kleid mit dem durchsichtigen Tüll und dem Blumenkragen ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber im Rahmen der üblichen Modeschöpfungen. Es ist ganz weiß und soll laut Lindita ein Engelskostüm sein. Denn jeder mag Engel und gleichzeitig verletzen sie niemanden. Sie möchte auch eine Welt ohne Grenzen, mindestens aber mit umfassender Reisefreiheit. Gleichzeitig ist die nun in den USA lebende gebürtige Kosovarin stolz darauf, seit wenigen Wochen die albanische Staatsangehörigkeit zu besitzen. Der Auftritt erfuhr im Vergleich zum ersten Probentag keine nennenswerten Änderungen. Sie fühlt sich jetzt aber wohler auf den ESC-Brettern.

Früher sang sie in einer Gruppe, die übersetzt „Global Warming“ heißt. Dies hat aber keinen klimatischen Bezug, sondern wenn soll es weltweite Herzenswärme symbolisieren. Mit dieser Gruppe verlor sie ihr Lampenfieber. Gleichwohl ist sie hier wieder nervöser, denn jede Bühne ist anders und diese ist groß und bedeutet auch harte Arbeit. Anders als die lustigen und befreiten Auftritte, die sie europaweit bei ihrer Werbetour absolvierte.

eingestellt von: Stefan Ball
© Foto: Stefan Ball

04.05.2017      Die strenge Georgerin mit der großen Stimme

Georgiens Tako Gachechiladze gibt sich in den Pressekonferenzen sehr streng und ernsthaft, ihre wilde Mähne gezähmt nach hinten gebunden. in der PK durfte auch ihr starker Chor in Erscheinung treten und sich Applaus abolen, auf der Bühne wird er hinter der Kulisse leider versteckt. Wenig überraschend wurde Tako ausführlich zu ihrer Nicht-Teilnahme 2009 befragt, als sie mit der Gruppe Stefane & 3G die georgischen Vorentscheidung gewann, dann Georgien aber wegen des Textes ihres Liedes "We Don't Wanna Put-in" nicht zum ESC fahren durfte. Daher könne sie sich sehr gut in die schmerzhafte Lage der russischen Sängerin in diesem Jahr versetzen. Ihr war es ein wichtiges Anliegen zu betonen, dass Politik und Musik nicht vermischt werden dürften und daher sehr traurig über die Kontroverse zwischen Russland und der Ukraine sei. Aber sie sei sich sicher, dass Russland im kommenden Jahr wieder dabei sei, so wie Georgien nach 2009 wieder zum ESC zurück kam.

Auf der Bühne überzeugte Tako bei ihrer zweiten Probe erneut mit ihrer außergewöhnlich guten und kraftvollen Stimme. Auf der blutrot beleuchteten Bühne steht sie allerdings etwas verloren, da ihr Chor, der der Ballade erst richtig Kraft gibt, hinter der Kulosse versteckt wird

eingestellt von: Frank Albers
© Foto: Sigi Doppler

04.05.2017      Das 2. Halbfinale: Eine kleine Fazit-Umfrage


eingestellt von: Frank Albers

03.05.2017      Franks Nachtgedanken Kiew 2017, 3. Mai


eingestellt von: Frank Albers
© Kamera: Karl Jakob

03.05.2017      Israel: Vom Background in die erste Reihe

Der Wille ist da! Die Töne aber noch nicht alle, aber das sei der ersten Probe geschuldet - da ist sicher noch Luft nach oben. Bei Imri und seinen Tänzern gestatte ich mir auch die Frage: Ist es ein Gesangs- und ein Modelwettbewerb? „I feel alive" ist ein guter Clubsong, aber da fehlt ein bisschen die Melodie. Imri will mit seinem Song Party machen, ganz Europa zum Tanzen bringen. Er kennt sich aus, nennt das einen Vorteil, dass er in den vergangenen beiden Jahren im Background gesungen hat, weil er weiß, auf was es ankommt.

Einige Dinge werden wohl am Auftritt noch verändert, so z. B. einige Sound-, Kamera- und Mikrofoneinstellungen. Der Vorteil Israels könnte darin liegen, dass es der letzte Beitrag im Halbfinale, überhaupt der letzte Beitrag der Vorrunde ist. Auf die Frage danach, ob es für ihn einen besonderen Druck bedeute, als letzter zu starten, antwortet Imri selbstbewusst: „Es ist egal, ob ich als erster, fünfter oder letzter starte - ich gebe mein Bestes, den Rest erledigt Europa!“

eingestellt von: Biggi Müller
© Foto: Sigi Doppler

03.05.2017      Kühles Verona: Estlands erste Vorstellung

Bei Koit Toome und Laura lief heute bei der ersten Probe noch nicht alles rund. Angefangen von den Kamerafahrten und -perspektiven über das Outfit bis hin zum gesanglichen Part - alles ist noch verbesserungsfährig. Und schon während ihres 20-Minuten-Fensters auf der Eurovisionsbühne bekamen die beiden es schon jedesmal besser hin. Beide Interpreten zeigten sich im Anschluss noch unzufrieden, aber optimistisch. Die Inszenierung ist bislang optisch recht kühl. Ein kuschliges Verona-Gefühl mag da nicht aufkommen. Koit und Laura erzählten nachher ziemlich launig von ihren früheren ESC-Erfahrungen in den Jahren 1998, respektive 2005. Für Laura ist es bekanntlich nicht nur eine Rückkehr zum Song Contest, sondern auch nach Kiew. Eine besonders drollige Geschichte gaben die beiden noch am Schluss des „Meet & Greet“ zum Besten: Es gab schon einmal einen Duettvortrag der beiden, allerdings kann sich Koit daran nicht mehr erinnern, was ihn einigermaßen beunruhigt. Die beiden Esten, die schon jetzt zu den Favoriten der Fans gehören, machten einen äußerst sympatischen und dynamischen Eindruck.

eingestellt von: Reinhard Ehret
© Foto: Sigi Doppler

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