Eurovision Song Contest
2017
Forum Kiew
VE Russland 2008
Platz 8
Zhenya Rasskazova
"Otpuskaju tebja"
 
 Eurovision Song Contest 
  2018   2017   2016   2015   2014   2013   2012   2011   2010   2009   2008   2007   2006   2005   ESC Geschichte(n)
  Ergebnis   Teilnehmer
 

OGAE - Termine
Regionaltreffen Berlin 06.01.2018
OGAE Clubtreffen München 20.01.2018

ESC 2018 - Termine
 HF1 Albanien 21.12.
 HF2 Albanien 22.12.
 VE Albanien 23.12.
 VR1 Ungarn 20.01.
 VR2 Ungarn 27.01.
 VR1 Schweden 03.02.
 VE Malta 03.02.
 VR3 Ungarn 03.02.
 VE Schweiz 04.02.
 VR1 Sanremo 06.02.
 VR2 Sanremo 07.02.
 VR3 Sanremo 08.02.
 VR4 Sanremo 09.02.
 Finale Sanremo 10.02.
 HF1 Island 10.02.
 VR2 Schweden 10.02.
 HF1 Estland 10.02.
 HF1 Ukraine 10.02.
 VE Dänemark 10.02.
 HF1 Ungarn 10.02.
 VE Rumänien 11.02.
 HF2 Ungarn 17.02.
 VR3 Schweden 17.02.
 HF2 Ukraine 17.02.
 HF2 Estland 17.02.
 HF2 Island 17.02.
 VR4 Schweden 24.02.
 VE Ungarn 24.02.
 VE Ukraine 24.02.
 VR5 Schweden 03.03.
 VE Estland 03.03.
 VE Island 03.03.
 VE Finnland 03.03.
 VE Portugal 04.03.
 VE Schweden 10.03.





Im Forum Kiew berichten einige OGAE Mitglieder von ihren Eindrücken vor Ort aus Kiew.


Alle Videos findet ihr auch im Video-Blog Kiew


Aktualisierung | Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14
03.05.2017      Litauen: Witch in Red

Das Kleid rot, die Bühne rot - im Hintergrund eine Explosion von Millionen roter Blutkörperchen, so scheint es. Von mir aus kann auch noch die rote Laterne in diesem Wettbewerb dazukommen. 49 Songs in 10 Shows - dass Litauen sich nicht bemüht hätte, kann man nun wirklich nicht sagen. Aber: wie müssen die 48 anderen Beiträge gewesen sein, dass dieses Lied den Vorentscheid gewonnen hat? Fusedmarc-Sängerin Cilia, alias Viktorija, interpretiert "Rain of Revolution" (Singen mag ich es nicht nennen!) zwar markant, aber verbissen. Wie im Vorentscheid-Finale trägt sie eine lange rote Robe.

Beim anschließenden Meet & Greet ist Viktorija fahrig, fummelt ständig an ihrem Kleid herum, schüttelt die Haare und lässt sich von ihren Bandkollegen übersetzen. Inspiriert sei sie von der Musik, von Gott und der Welt, von der Liebe und von ihrem Namen. Und was wir jetzt auch wissen: Fusedmarc sind eine alternative Band und machen zum ersten Mal einen Popsong. Hier wird auch klar: Viktorija hat eine klasse Stimme - warum bekommt sie keinen schöneren Song?

eingestellt von: Biggi Müller
© Foto: Sigi Doppler

03.05.2017      Bulgarisches Bübchen auf der Überholspur

Bulgariens Kristian Kostov ist mit seinen gerade 17 Jahren ein ausgesprochen selbstbewusstes Bübchen. Er spricht fließend fehlerfreies Englisch und bestritt die Pressekonferenz ganz allein ohne Unterstützung durch seine Delegation. Nach bestandener Aufnahmeprüfung wird er ab Herbst in Berkley Musik studieren, muss vorher in Bulgarien aber noch seinen Schulabschluss bewältigen. Seine Abschlussprüfung hat er zwei Wochen nach dem ESC, ist sich aber sicher, dass er "als sehr guter Schüler damit kein Problem bekommen wird". Hier kommt vielen natürlich sofort die Parallele zu Nicole 1982 in den Sinn, die kurz nach ihrem Sieg noch ihr Abi gemacht hat. Sein Selbstbewusstsein schrammt auf einem sehr dünnen Grad an der Grenze zur Arroganz, vor allem als er über seine Freunde sprach, die alle sehr traurig seien, da sie nicht in seiner Nähe sein könnten. Musikalisch ist Dima Bilan sein großes Vorbild, der ihn auch bei the Kids Voice of Russia betreut habe.

Bei der Probe am Nachmittag überzeugte Kristian mit seiner dunklen Stimme, die sehr viel reifer klingt als Kristian aussieht. Die Finalteilnahme sollte Kristian enigermaßen sicher sein und dort hat er gute Chancen auch um den Sieg mitzusingen.

eingestellt von: Frank Albers
© Foto: Sigi Doppler

03.05.2017      Die Naviband singt "Occidentali's Karma"


eingestellt von: Frank Albers
© Kamera: Karl Jakob

03.05.2017      Weißrusslands Probe und gesungene Pressekonferenz

Der weißrussische Auftritt wird von einem Propellerboot, mit dem Floridas Polizei die Bösewichte durch die Everglades verfolgt, domiert. Darauf stehen die beiden Künstler und singen voller Spaß ihren muttersprachigen Folkesong. Am Boden wabert der Sumpfnebel und im Hintergrund leuchten die Lichter. Das macht wirklich gute Laune. Die Pressekonferenz war inhaltlich nicht sehr ergiebig, aber immerhin konnte dem Duo die Information entlockt werden, dass unter den bisherigen Vertretern von Belarus Koldun (2007, Work Your Magic) und Teo (2014, Cheesecake). Anders als letzter gab es aber keinen Käsekuchen, sondern Gesangseinlagen. Inspiriert durch das diesjährige Motto „Celebrate Diversity“ nahmen sie ein Album mit Liedern in den unterschiedlichsten Sprachen auf. Als Kostprobe gab es ein norwegisches Volkslied und ein italienisches Canzone, das durch das ganze Pressezentrum klang.

eingestellt von: Stefan Ball
© Foto: Sigi Doppler

03.05.2017      Erster Auftritt Norwegens

Aleksander Walmann, der Frontsänger der norwegischen Formation JOWST, machte seine Sache heute fehlerfrei. Er trug sein „Grab The Moment“ souverän selbstsicher wie beim Melodi Grand Prix vor, reduzierte allerdings die Arm- und Handakrobatik. Seinen weißen Schurz aus Oslo hat er nach Kiew genauso mitgebracht wie seinen Cowboyhut. Eigentlich wollte er einst Krankenpfleger werden - und noch vor fünf Jahren hätte wohl keiner gedacht, so erzählte der 31-Jährige heute, dass er einmal vor so vielen Leuten singen würde. Seine Familie unterstütze ihn völlig und sei sehr stolz auf ihn. Band-Namensgeber Joakim With Steen mutmaßte augenzwinkernd - als Antwort auf die Frage, warum man in Norwegen so viel Elektropop mache - dass das wahrscheinlich daran liegt, dass man in seinem Land aufgrund der Kälte öfter drinnen als draußen sei und viel Zeit am Computer zubringen könne. Alexander schwärmte von „Grab The Moment“, der Song sei richtig modern und „sehr 2017“. Seine Message sei, Gelegenheiten im Leben immer dann zu ergreifen, wenn sie sich bieten - und nicht zu lange abzuwarten. JOWST haben zweifelsfrei eine gute Gelegenheit, mit ihrer coolen Darbietung das Finale zu erreichen. Freilich würden sie gerne gewinnen, bekannten sie, aber viel wichtiger sei es, dieses einzigartige Songfestival zu genießen und so viele Menschen wie möglich zu erreichen.

eingestellt von: Reinhard Ehret
© Foto: Sigi Doppler

03.05.2017      Fröhliches San Marino!

„Alles ist Jazz!“ entgegnete Valentina Monetta, als ein Journalist sie fragte, ob sie beim nächsten Mal nicht lieber ihren jazzigen Stil beim Song Contest präsentieren möchte. Und prompt stimmte sie ein Acapella-Medley ihrer bisherigen drei ESC-Beiträge an - ganz spontan, alle in einer Zeile. Das gab Szenenapplaus. Alles sei Jazz, jede Musik des Wettbewerbs sei ein Ausdruck der Freude über dieses große Festival und darüber, das Motto „Celebrate Diversity“ zu feiern. Jimmy, der schon seit Jahren in Deutschland wohnt, zeigte sich ebenfalls begeistert, vor allem von der Halle. Er könne gar nicht erwarten, bis sie endlich voller Leute sei. Das sanmarinesische Duo machte beim Meet & Greet einen sehr gelösten und fröhlichen Eindruck. Ralph Siegel ließ die Zeit von 1974 bis heute anlässlich seines 25. Grand-Prix-Beitrages Revue passieren. Er ist und bleibt einer der gefragtesten Menschen hier vor Ort und eilte von Selfie zu Interview. Delegationsleiter Alessandro Capicchioni konnte die Gerüchte nicht ganz aus dem Weg räumen, dass sich San Marino bald aus dem ESC zurückziehen könnte. Die Probleme bei der Erhebung des Televotings im Zwergstaat würden gerade mit der EBU diskutiert, sagte er. Hier hoffen alle, dass das Land in der Eurovisions-Familie bleibt, denn im Pressezentrum gab es während der ersten Probe von „Spirit Of The Night“ - in aller Herrgottsfrüh um 10 Uhr - große Begeisterung. 

eingestellt von: Reinhard Ehret
© Foto: Sigi Doppler

03.05.2017      Timbelle grüßen OGAE


eingestellt von: Frank Albers
© Kamera: Karl Jakob

03.05.2017      Schweiz: Boyband mit Mädel

Kanarienvogel auf dem Elfenbeinturm war ein Kommentar an den Pressetischen. Der Auftritt vermittelt zwar einen farbenfrohen, aber in sich stimmigen Eindruck, der sich vom norwegischen Vorlied abhebt. Und im Vergleich zu 2016 verbessert sich die Schweiz qualitativ deutlich. In der Pressekonferenz erklärten sie noch einmal den Ursprung des Bandnamens, der seinen Ursprung in dem in Bern real exisistierenden Uhrturm „Zytglogge“ hat. Außerdem steht der Name Timebelle auch für die schöne Zeit im Allgemeinen sowie auch hier in Kiew im Speziellen. Mehr Zeit braucht das Trio jetzt aber bei den Vorbereitungen.  Seit Miruna als erste Frau Mitglied der seither vormaligen Boyband wurde, ist die Garderobe zwei Stunden länger okkupiert, wie freimütig zugab.

 

eingestellt von: Stefan Ball
© Foto: Stefan Ball

03.05.2017      Kroatien: der Tenor mit den hohen Tönen

Der erste kroatische Probendurchgang sorgte für Lachanfälle im Pressezentrum. Tatsächlich wird mit einer Inszenierung zwischen Pavarotti und quietschiger Regenbogenidylle ein weiter Bogen gespannt, aber gleichzeitig verschwimmt die Grenze von großartigem Gesang zu Kitsch. Immerhin schafft Jaques es ganz alleine ein Duett zu singen. Bei der Pressekonferenz wurde Jacques sofort auf seine homophoben Aussagen aus der Vergangenheit angesprochen. Ruhig erklärte er, dass er diese Aussagen nie getroffen habe. Er bedaure aber damals gegen das Magazin nicht rechtlich vorgegangen zu sein. Danach brachte ein britischer Journalist, weil er von dem Beitrag so gerührt ist, zwar Tränen aber kein Wort heraus, so dass Jacques ihn erst einmal in den Arm nehmen musste. Das war auch das größte Kompliment für den Kroatien und das beste Beispiel für die Botschaft seines Liedes. Insgesamt war Jacques ein ruhiger und höflicher Mensch, der ausführlich sein Team vorstellte und sich ausgiebig Zeit für Fotos nahm. Da mit der Reise nach Kiew endlich sein langersehnter Eurovisionstraum wahr geworden ist, genießt er den Rummel sicher auch und vor Freude sang er im Pressezentrum gleich einmal „Hold Me Now“.

eingestellt von: Stefan Ball
© Foto: Stefan Ball

03.05.2017      Ungarns Beitrag zur "Diversity"


eingestellt von: Frank Albers
© Kamera: Karl Jakob

Aktualisierung | Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14

.

 
OGAE Germany e.V.