Eurovision Song Contest
2018
Forum Lissabon
Luxemburg 1976
Platz 14
Jürgen Marcus
"Chansons pour ceux qui s'aiment"
 
 Eurovision Song Contest 
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OGAE - Termine
Regionaltreffen Stuttgart 16.12.2018
OGAE-Clubtreffen München 26.01.2019

ESC 2018 Finale PostTed:
1. Deutschland
2. Österreich
3. Israel
4. Frankreich
5. Zypern
Stand: 20.10. 23:28
Wertungen: 61
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Top5 ESC 2018 Predict:
1. Zypern
2. Israel
3. Frankreich
4. Deutschland
5. Tschechien
Stand: 12.05. 20:12
Wertungen: 37
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ESC 2018 1.Semi PostTED:
1. Österreich
2. Tschechien
3. Israel
4. Zypern
5. Irland
Stand: 20.10. 23:24
Wertungen: 62
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ESC 2018 2.Semi PostTED:
1. Moldawien
2. Australien
3. Dänemark
4. Schweden
5. Norwegen
Stand: 20.10. 23:26
Wertungen: 46
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ESC 2018 PreTED:
1. Frankreich
2. Israel
3. Tschechien
4. Australien
5. Deutschland
Stand: 12.05. 20:55
Wertungen: 155
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Im Forum Lissabon berichten einige OGAE Mitglieder von ihren Eindrücken vor Ort aus Lissabon.


Alle Videos findet ihr auch im Video-Blog Lissabon


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03.05.2018      Kamera verzweifelt gesucht

„Lost & Found“ sollte uns leicht & locker präsentiert werden, doch auch in der zweiten Probe hat Mazedonien leider Probleme. Die Künstler wirken sehr, sehr angespannt, auch die Background-Sänger haben einen merkwürdig verängstigten Blick für die Kameras bereit. Beides scheint sehr viel mit der Choreographie zu tun zu haben, da hier die meisten Unsicherheiten bestehen. Meist ein paar Sekunden zu früh oder spät wird auf eine Kamerapostion reagiert und das verabredete Element, wie zum Beispiel der nach oben gehobene Daumen, dementsprechend unpassend wirkt. Auch sind manche Kamera-Schwenks ins Nirgendwo, oder während dem Gruppen-Zug-Choreo-Part wird auf eine Totale im Weiten gegangen, welche die Künstler fast nicht mehr erkennbar macht, da die Licht-Choreographie in diesem Moment die Bühne stark erhellt. 

Stimmlich waren sie gut drauf und auch das Dress passt zu ihren langen Beinen. Lediglich die Trick-Kleid-Funktion hätte eingespart werden können, da sie im Kleidchen viel besser aussah, als in den Hotpants mit einem etwas arg knapp gehaltenen Oberteil. Hier liegen noch arbeitsreiche Tage vor dem sympathischen Duo aus Mazedonien.

„We work hard, we play hard.“, betonten sie in der Pressekonferenz, denn es wurde bereits einiges seit der ersten Probe an Kamerawinkeln verändert, aber es sind noch einige Dinge mehr zu tun, merkten sie an.

Ihren Stil des Songs beschreiben sie selbst als quasi Any-Style, da fast jeder Stil auf ihren Song zutrifft, und sie eine Mischung kreieren wollten, welche es noch nicht auf der großen Eurovisions-Bühne gab.

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eingestellt von: Florian Sondermayer
© Foto: EBU

03.05.2018      In den Spuren der isländischen Nationalmannschaft

Islands Ari Ólafsson ist der zweitjüngste Teilnehmer des diesjährigen Wettbewerbs, gehört aber sicher zu den stimmkräftigsten. Der dauerlächelnde junge Mann ist ein Riesenfan des ESC, der sich zum Lebensmotto gemacht hat, dass strahlend und lachend alles im Leben deutlich einfacher geht.

Sein Lied "Our Choice" wäre nicht nur ein Aufruf zu Frieden und Versöhnung, sondern auch eine metaphorische Bezeichnung für Liebe. So wie er findet, dass "Love" das Wort ist, mit dem sich der gesamte ESC am besten beschreiben lässt.

Die zweite Probe empfand die isländische Delegation als sehr ermutigend, da man im Vergleich zur ersten Probe noch einmal einen großen Schritt weiter gekommen wäre. Zu seinen Erwartungen gefragt, ist sich Ari sicher, auf jeden Fall die beste Nacht seines Lebens zu erleben, ganz unabhängig davon, was dann als Ergebnis dabei rauskommen wird.

Auf sein vierjähriges Stipendium an der Royal Academy of Music in London, das er nach dem ESC antreten wird, sei er außerordentlich stolz. Denn selbst wenn er den ESC gewinnen sollte und sich eine mögliche internationale Karriere eröffnen sollte, würde er das Stipendium antreten, denn die Verbesserung seines musikalischen Rüstzeugs sei für ihn absolut zentral. Dabei verfügt er trotz seines jungen Alters bereits über reichlich Erfahrungen, vor allem im Bereich "Musical". In Reykjavik hat er in "Oliver" (unter der Regie von Selma) und in "Wizard of Oz" bereits zentrale Rollen gespielt. Seine Lieblingsrolle in "Wizard of Oz" war die des "Tin Man", der auf der Suche nach einem Herz ist.

Bei der Premiere von "Oliver" war auch Islands Staatspräsident anwesend, was Ari so gerührt hat, dass er nicht aufhören konnte zu weinen. Die Zuschauer hielten dies für zum Stück gehörend und feierten ihn ob seines großen schauspielerischen Talents. Auf jeden Fall ist er ein höchst talentierter Stimmenimitator, wie er mit einer Schwarzenegger-Einlage in der Pressekonferenz bewies.

Zu Ängsten gefragt sagte Ari, dass ihm Fallschirmspringen am meisten Angst eingejagt hätte, deutlich mehr als sein Auftritt beim ESC oder der Umzug nach London. Als er nach seinem Sprung aber wieder festen Boden unter den Füßen gehabt hätte, sei dies das großartigste Gefühl der Welt gewesen.

Um Fußball ging es natürlich auch (die gesamte isländische Delegation erschien in Trikots der isländischen Nationalmannschaft) und um das 1:1, das die Isländer den Portugiesen bei der EM  abgerungen haben.

Zum Abschluss legte er noch eine großartige Performance mit einem ESC-Hit-Medley hin. Ein gemeinsames "Klapp" im Stil der isländischen Fußballfans aller im Saal beendete die sehr amüsante Pressekonferenz.

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eingestellt von: Frank Albers
© Foto: Wolfgang Grube

03.05.2018      Israel die Zweite

Hoffnungsvoll wurde die zweite Probe Israels erwartet, und leider wusste Israel auch hier noch nicht von deren Favoritenrolle zu überzeugen. Sicher war es eine solide Darbietung, gesanglich in Ordnung, aber der Funke sprang nicht über. Neben einigen guten Kameraeinstellung von Netta mit ihren Tänzerinnen am Übergang vom Super-Looper zum Freestyle, gab es auch einige Schnitte die sicher noch verbessert werden müssen. Grade die Tänzerinnen auf der Brücke wirken falsch platziert und im letzten Drittel verliert sich Netta auf der Bühne. Selbst die wunderbaren Glückskatzen und das Feuerwerk konnten nicht verhindern, dass der Autor sich an Italien 2017 erinnert fühlt, als das Staging die Favoritenrolle eliminierte.

Bei genauer Betrachtung der Bühne heute war zu erkennen, dass der Loop nicht dabei aufgrund des Regelwerks, sondern ein Super-Loop-Konstrukt. Sie hat jetzt Live-Singer im Background, welche quasi für sie den Super-Loop kreieren. Auf diese Weise soll versucht werden den Loop zu ersetzen, Ausgang fraglich.

Insgesamt war Netta schon sehr glücklich darüber, dass zumindest heute einige Menschen in der Halle waren, und sich so ein besseres Gefühl einstellte. Beim Meet&Greet wurde nachgefragt was ein möglicher Sieg bedeuten würde. Schlicht und einfach war die Antwort, nämlich dass es die Leute daheim sehr glücklich machen würde. Ein ewiger Dauerbrenner in Pressekonferenzen mit Netta ist auch das Thema Fashion und ihre expressionistische Ader, welche sie gerne auslebt, da auch die Big Girls immer beautiful und sexy sind.

Zum Abschluss der PK gab Israel eine A-Capella Version von „Toy“ zum Besten. Auf alle Fälle interessant zu lauschen, doch diese Bewertung überlasse ich euch.

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eingestellt von: Florian Sondermayer

03.05.2018      Islands unterfordertes Supertalent

Die Isländer zwangen die portugiesischen Organisatoren heute zu spontanen Improvisationen. Da der isländische Bus sehr verspätet an der Halle eintraf, musste ihre Probe nach hinten verschoben werden und da die Albaner überpünktlich vor Ort waren, konnte man diese vorziehen, ohne den Gesamtzeitplan zu sehr aus den Fugen springen zu lassen. Es ist ungeklärt, ob die Verspätung der Isländer auf den Lissaboner Berufsverkehr zurückzuführen ist oder ob jemand aus dem Team zu lange in den Morgen hineingefeiert hat.

Wie auch immer - als die Isländer endlich für ihre Probe auf der Bühne standen, konnte Ari Ólafsson seine beeindruckende stimmliche Qualität sofort in vollem Umfang präsentieren. Ari war auf der Bühne sehr präsent und trotz der Umstände hellwach. Nicht umsonst hat er in diesem Jahr ein vierjähriges Stipendium der Royal Academy of Music in London erhalten.

Ari gehört sicher zu den größten Nachwuchstalenten seines Landes und sieht zudem auch noch recht gut aus - keine schlechten Voraussetzungen also für den ESC, sollte man meinen. Leider leidet Aris Auftritt aber unter drei nicht unwesentlichen Faktoren, die einen Finaleinzug sehr erschweren werden: der schwachen Komposition, dem etwas sehr banal-naiven Liedtext und dem biederen Anzug.

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eingestellt von: Frank Albers
© Foto: Sigi Doppler

03.05.2018      Pressekonferenz: Aisel auf der Mondbahn

Aisel war heute Morgen sehr zufrieden mit ihrer zweiten und letzten Einzelprobe. Der Auftritt steht und wird nicht mehr wesentlich geändert werden.

Wie bereits in der ersten Pressekonferenz wurde noch einmal Aisels Engagemnt für den Tierschutz in Aserbaidschan ausführlich besprochen, der ihr sehr am Herzen liegt.

Sie selbst als Person war natürlich auch Thema. Vor allem über ihr ausgeprägtes Modebwusstsein wrde gepaudert und ganz grundsätzlich über Schönheit, wobei die mesiten im Pressekonferenz-Saal dieses Attribut auch eng mit Aisel verbinden werden. Während ihrer Masterclass für Jazzgesang in den Niederlanden hat sie es sehr genossen, in kleinen Jazzclubs aufzutreten. Allerdings gibt es von "X My Heaat" derzeit noch keine Jazz-Version. "X My Heart" ist übrigens der erste ESC-Titel überhaupt der mit einem "X" beginnt. Ihr Künstlername Aisel bedeutet soviel wie Mondbahn. Er wurde gewählt, da er perfekt zu ihrem Sternzeichen "Krebs" passt. 



Das azerische Team um den griechischen Komponisten Dimitris Kontopoulos ist in weiten Teilen identisch mit dem Team Moldaus. Komponist Dimitris und der Choreograph Fokas Evangelinos sprachen als erfahrene "ESC-Vetaranen" auch über frühere Veranstaltungen und meinten, dass sich die musikalische Qualität in den letzten Jahren deutlich gesteigert habe, da die Bandbreite der Beiträge sehr viel größer geworden sei.

 

eingestellt von: Frank Albers
© Foto: Wolfgang Grube

03.05.2018      Aserbaidschans Eurovisions-Klassiker

Die azerische Inszenierung ist bis ins kleinste Detail perfektioniert. Aisel bewegt sich auf den Rampen sehr selbstsicher und die Windmaschine bläst mit Höchstkraft. Vermutlich ist diese sehr durchdachte Dramaturgie die klassischste Eurovisions-Inszenierung in diesem Jahr, die wirklich nichts auslässt, was man so gemeinhin als Klischee-Vorstellung vom Eurovision Song Contest hat: Fliegende Gewänder, Bühnenakrobatik, Windmaschine und eine, nach der der ersten Sekunde im Kopf klebende Melodie.

Ob all diese vermeintlichen Erfolgkriterien am Ende wirklich greifen und Aserbaidschan wie immer ins Finale manövrieren, ist in dem starken ersten Halbfinale aber alles andere als eine sichere Wette. Denn am Ende zählt (hoffentlich) auch der Gesang, und da hat die gute Aisel hier und da einige nicht zu überhörende Schwächen, vor allem in den Turnpassagen.

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eingestellt von: Frank Albers
© Foto: Sigi Doppler

03.05.2018      TV-Tipp: "Kunscht" im SWR. 3. Mai um 22:45

Unbedingt ansehen: Ein Bericht von unserem Mitglied Lothar Zimmermann zum ESC 2018 in der Sendung "Kunscht" im SWR. Heute, Donnerstag, 3. Mai um 22:45.

Weitere Infos gibt es hier

 

eingestellt von: Frank Albers
© Foto: SWR

03.05.2018      Franks Nach(t)gedanken - 4. Probentag



eingestellt von: Frank Albers
© Kamera: Karl Jakob

02.05.2018      Der Piano-Sarkophag

Die erste Probe war für die Ukraine sicherlich noch nicht zufriedenstellend. Fast 20 Minuten der 30-minütigen Rehearsal-Zeit gingen für die Klärung technischer Gegebenheiten drauf. Ein Grund hierfür war das mitgebrachte Bühnenelement, welches aus einer schmalen Treppe und einem Piano-Sarkophag besteht.

Die ersten Kamera-Einstellungen gehen von oben auf dies Piano-Konstrukt in welchem Melowin gefangen liegt und zu leise seine ersten Sätze singt. Magisch öffnet sich dann sein Gefängnis und er wird quasi langsam ausgeworfen, um dann ganz hinab auf die Bühne zu steigen. Ab hier scheint der Ukraine noch keine guten Kamera-Einstellungen eingefallen zu sein, da er sich jetzt stark auf der Bühne verliert. Auch die nachfolgende Szene, an der er sich ans Piano setzt und spielt, verliert an Wirkung, da trotz seines Klavierspiels im Sound keine Veränderung festzustellen ist.

In der Pressekonferenz versuchte der Bühnendirektor der Ukraine zu erklären, dass die Vereinigung von Piano und Melowin seine Verbundenheit zur Musik darstellen soll. Besonders beeindruckend beim Meet&Greet war seine Fähigkeit Fragen auszuweichen und den Eindruck zu vermitteln, er rezitiere sehr frei voreingeübte Antworten. Leider war daher die Quintessenz der PK eher ein: „Er liebt und lebt für die Musik, und auf der Bühne kann er ganz er selbst sein.“, und morgen geht die Sonne auf.

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Florian Sondermayer

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eingestellt von: Florian Sondermayer
© Foto: Sigi Doppler

02.05.2018      Slowenischer Break

Beim slowenischen Beitrag wurden im Vergleich zum nationalen Vorentscheid einige Änderungen vorgenommen. Lea Sirk trägt nun einen sexy Body und auf die gewohnte Spiegelchoreographie wurde gänzlich verzichtet. Stattdessen absolviert sie mit vier Tänzerinnen eine nicht allzu anspruchsvolle Aerobic-Choreographie und in der Mitte des Auftritts wird komplett das Lied unterbrochen, was anfangs als Panne wirkt. Sie animiert die Techniker in der Halle und das Publikum zum Mitklatschen und zur Wiedereinsetzung der Musik, was dann erfolgreich gelingt.

Allerdings lässt die Inszenierung die Leichtigkeit des Auftritts beim Vorentscheid vermissen und die sympathische slowenische Sängerin wirkt auch nicht mehr so gelöst.

Auf Portugiesisch begrüßte die witzige Lea die Teilnehmer beim Meet & Greet. Obwohl sie zugab, die Sprache nicht zu beherrschen, sang sie das Lied des Vorjahressiegers Salvador Sobral in der Originalsprache, was von den Anwesenden mit donnerndem Applaus honoriert wurde.

Sie liebe den Eurovision Song Contest und war bereits 2014 und 2016 als Backgrundsängerin dabei. Lea finde es allerdings einfacher der Hauptact zu sein, denn dann könne man machen was man wolle, scherzte sie.

Gelüftet wurde auch  das Geheimnis ihrer pinken Haare.Eigentlich mag sie die Farbe gar nicht und Pink sei nur das Ergebnis eines missglückten Färbeversuchs in die Farbe Rot gewesen.

Zum Schluss beantwortete sie die Frage, was es mit dem Break bei ihrem Auftritt auf sich habe. Slowenien sei ein kleines Land im großen Eurovisionsreigen und durch diesen Überraschungseffekt solle der Beitrag schlicht in Erinnerung bleiben.

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eingestellt von: Markus Herrmann
© Text: Markus Herrmann, Bild: Stefan Ball

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