Eurovision Song Contest
2018
Forum Lissabon
Österreich 1976
Platz 5
Waterloo & Robinson
"My little world"
 
 Eurovision Song Contest 
  2018   2017   2016   2015   2014   2013   2012   2011   2010   2009   2008   2007   2006   2005   ESC Geschichte(n)
  Ergebnis   Teilnehmer   Live aus Lissabon
 

OGAE - Termine
Eurovision Weekend 13.07.2018
Grand Prix sur le Main, Frankfurt 26.10.2018

Termine
Eurovision Cruise 08.09.2018

ESC 2018 Finale PostTed:
1. Deutschland
2. Österreich
3. Israel
4. Zypern
5. Frankreich
Stand: 22.05. 18:49
Wertungen: 47
Hier online werten!


Top5 ESC 2018 Predict:
1. Zypern
2. Israel
3. Frankreich
4. Deutschland
5. Tschechien
Stand: 12.05. 20:12
Wertungen: 37
Hier online werten!


ESC 2018 1.Semi PostTED:
1. Österreich
2. Tschechien
3. Zypern
4. Israel
5. Litauen
Stand: 22.05. 09:19
Wertungen: 57
Hier online werten!


ESC 2018 2.Semi PostTED:
1. Australien
2. Moldawien
3. Dänemark
4. Schweden
5. Norwegen
Stand: 20.05. 00:55
Wertungen: 43
Hier online werten!


ESC 2018 PreTED:
1. Frankreich
2. Israel
3. Tschechien
4. Australien
5. Deutschland
Stand: 12.05. 20:55
Wertungen: 155
Hier online werten!







Im Forum Lissabon berichten einige OGAE Mitglieder von ihren Eindrücken vor Ort aus Lissabon.


Alle Videos findet ihr auch im Video-Blog Lissabon


Aktualisierung | Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19
30.04.2018      Das ist die deutsche ESC-Jury 2018: Max Giesinger, Lotte, Mary Roos, Mike Singer und Sascha Stadler 

50 Prozent der deutschen ESC-Punkte gehen auf ihr Konto: die Sänger/Songwriter Max Giesinger und Mike Singer, die Ravensburger Songschreiberin Lotte, Schlager-Ikone Mary Roos und „Revolverheld“-Manager Sascha Stadler sind die Mitglieder der nationalen Jury für den Eurovision Song Contest 2018. Sie dürfen – wie auch die Zuschauerinnen und Zuschauer in Deutschland – zweimal abstimmen: im ESC-Finale am Sonnabend, 12. Mai, und zuvor im 2. Halbfinale am Donnerstag, 10. Mai.

Im 2. Halbfinale entscheidet sich, welche zehn Acts von den dort insgesamt 18 antretenden ins Finale einziehen. Im Finale sind 26 Acts dabei, alle 43 am ESC teilnehmenden Länder wählen ihre Favoriten. Das Publikums-Voting und das Jury-Voting haben in den Shows gleich viel Gewicht. Bei der legendären Abstimmungsrunde „Und zwölf Punkte gehen an ...“ im Finale wird das Ergebnis der Jury live verkündet. 

Max Giesinger (29) aus Waldbronn platzierte sich mit gleich mehreren Songs seines zweiten Albums „Der Junge, der rennt“ in den Top Ten der deutschen Charts. Zusammen mit Michael Schulte, der im ESC-Finale für Deutschland auf der Bühne stehen wird, nahm er 2012 eine Version des Songs „Somebody That I Used to Know“ von Gotye auf. Das Video hat auf Youtube inzwischen mehr als viereinhalb Millionen Klicks.  „Ich finde, der ESC ist jedes Jahr immer wieder ein Riesen-Highlight. Es macht einfach Spaß, zuzugucken und die teils absurden, teils musikalisch hochwertigen Beiträge zusammen mit seinen Freunden zu bewerten. Da mein bester Kumpel Michael Schulte dieses Jahr Deutschland vertritt, fieber‘ ich da natürlich gleich doppelt mit.

Lotte (22), Musikerin und Songschreiberin aus Ravensburg, veröffentlichte im September vergangenen Jahres ihr Debütalbum „Querfeldein“ und feierte ihren ersten Charterfolg. Ihre Singles „Auf beiden Beinen“ und „Pauken“ waren im Radio zu hören, und im April spielte sie eine nahezu ausverkaufte Deutschlandtour in den großen Clubs des Landes.„Ich freu‘ mich sehr, dieses Jahr als Jury-Mitglied beim ESC dabei sein zu dürfen! Und das nicht nur, weil ich den ESC schon als Kind geschaut habe und seine Idee, Menschen durch Musik zu vereinen, feiere. Ich finde auch, dass wir mit Michael Schulte diesmal einen Kandidaten haben, der mit einer saustarken, tiefgründigen Nummer antritt. Da drück ich alle Daumen!"

Mary Roos (69) hat Deutschland bereits zweimal beim ESC vertreten: 1972 mit dem Titel „Nur die Liebe lässt uns leben“ (Platz 3) und 1984 mit „Aufrecht geh'n“ (Platz 13). Auch in der deutschen ESC-Jury war sie schon einmal – 2010. Und 2013 gehörte sie zur Jury des deutschen Vorentscheids „Unser Song für Malmö“. Mary Roos ist die Präsidentin der nationalen ESC-Jury 2018. „Als Künstlerin, die 1972 und 1984 selbst beim Grand Prix antreten durfte, weiß ich, wie aufgeregt man vor diesem wichtigen Auftritt ist. Inzwischen heißt der Wettbewerb Eurovision Song Contest und ist in vielem technischer geworden. Umso wichtiger ist es, ganz bei sich zu bleiben und sich nicht von der beeindruckenden Zahl von 200 Millionen Zuschauern weltweit und dem ganzen Rummel darum verunsichern zu lassen. Gerade weil viele der jungen Künstlerinnen und Künstler noch nicht viel Bühnenerfahrung mitbringen, habe ich viel Respekt vor dem Mut und freue mich, dass ich nach 2010 wieder in der Jury sitzen werde."

Mike Singer (18) hat im Januar sein zweites Studioalbum veröffentlicht, „Deja Vu“. Wie das 2017 erschienene Vorgängeralbum „Karma“ stieg es auf Platz 1 der deutschen Charts ein, das Video des Titelsongs wurde bei Youtube inzwischen mehr als 21 Millionen Mal abgerufen. Mike Singer stand beim deutschen ESC-Vorentscheid „Unser Lied für Lissabon“ als Gast-Star auf der Bühne. „Die Teilnahme in der deutschen ESC-Jury ist für mich eine große Ehre! Ich verfolge den Contest schon seit Jahren und finde es mega, wie unterschiedlich die Musik aus den einzelnen Ländern ist. Es ist toll zu sehen, dass allen eine Bühne dafür geboten wird. Ich freue mich sehr, dieses Jahr hautnah dabei sein zu dürfen.“

Sascha Stadler (45) ist Künstlermanager und Geschäftsführer der PR- und Artist-Management Agentur „Voll:kontakt“. In dieser Eigenschaft verantwortet er auch seit Anfang an die Karriere der Hamburger Band „Revolverheld“. Bevor er auf die Businessseite der Szene wechselte, absolvierte er als Gitarrist den „Popkurs“ an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und hatte Ende der 90er-Jahre mit seiner damaligen Band selbst einen Major-Plattenvertrag. „Der Eurovision Song Contest war als Kind für mich immer das musikalische TV-Highlight des Jahres. Der Sieg von Nicole mit ihrer weißen Akustikgitarre wird sicher immer in unserem kollektiven Gedächtnis bleiben. Gerade in Zeiten wie diesen, in denen die europäische Idee von vielen in Frage gestellt wird, ist ein Event wie der Eurovision Song Contest wichtig. Er bringt die Menschen über die universelle Sprache der Musik zusammen und eint, statt zu spalten.“

Die Jurys bewerten – anders als das TV-Publikum – nicht die Auftritte während der ESC-Live-Sendungen, sondern die jeweils zweite Generalprobe der Shows am Abend davor, die so genannten „Jury-Finale“. Diese Shows sehen die Jury-Mitglieder in einer speziellen, nicht öffentlichen Übertragung gemeinsam beim NDR in Hamburg. Während die Punkte aller Jurys im ESC-Finale nacheinander live mitgeteilt werden, werden die Ergebnisse der Televotings aus allen Ländern zusammen ausgewertet und in der Show erst ganz am Schluss veröffentlicht. 

#eurovision #esc2018 eurovision2018 #ogae #allaboard #destinationportugal #aufnachportugal

eingestellt von: Biggi Müller
© NDR

30.04.2018      Ober sticht Unter?

Zwischen Diktatur und Erdbeben



Kaum ein Stadtviertel hat nach dem großen Erdbeben von 1755 mehr gelitten wie die Baixa (die Unterstadt). Im Kontrast hierzu steht Chiado oberhalb davon mit dem Convento do Carmol.



Einen schönen rund drei-stündigen Spaziergang zur Erforschung dieser Viertel könnt ihr am Bahnhof Cais do Sodré starten. Entspannt am Tejo entlang erblickt ihr vorwärtsgewand gleich einen der schönsten Plätze Lissabons, den Praca do Comércio oder wie er früher hieß Terreiro do Paco, der Palastplatz. Hier beginnen heute die Aufbauarbeiten für das Eurovision Village. Der Platz war früher auf der Westseite eingerahmt vom Königspalast, hat aber dank vieler Restaurationen mit dem Denkmal und dem Triumphbogen Portugals, dem Arco da Rua Augusta, sein glanzvolles Antlitz bewahrt.



Nicht unweit liegt das Rathaus am Praca do Municipio mit einer prunkvollen Empfangshalle und einem imposanten Tor aus dem Mittelalter. Das Lissaboner Rathhaus gilt auch als die Wiege der Republik, denn hier wurde vom Balkon aus im Oktober 1910 die Republik ausgerufen. in PortugalGleich daneben können Geldbegeisterte das Museu do Dinheiro besuchen. Zurück auf der Rua Augusta lädt das Cafe „Paul“ sicher kurz zum Verweilen ein, weil die Croissants und kleinen Köstlichkeiten einfach zu lecker sind! 



Gestärkt könnt ihr dann zum Rossio, dem zentralen Knotenpunkt Lissabons weiter ziehen, und gleich wieder in einem der unzähligen Kaffeehäuser, welche den Platz umrahmen, das Treiben auf den Straßen genießen. Beachtenswert ist sicher das beeindruckende Wellenmuster, mit welchem der Platz verziert wurde. Jedoch werden dem aufmerksamen Spaziergänger viele solcher besonders schön gepflasterter Wege unter die Füße gekommen sein.



Wer nun ein wenig Zeit mit bringt kann den 1902 installierten Elevador de Santa Justa benutzen, um in die Oberstadt nach Chiado, schlanke 32 Meter senkrecht nach oben. Wem das Anstehen dafür zu lange dauert kann aber auch zu Fuß hinauf zum Convento do Carmo.

Einerseits findet ihr hier die Reste einer gotischen Kirche, aber auch den Platz, an welchem die Kaserne Largo do Carmo von den Menschen 1974 belagert wurde, und am 25. April 1974 zum Ende der Diktatur führte.



Folgt ihr 70 Meter vom Platz aus der Rua Trindade, erwartet euch auf der rechten Seite ein fantastischer Anblick. Ein Haus mit einem der schönsten Azulejos-Arbeiten in Lissabon. Auf dem Weg hinab zum Ausgangspunkt eures Spaziergangs laden zwei prunkvolle Kirchen rexhts noch zum Besuch ein.

Für Shopping-Begeisterte bieten beide Viertel eine große Auswahl an alt-bekannten Geschäften an, aber auch viele kleinere Händler und natürlich auch Souvenirs, neben einer Vielzahl an kleinen Bäckerei, um die verlorenen Kalorien wieder zu erlangen.



Viel Vergnügen auf diesem kurzweiligen Spaziergang durch die Geschichte Lissabons!



Natürlich findet ihr uns auch auf Facebook.



Christian Wittkötter

Florian Sondermayer



#eurovision #eurovision2018 #esc2018 #ogae #allaboard#destinationportugal #aufnachportugal

eingestellt von: Florian Sondermayer

30.04.2018      Kroatiens Franka glaubt an die Windmaschine

Franka Batelić wurde auf ihrer Pressekonferenz vom Moderator für ein Revival des größten ESC-Klischees gefeiert: Die Windmaschine!

Franka gestand, die Windmaschine zu lieben, sie gäbe ihr ein Gefühl von Fliegen auf der Bühne.

Franka hat in Berkeley Musik studiert und spricht daher fließend amerikanisches Englisch. Auf das große Lob einiger osteuropäischer Fans, dass Kroatien als Geheimfavorit gehandelt würde, reagierte sie, wenig überraschend, mit großer Euphorie. Aber im Grunde wäre ihr die Platzierung aber nicht so wichtig. In Lissabon auf der Bühne zu stehen, wäre bereits der größte Gewinn.

Ihr Freund ist ein Fußball-Nationalspieler Kroatiens, weshalb natürlich auch über Fußball, Messi und Ronaldo geplaudert wurde. Aber auch das verlor sich, wie so oft im inhaltlichen Nirgendwo. Portugiesen nehmen solche Artigkeiten dankbar an.

Franka ist nicht nur Sängerin, sondern studiert auch Jura und steht kurz vor ihrem Abschluss. Zur Zeit möchte sie aber lieber als Sängerin arbeiten und nicht als Rechtsanwältin.

Selbstverständlich wurde auch gesungen und Franka musste sich ihre alten kroatischen Vorentscheidungs-Titel ins Gedächtnis zurückrufen, was ihr aber ganz gut gelang.

#eurovision #eurovision2018 #esc2018 #ogae #allaboard#destinationportugal #aufnachportugal

eingestellt von: Frank Albers
© Foto: Sigi Doppler

30.04.2018      Drei Lieder für FYROM

Bei der ersten Probe des Tages wurde nur ein kompletter Lieddurchlauf geschafft, die restliche Zeit wurde überwiegend für die Abstimmung des Bühnenablaufs, der Produktion und technischer Details verwendet.  Trotzdem konnte das FYROM-Duo nach eigener Aussage die Energie der Halle bzw. der Bühne fühlen.

Beim Meet&Greet bewies Marija ihre stimmlichen Qualitäten, die in ihrem Eurovisionsbeitrag so nicht voll zur Geltung kommen. Angesprochen darauf, dass es eigentlich drei Lieder in einem seien, meinte Borjan, dass das doch schön für das Publikum sei, sozusagen drei zum Preis von einem Lied zu bekommen. Für die Künstler ist es aber selbstverständlich ein Gesamtlied, welches im Chorteil gipfelt.

Auch über die Namensfindung der Band erfuhren wir noch etwas. Eye Cue war bei der Suche schlichtweg der am wenigsten schlechte Vorschlag.

#eurovision #eurovision2018 #esc2018 #ogae #allaboard#destinationportugal #aufnachportugal

 

eingestellt von: Stefan Ball
© Stefan Ball

30.04.2018      Franks Nach(t)gedanken - Der 1. Probentag



eingestellt von: Frank Albers
© Kamera: Karl Jakob

29.04.2018      die bulgarischen Harmony Five

Die bulgarische Probe blieb dem Pressezentrum leider verwehrt. Nach dem ersten Schrei fror das Bild für die restliche Probe ein.

Beim Meet&Greet waren die fünf Künstler aber persönlich zugegen. Ein paar portugiesische Worte zu Beginn der Pressekonferenz sorgten schon einmal für eine lockere Atmosphäre. Das ganze verlief auch sehr harmonisch, den Fünf verstehen sich alle gut und fanden einander auf Anhieb positive Charaktereigenschaften.

Der Auftritt soll auch nicht düster wirken, selbst wenn wir in einer teilweise dunklen Welt leben, weshalb am Ende auch das Licht siegen soll. Auch die Perückenfarbe weiß steht unter dem Gesichtspunkt, abgesehen davon, dass es einen schönen Kontrast zu den dunkelhäutigen Sängern aus Amerika abgibt.

#eurovision #eurovision2018 #esc2018 #ogae #allaboard#destinationportugal #aufnachportugal

eingestellt von: Stefan Ball
© Stefan Ball

29.04.2018      Elinas zuckersüße Traumwelt

Estlands Opernsängerin Elina Nechayeva lässt kaum ein rosarotes Kitsch-Klischee aus. Sie ist zur Oper gekommen, als sie Anna Netrebko gehört hat. Sie wollte Astronautin werden, weil sie die Sterne so liebt. Genauso liebt die Disney-Filme, am liebsten Filme mit Prinzessinnen, am allerliebsten aber mag sie "Pocahontas". Ach so, Sprachen lernen mag sie auch.

Gesungen hat sie natürlich auch, ein kurzes Stück aus "La Boheme" und ein Lied aus "Pocahontas".

Das Kleid ist, wenig überraschend, ebenfalls Thema. Es wurde für die estnische Vorentscheidung entwickelt und wird für den ESC auch nicht mehr geändert werden. Aufgrund des langwierigen Ankleiden und Einrichten des Kleids, hat sie sich antrainiert, körperliche Bedürfnisse wie den Gang zur Toilette gut zu unterdrücken.

Irgendetwas Interessantes wurde nicht einmal ansatzweise angesprochen.

#eurovision #eurovision2018 #esc2018 #ogae #allaboard#destinationportugal #aufnachportugal

eingestellt von: Frank Albers
© Foto: Sigi Doppler

29.04.2018      Rosen aus Weißrussland

Die weißrussische Probe sorgte zunächst für einen Lachanfall im Pressezentrum. Wie eine Rose für die Liebste ins Bild gebracht wird, ist etwas gewöhnungsbedürftig. Und gegen Ende zeigte Alekseev eine rote Hemdrückseite. Der Rücken ist aber nicht blutig, sondern es werden wieder Rosen dargestellt.

Ob dies eine der Ideen war, die er in die Inszenierung mit einbrachte, blieb beim Meet&Greet dahingestellt. Es ist jedenfalls ein sehr romantischer Song und geht um den besten Moment in einer Beziehung. Die ebenfalls bestehende russische Version weicht inhaltlich sehr ab, es soll sich aber auch dabei vom gleichen Gefühl handeln.

Sein Nachbarland vertritt der Ukrainer gerne, da er dort viele Fans hat und viel Unterstützung erfährt. Auf weitere Umstände rund um die Vorentscheidung wurde auch seitens der Journalisten nicht eingegangen und die Delegationsleitung sprach ihm ihr vollstes Vertrauen aus und nutzte die Gelegenheit geschickt, für den im Herbst in Minsk stattfindenden Junior Eurovision Song Contest zu werben und alle dorthin einzuladen.

#eurovision #eurovision2018 #esc2018 #ogae #allaboard#destinationportugal #aufnachportugal

eingestellt von: Stefan Ball
© Stefan Ball

29.04.2018      Lässt das Hühnchen die ersten Federn?

Bereits bevor das erste Gackern der ersten Probe Israels erklang, stellten sich viele die Frage, ob Netta den Song Contest oder den Barbara-Dex-Award gewinnen will. Doch zurück zur Probe, bevor die Geister sich scheiden.

Israel ist in der Startreihenfolge nach der Werbepause dran, wie weit dies vorteilhaft ist, werden wir nächste Woche Dienstag um 23:10 Uhr wissen. Die Probe begann mit einem langen Nichts. Es wirkte, als stünden sehr stark die technischen Details diesmal im Vordergrund. Jedoch wirkte Netta sehr angestrengt, und der Background war sich seiner Töne nicht ganz so sicher, und Netta weniger stimmgewaltig, als im Hochglanzvideo.

Besonderes Aufsehen erregten die japanischen Glückskatzen, jedoch waren diese nur eine Ergänzung zum Bühnenbild. Ihr eigentlicher Glückbringer ist der Ehering ihrer Großeltern. Auf die Frage, wie sie mit der Favoritenrolle umgehe, sagte sie, dass sie sehr stolz darauf sei und es sie noch immer erröten lässt.

Da die Probe sehr technisch war, kam natürlich die Frage nach einer Choreographie auf, welche Netta charmant konterte, dass sie dafür nicht geschaffen sei, aber gerne Freestyle tanze, und wir bei der zweiten Probe mehr zu erwarten haben.

#eurovision #eurovision2018 #esc2018 #ogae #allaboard#destinationportugal #aufnachportugal

eingestellt von: Florian Sondermayer

29.04.2018      Gemeinsam, nicht einsam!

Die äußerst sympathische und in der Pressekonferenz häufig lachende litauische Sängerin Ieva Zasimauskaite bringt hier viele zum Schwärmen.

Vor der Pressekonferenz hatte sie ihre erste Probe, die noch nicht ausgereift schien. Zu Beginn zeigte die Kamera sie erst von hinten, was auf dem Bildschirm nicht wirklich gut wirkte. Stimmlich wackelte sie noch an ein paar Stellen. Ob sie sich erst an die große Bühne gewöhnen muss ist abzuwarten. Auch die eingeblendeten älteren Damen und Herren sind noch nicht perfekt in Szene gesetzt. Jedoch hat sie auf diese Weise selbst ihre Eltern mit auf der Bühne gebracht.

Ganz romantisch wird es zum Ende des Liedes, wenn sie und ihr Mann auf einer Brücke, die neben der Bühne steht, sich die Hand halten und sie dabei ins Mikrofon „when we are old“ haucht. Ihr Mann ist der Gegensatz zu ihr, ruhig und zurückhaltend, der Ruhepol zu dieser quicklebendigen Künstlerin. Aber für sie kommt er am Schluss mit auf die Bühne, und Ieva gestand, dass sie jedes Mal mit den Tränen kämpfen muss deswegen.

In der Pressekonferenz war sie sehr offen und berichtete, dass sie bei einem Event so gerührt war, wie lieb ältere Menschen in einer Beziehung zueinander sind. Zu ihrem Song sagt sie selber, dass es egal ist, ob sie ihn in Englisch oder Litauisch singt, da er auch ohne verstehen des Textes ans Herz geht. Bei der Frage, wer die tolle Idee mit ihrem Mann gehabt hätte, sagte sie: “ Meine gute Freundin!“ und bedankte sich bei ihr, da sie auch vor Ort ist.

Christian Wittkötter

#eurovision #eurovision2018 #esc2018 #ogae #allaboard#destinationportugal #aufnachportugal

eingestellt von: Florian Sondermayer

Aktualisierung | Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19

.

 
OGAE Germany e.V.