Eurovision Song Contest
2018
Forum Lissabon
Finnland 1981
Platz 16
Riki Sorsa
"Reggae o.k."
 
 Eurovision Song Contest 
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OGAE - Termine
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OGAE-Clubtreffen München 26.01.2019

ESC 2018 Finale PostTed:
1. Deutschland
2. Österreich
3. Israel
4. Frankreich
5. Zypern
Stand: 16.09. 00:15
Wertungen: 61
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Top5 ESC 2018 Predict:
1. Zypern
2. Israel
3. Frankreich
4. Deutschland
5. Tschechien
Stand: 12.05. 20:12
Wertungen: 37
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ESC 2018 1.Semi PostTED:
1. Österreich
2. Tschechien
3. Israel
4. Zypern
5. Irland
Stand: 16.09. 00:23
Wertungen: 62
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ESC 2018 2.Semi PostTED:
1. Moldawien
2. Australien
3. Dänemark
4. Schweden
5. Norwegen
Stand: 16.09. 00:26
Wertungen: 46
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ESC 2018 PreTED:
1. Frankreich
2. Israel
3. Tschechien
4. Australien
5. Deutschland
Stand: 12.05. 20:55
Wertungen: 155
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Im Forum Lissabon berichten einige OGAE Mitglieder von ihren Eindrücken vor Ort aus Lissabon.


Alle Videos findet ihr auch im Video-Blog Lissabon


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06.05.2018      Von San Remo nach Lissabon

Italien bleibt seinem Lied treu und bleibt bei der bewussten, aber passenden Schlichtheit und Unaufgeregtheit der Darbietung. Die nur auf dem Bildschirm eingeblendeten Textpassagen sind in der Halle freilich nicht zu sehen. Es würde auch so funktionieren. Keine politische, sondern eine soziale Botschaft.

Das besonders Italienische an dem Lied sehen die Künstler in ihrer Art der Interpretation und der persönlichen italienischen Erfahrungen der Künstler, auch wenn einer der Sänger, Ermal, nicht in Italien, sondern in Albanien geboren ist.

Besondere Erwartungen an die Eurovisionsteilnahme haben sie nicht, aber es ist eben eine gute Gelegenheit, die Botschaft des Beitrages zu vermitteln, welche keine politische, sondern eine soziale ist. Deshalb haben sie sich auch entschieden nach Lissabon zu fahren. Der San-Remo-Sieger ist ja nicht verpflichtet auch beim Song Contest zu starten.

Ob jedes Land zur Vorentscheidung so ein Festival wie San Remo braucht, konnte die Delegationsleitung nicht beantworten. Für Italien funktioniert es einfach und das System sorgt für ein qualitätsvolles Niveau der Beiträge.

Zum Ende galt es noch einen Zettel aus dem Lostopf zu ziehen. Italien startet als einzige BIG5-Nation in der zweiten Finalhälfte.

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#eurovision #eurovision2018 #esc2018 #ogae #allaboard #destinationportugal #aufnachportugal

eingestellt von: Stefan Ball
© Foto: Sigi Doppler

06.05.2018      Frankreich setzt auf Schlichtheit

Die mitfavorisierte Nation jenseits des Rheins absolvierte ihren Auftritt ohne großes Brimbamborium und bestach durch Schlichtheit. Émilie und Jean-Karl stehen anfangs nebeneinander auf der großen Bühne, über deren Boden Nebelschwaden zogen. Gegensätzlich verließen sie über die jeweilige Brücke gehend die Showfläche und gingen über den Steg aufeinander zu. Ganz klar stand die Sängerin, welche von der Beleuchtung im Gesicht sehr gut aufgefangen wurde, im Mittelpunkt, was sich auch darin zeigte, dass nur sie beim Gang über die Brücke von der Handkamera aufgefangen wurde.

Obwohl die weltweiten Zuschauer den Inhalt und die wahre Geschichte von „Mercy“ nicht verstehen könnten, ist es sehr löblich, dass sie in der Heimatsprache repräsentiert wird. Was aber im Endergebnis den Favoritenplatz kosten könnte ist der Umstand, dass der Auftritt auf keinen Höhepunkt zusteuert.

Als einen interessanten Prozess bezeichnete der Delegationsleiter in der Pressekonferenz die zweite Probe. In den vergangenen Jahren sei Frankreichs erste Probe immer schlecht gewesen, dieses Jahr fand man dies in der Delegation umgekehrt, was bis zum Auftritt noch viel Arbeit bedeute.

1977 habe Frankreich mit Marie Myriam den Song Contest letztmalig gewonnen und es werde wieder Zeit. Mit dieser Siegerin verbinde das Duo Madame Monsieur und dem diesjährigen Beitrag in Portugal sehr viel. Zum einen sei sie eine französische Sängerin portugiesischer Abstammung, zum anderen befand sie sich analog des Liedinhalts von „Mercy“ als Kind auf der Flucht. Daraufhin sangen sie Marie Myriams Siegerlied, was mit großem Beifall von der Journalistenriege honoriert wurde.

Das Popduo stehe täglich in Kontakt mit der Mutter des Flüchtlingskindes Mercy, von dem das Lied handelt. Sie würden den Beiden auch beistehen, wenn ihnen in naher Zukunft der Übergang aus dem Flüchtlingsheim ins freie Leben anstünde.

Frankreich loste sich übrigens in die erste Hälfte des Finales.

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eingestellt von: Stefan Ball
© Text: Markus Herrmann, Foto: Sigi Doppler

06.05.2018      Das UK und Miss Charming

Die Pressekonferenz war inhaltlich nicht die ergiebigste, aber trotzdem ein Genuss. Es stellte sich einmal mehr heraus, dass SuRie die charmante Eleganz in Person ist und selbst kopfgroße Ohrringe stilvoll tragen kann. Das Lied selbst ist eine Mahnung dafür, dass die persönlichen Stürme irgendwann auch wieder vorbei gehen und am Ende des Tunnels ein Licht scheint.

So wird der Titelinhalt, wie bereits bei der ersten Probe, passend und auf der Bühne umgesetzt. Natürlich sieht sie noch Verbesserungsmöglichkeiten, aber insgesamt ist sie mit der Leistung zufrieden. Vielleicht liegt es auch daran, dass sie sich mit dem Ohrwurm von Anfang an identifizieren konnte und ihn nicht großartig auf sich anpassen musste.

Auch kann man ihr nur zustimmen, wenn sie sagt, dass sie es sich nach den zwei Eurovisionsteilnahmen im Chor nun verdient hat, nach vorne in das Rampenlicht zu treten. Wie sie ebenfalls feststellen konnte, bestehen zwischen einer Eurovisionsteilnahme und einer Musicalproduktion durchaus Gemeinsamkeiten. Beides erfordert viel Vorbereitungsarbeit und sehr viel Disziplin.

Nach einer kurzen, schönen Erinnerung an ihren grandiosen Auftritt im April in Amsterdam griff SuRie noch in den Lostopf. Das Vereinigte Königreich wird im Finale in der ersten Starthälfte antreten.

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eingestellt von: Stefan Ball
© Foto: Sigi Doppler

06.05.2018      Michael startet in Hälfte eins!

Man will sich als Deutscher immer wieder zusammenreißen, nichts zu verschreien, respektive übermütig zu werden. Aber alles, was Michael Schulte bisher in Lissabon getan hat, kam richtig gut an. Pressevertreter konnten heute sich erstmals in der Halle anschauen, wie die Projektion bei Michaels Auftritt funktioniert: Eine halbkreisförmige Leinwand wird „aufgeblasen“. Hoffentlich werden die Organisatoren dadurch nicht verleitet, unseren Beitrag nach einer Werbepause zu platzieren. Die Kameraeinstellungen und -schnitte kommen gut; auch eine Steadycam sorgt für elegante und subtile Dynamik. Michael überzeugte erneut mit kräftigem und perfektem Gesang. Er zeigte sich im Anschluss mit allem sehr zufrieden; jeder arbeite perfekt, alles liefe fehlerfrei.

Ganz sicher hat Michael Schulte heute wieder Sympathiepunkte gesammelt, denn seine Pressekonferenz absolvierte er richtig charmant. Er zeigte sich von den ESC-Fans fasziniert, die er nicht nur hier vor Ort, sondern auch bei den Events im Vorfeld kennenlernen durfte. Dass sie mit einem solchen Herzblut dabei sind und beinahe alle Wettbewerbslieder auswendig kennen, begeistert ihn. Angesprochen auf die Geschichte seines Liedes und was ihm denn seine Mutter bedeute, wurde Michael einmal mehr sehr emotional. Er bewundere, wie sie das Leben für sich und ihre drei Kinder nach dem Tod ihres geliebten Mannes gemeistert habe. Als er von dieser, heldenhafte Leistung berichtete, bekam er Gänsehaut. 

Dennoch war es ihm wichtig, einen Punkt klarzustellen: Es geht ihm nicht darum, als armer Junge eines früh verstorbenen Vaters dazustehen und das zu beklagen. Er weiß, dass fast jeder von uns schon Tragisches erleben musste und sich deshalb auch ganz persönlich mit „You Let Me Walk Alone“ identifizieren kann. Er findet es auch wichtig, zu seinen Gefühlen zu stehen und appellierte an Männer, sich nicht ihrer Tränen zu schämen, wenn ihnen zum Weinen ist. Michael scheint alles sehr bewusst und zielstrebig, aber gleichzeitig entspannt anzugehen. Wenn er so weitermacht, ist alles möglich. Dass er einen Startplatz in der ersten Finalhälfte bekommen wird, muss uns nicht beunruhigen.

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eingestellt von: Reinhard Ehret
© Foto: Sigi Doppler

06.05.2018      Portugal in Jeans

Ungeschminkt, mit löchrigen Jeans und pinkeren Haaren denn je absolvierte Cláudia Pascoal heute früh um 10 ihre zweite Probe. Das äußerst ruhige - manchen sagen auch, es sei eintönig - Lied „O jardim“ bietet sich nicht gerade für aufwändige Inszenierungs-Aktivitäten an, dennoch hätte man sich eine emotionalere Darbietung wünschen dürfen. Cláudia bleibt aber in ihrer dezenten Bühnenpräsenz der Grundatmosphäre ihres Songs treu. Autorin und Harmoniestimme Isaura Santos kam in maskulin anmutender Straßenkleidung mit Biker-Jacke daher. Beide hatten keinerlei Schwierigkeiten in der Probe erkennen lassen und bekundeten dies auch im Anschluss: Man habe lediglich an kleinen Details gearbeitet, inzwischen auch umgesetzt und sei nun äußerst zufrieden mit allem. Man fühle sich wohl auf der Bühne, hieß es. 

Beide bekannten, dass es schon eine besondere Ehre ist, ihr Land bei seiner allerersten ESC-Gastgeberrolle zu vertreten. Für Cláudia ist das Ganze ein großer Schritt in ihrer Karriere, der ihr die hundertprozentige Konzentration und Hingabe abfordere. Man erfuhr überdies, dass sie eine sehr vielfältige Künstlerin ist, die sich sowohl als TV-Moderatorin einen Namen gemacht hat, als auch sich für Standup-Comedy, für Schmuck und plastische Kunst interessiert. „Als Künstler will man möglichst vielfältige Erfahrungen machen“, erklärte sie.

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eingestellt von: Reinhard Ehret
© Foto: Sigi Doppler

06.05.2018      Das Ende einer langen Reise

Auf nach Portugal

Bevor wir uns endgültig den Proben und Sehenswürdigkeiten vor Ort ergeben und die Serie "Auf nach Portugal" heute ihr zu frühes Ende findet, wollen wir euch noch ein paar Worte mit auf den Weg geben. Aber nicht nur dies heute. 

Die Süddeutsche Zeitung hatte 2013 zehn „Insider“-Tipps für Lissabon zusammen getragen. Zwischen Entspannung, Party, Kulinarischem, Sehenswürdigkeiten und Kuriosem, also ganz das was wir die letzten Wochen ebenso versucht haben.

http://www.sueddeutsche.de/reise/insidertipps-fuer-lissabon-traditionell-aber-trendy-1.1658078-4

Daher beenden wir heute unsere Reihe „Auf nach Portugal“ mit dem Artikel der SZ und werden euch ab jetzt weiter mit den Nachtgedanken, letzten Eindrücken zu den Proben, Live-Feeds, Berichte vom Village wie Euroclub und FanCafe und natürlich noch ein oder zwei oder drei Sehenswürdigkeiten-Touren verwöhnen. 

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Kommt gut nach Lissabon und wir freuen uns mit euch vor dieser tollen Kulisse einen fantastischen Song Contest zu feiern!

Simon Wennige
Florian Sondermayer

#eurovision #eurovision2018 #ogae #allaboard #aufnachportugal

eingestellt von: Florian Sondermayer

05.05.2018      Franks Nach(t)gedanken - 7. Probentag (direkt vom Eurovision Village)



eingestellt von: Frank Albers
© Kamera: Karl Jakob

05.05.2018      Ukraine: aus dem Sarg zum Feuer

Bei diesem riesigen Bühnenmitbringsel war natürlich an großartige Änderungen nicht zu denken, aber live in der Halle ist es schon interessant zu sehen, wie Melovin anfangs gar nicht zu sehen ist und dann aus seinem aufgeständerten Sargflügel herausgehoben wird. Der Chor wird auch schön eingebaut und die Verwandlung in einen eleganten Pianisten mittels Mantelentledigung ist nicht schlecht. Zum Schluss wird ihm noch ordentlich Feuer unterm Allerwertesten gemacht und er muss wirklich zu Ende singen, weil sonst die brennende Treppe nicht erlischt.

In der Pressekonferenz zeigte sich Melovin erst von seiner coolen Seite, dann von seiner professionellen. Die Inszenierung kam ausführlich zur Sprache. Er erarbeitete die Idee zusammen mit dem gleichen Choreographen, der schon für Jamala gearbeitet hat. Referenzen an Auftritte anderer bekannter Künstler stritt er nicht ab, denn Sänger wie Lady Gaga, Queen oder Louis Armstrong gehören zu seinen Vorbildern. Den Vergleich mit einem Sarg fand er interessant, das ist aber nicht seine Sichtweise. Für ihn steht das eher im Zusammenhang mit seiner bisherigen Karriere. Und das Feuer ist eine Aufforderung an alle Menschen, ihr eigenes Feuer zu entfachen.

Eine Überraschung gab es dann doch, einen Videogruß von Verka und ihrer Mutter. Diese hatte zwei verschiedene Augen und Verka hielt zum Schluss einen Feuerlöscher ins Bild. Der Rest war ukrainisch. Melovin freute sich sehr über die Grüße einer seiner großen Unterstützer und sang auch gleich „Sieben, sieben allulu, sieben, sieben, eins, zwei“.

Aber schon wurde Melovin weiter gedolmetscht und es ging fast unter, dass Freiheit ein wichtiges Thema in seinem Leben ist; auf seinem Oberarm hat er sogar ein entsprechendes Tattoo, wie er zeigte.

Sentimental ist er insoweit, als dass er alle Fanbriefe aufhebt und sie seiner Mutter schickt, die ihn gerade sehr vermisst. Das markanteste Brieferlebnis für ihn ist, als ihm eine Frau schrieb, dass sie nach dem Verlust ihres Mannes nach Jahren wieder begann Klavier zu spielen, nachdem sie sein Lied „Wonder“ hörte.

Ob er vielleicht mal Mitglied der ukrainischen Vorentscheidungsjury wird, im Siegesfall, konnte er nicht sagen. Es ist etwas völlig anderes, ob man selbst beurteilt wird oder andere beurteilen muss. Der Eurovisionsrummel traf ihn nicht ganz unvorbereitet, immerhin hat sein Sieg bei X-Factor Ukraine auch ein erhöhtes Medienecho hervorgerufen.

Zum Schluss wurde es noch kurz politisch. Angesprochen auf Äußerungen ehemaliger ukrainischer Teilnehmer wie Ani Lorak, bezogen auf den Russland-Ukraine-Konflikt und deren Karriere, äußerte sich Melovin einigermaßen diplomatisch. Auch wenn er deren Karrieregründe nachvollziehen kann, würde er nicht so handeln, denn er ist ein großer Ukraine-Fan.

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#eurovision #eurovision2018 #esc2018 #ogae #allaboard #destinationportugal #aufnachportugal

eingestellt von: Stefan Ball
© Foto: Sigi Doppler

05.05.2018      Zum Brüllen komisch

„Nein, danke“ kann man doch wirklich leiser sagen. Bei Lea Sirk hingegen wummt die Halle enorm und die flackernde Lichtershow führt zu Augenirritationen. Wer das mag, wird im zweiten Halbfinale mit dem slowenischen Beitrag „Hvala, ne!“ echte Freude haben. Das Inszenierungskonzept ist schlicht, aber passend: Eine Dame singt, vier Damen tanzen gelenkig, eine Dame im Hintergrund sorgt für stimmliche Harmonie. Man schreitet ein bisschen über die Bühne, wiederholt ganz oft „Nein, danke“ - das war’s. Ach nein: Da ist ja noch der gespielte Witz; jener vorgebliche Musikaussetzer, der dazu dienen soll, das Hallenpublikum zum Wiederanschub des Halbplaybacks zu bewegen. Nun denn.

Dennoch gilt es, Lea eine ganze Reihe von Komplimenten zu machen, denn einerseits singt sie wirklich perfekt, andererseits kann sie eine Pressekonferenz zum Brüllen komisch gestalten. Sie legte nach ihrer Probe nämlich eine solche Selbstironie an den Tag und karrikierte die Belanglosigkeit ihres eigenen Balkan-Elektroschlagers („Man merkt wirklich, dass das Lied innerhalb zehn Minuten geschrieben wurde“) so süß, dass man sich hemmungsloser Sympathiegefühle kaum erwehren kann. Da diese entwaffnend natürliche Art Leas eher abseits der Bühne zum Tragen kommt, muss man skeptisch bleiben, wenn man sich über die Finalchancen des slowenischen Beitrags Gedanken macht.

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#eurovision #eurovision2018 #esc2018 #ogae #allaboard #destinationportugal #aufnachportugal

eingestellt von: Reinhard Ehret
© Foto: Sigi Doppler

05.05.2018      Laura von Lena erweckt

Das Outfit von Laura blieb unverändert, auch wenn sich beim zweiten Blick herausstellte, dass sie unter ihrer Schleppe keinen Minirock, sondern eher eine Short trägt. Bei der Choreographie konnte auch keine Änderung festgestellt werden, wobei das nicht für jede einzelne Handbewegung sicher gesagt werden kann.

Zu Beginn der Pressekonferenz vermeldete Laura, dass ihr gewisse Ähnlichkeiten zwischen Rio de Janeiro und Lissabon aufgefallen sind. Ihr erstes Konzert in Lissabon wird sie heute geben, sie tritt abends im Eurovillage auf, wobei sie unter anderem auch einen brasilianischen Klassiker zum Besten geben wird.

In weiten Teilen wiederholten sich die Interviewinhalte, etwa die lettische Chorbegeisterung oder ihr Musikstudienweg in den USA. Währenddessen stand Pedro, der Moderator auf und wedelte über Lauras Kopf rum, eine Fliege vertreibend.

Diesmal war ihr Vater anwesend, der in der Verkehrsüberwachung tätig war. Aus diesen Erfahrungen entstand der Song „Miracle“, ein Lied über Verkehrsopfer, welches sie auch kurz ansang.

Hier singt sie aber ein Lied, dass sie über und nicht für eine Person geschrieben hat. Wer das ist, bleibt aber geheim. Der Song kam ihr innerhalb kürzester Zeit, in 30 Minuten.

Und sie konnte noch von ihrem ersten Eurovisions-Aha-Moment berichten und der war, als sie Lena „Satelitte“ singen sah und dachte sich dabei: Aah, das ist Eurovision.

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#eurovision #eurovision2018 #esc2018 #ogae #allaboard #destinationportugal #aufnachportugal

eingestellt von: Stefan Ball
© Stefan Ball

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