Eurovision Song Contest
2018
Forum Lissabon
Österreich 1989
Platz 5
Thomas Forstner
"Nur ein Lied"
 
 Eurovision Song Contest 
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OGAE - Termine
Grand Prix sur le Main, Frankfurt 26.10.2018

Termine
Eurovision Cruise 08.09.2018

ESC 2018 Finale PostTed:
1. Deutschland
2. Österreich
3. Israel
4. Frankreich
5. Zypern
Stand: 05.07. 17:46
Wertungen: 59
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Top5 ESC 2018 Predict:
1. Zypern
2. Israel
3. Frankreich
4. Deutschland
5. Tschechien
Stand: 12.05. 20:12
Wertungen: 37
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ESC 2018 1.Semi PostTED:
1. Österreich
2. Tschechien
3. Israel
4. Zypern
5. Irland
Stand: 05.07. 17:49
Wertungen: 61
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ESC 2018 2.Semi PostTED:
1. Moldawien
2. Australien
3. Dänemark
4. Schweden
5. Norwegen
Stand: 05.07. 17:51
Wertungen: 45
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ESC 2018 PreTED:
1. Frankreich
2. Israel
3. Tschechien
4. Australien
5. Deutschland
Stand: 12.05. 20:55
Wertungen: 155
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Im Forum Lissabon berichten einige OGAE Mitglieder von ihren Eindrücken vor Ort aus Lissabon.


Alle Videos findet ihr auch im Video-Blog Lissabon


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05.05.2018      Fisch-Paillette auf Diebeszug

Die zweite Probe Montenegros lief ohne Probleme aber auch ohne Highlights ab. Das Staging ist weiterhin minimal bis kaum vorhanden, sofern auf der Bühne stehen und sich einmal drehen als solches gewertet werden kann. Stimmlich ist er absolut Top, auch seine Stimmfarbe hat etwas angenehmes beim Zuhören und wertet das Lied großartig auf. Seine vier Begleiterinnen, ganz in der Tradition des Südens in weiße, luftige Kleider gehüllt singen unauffällig, nur ihre teils schmerz-verzerrten Gesichter lenken ab. Eine Frage stelle ich mir unweigerlich wenn ich seinen Anzug sehe, nämlich ob dieser aus Fischschuppen besteht, da er optisch merkwürdig wirkt, doch angeblich sind es Pailletten, werde ich belehrt. So seien es ab jetzt Fisch-Pailletten, ganz einfach.

Vanja ist zur Zeit ein bisschen krank, aber er sieht keine Probleme für die kommende Woche. Für ihn waren heute seine Frauen deutlich besser, da er sich heute als nicht so stark empfand im Gegenzug zur ersten Probe.
Sein Humor ist in der Kategorie ironisch bis sarkastisch zu hause, so dass die Pressekonferenz für den Autor sehr unterhaltsam war. Zur Entstehung seines Liedes gab er unter diesem Kontext zum Besten, dass es doch so einfach sei bei YouTube etwas zu klauen und dann selbst neu aufzunehmen. Besonders bei diesem Lied, da ja keiner Griechenland mag, wo er das Lied gestohlen hätte. Die Lacher der Pressekonferenz waren natürlich auf seiner Seite.
Wie vermutet haben die Kleider seiner Begleiterinnen einen südländischen Hintergrund mit einem Bezug zum Mythischen aber vor allem zu Märchen, welche in dem Zusammenhang sehr gut passt.
Weitere Fragen waren sicher schon lange beantwortet, trotzdem ist sicher erwähnenswert dass er glänzend gelaunt, und mit einer gehörigen Portion Humor den immer wieder selben Antworten zumindest einen neuen Anstrich verlieh.

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eingestellt von: Florian Sondermayer
© EBU

05.05.2018      Der Preis der Perfektion

„Dance you off“, noch nicht ganz, auch nicht durch die zweite Probe. Stimmlich ist Benjamin auch heute wieder gut drauf, jedoch zündet die Darbietung nicht, was eventuell an der Erwartungshaltung auch liegen kann. Perfektion hat gerne den Preis der Natürlichkeit und neben vielen gelungenen Dance-Moves, lässt manch affektierte Bewegung wie zum Beispiel dieser Schulterblick das Gelungene gerne vergessen. Der Applaus bei der Probe war gut, da treue Fans einfach nichts erschüttern kann, daher bleiben wir natürlich zuversichtlich.

Seine Probe heute war sicher gut, und das Staging wirkt wie die logische Fortsetzung des Vorjahres, doch es fehlt einem die Eleganz von Sanna, die Natürlichkeit von Anna und der Charme von Robin. War Portugal nicht grade weil es so unfertig wirkte im Vorteil? Eines ist sicher, es ist eine solide Dance-Pop-Nummer und auch zeitgenössisch, wie gut performed.

Jedoch mutet es schon seltsam an, wenn man das kleine niedliche Neonpodest auf der großen Eurovisions- Bühne betrachtet, welches dann im TV wie die ganze Bühne wirkt. Dieser Trend der Stage-on-Stage nahm seinen eigentlichen Anfang durch Schweden in Wien. Der Kostenfaktor, welcher hinter solch Extrta-Konstruktionen steht, darf nicht vernachlässigt werden, und ist für manch kleines Land schier nicht leistbar. Natürlich eröffnet dies die Frage der Chancengleichheit, grade mit Blick auf mitgebrachte LED-Wände, Neon-Röhren-Bühnen oder Drehelement. Hier wäre sicher einmal Redebedarf. Eklatant fällt dieser Unterschied natürlich auf, wenn erst Lettland singt und dann Schweden die Zweit-Bühne erobert.

In der Pressekonferenz betonte er wie viel Spaß er diesmal auf der Bühne hatte und er sich wohl fühlt auf der Bühne. Zur Entstehungsgeschichte des Liedes betonte er wie perfekt er und sein Team dies in nur 2 Stunden zustande gebracht hätten, und das Lied selbst am Ende des Prozesses noch wie bei den ersten Gesangs-Gedanken klang.

Natürlich wurde sein weltweit als unhöflich empfundenes Video für WiwiBloggs thematisiert, und er war wie in seiner Presseerklärung sehr bemüht seine Reaktionen zu relativieren und zu betonen dass er seine Kollegen im Wettbewerb natürlich schätzt. Aber auch der Versuch von Wiwi das Video zu löschen scheiterte an der viralen Geschwindigkeit, welche ein solcher Beitrag hat.

Spannend war sicher der Familienausflug in der Pressekonferenz, denn keine geringere als Charlotte Pirelli ist seine angeheiratete Tante, und wird auch hier vor Ort sein und ihn unterstützen. Schweden ist ein Dorf.

Insgesamt zeigt er in der Pressekonferenz eine sympathische Seite von sich, und man würde sich wünschen dieser Teil von ihm würde auch auf der Bühne aufblitzen.

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eingestellt von: Florian Sondermayer
© EBU

05.05.2018      Der Rock-DJ für Polen

Das Bühnenoutfit beim Auftritt Polens erschien sehr rockig, denn alle Akteure waren schwarz gekleidet und der Sänger Lukas Meijer trug eine Lederjacke und einen Hut. Während Gromee bühnenmittig in einem pinkfarben, beleuchteten DJ-Pult platziert wurde, steht Lukas Meijer zusammen mit einem Gitarristen und drei Chorsängerinnen neben dem Pult.
Lukas verlässt über die Brücke gehend die Hauptbühne und läuft über die Vorbühne durchs Publikum, bevor zahlreiche Feuerfontänen entzündet werden. Polen sparte wahrlich nicht an der Pyrotechnik.

In der Pressekonferenz erzählte der aus Schweden stammende, sympathische Sänger Lukas Meijer etwas zur Entstehungsgeschichte des Liedes. Es wurde während einer dunklen Seite seines Lebens geboren und die Komposition sollte ihm helfen, eine positive Energie zu finden.
Ein niederländischer Journalist wollte wissen, ob er wegen seines Nachnamens niederländische Wurzeln habe, was Lukas nicht bestätigen konnte.

Seit 2017 würden er und der in Polen sehr populäre DJ Gromee zusammenarbeiten, Lukas finde seine Lieblingsmusikrichtung allerdings im Genre des Rock. Als Schwede sei Lukas bereits von Kindesbeinen an großer Fan des Eurovision Song Contests und verfolgte von jeher die heimatlichen Melodifestivalen.
Bevor  eine Darbietung von „Light Me Up“ in einer A Capella-Version den Abschluss der Pressekonferenz bildete, scherzte der polnische Delegationsleiter, er hoffe nicht, dass die Bühne beim Einsatz der vielen Pyrotechnik in die Luft gehe.

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eingestellt von: Stefan Ball
© Text:Markus Herrmann, Bild: Sigi Doppler

05.05.2018      Tabubruch in Malta

Christabelle steht schwarz gekleidet, die Haare zu einem strengen Pferdeschwanz gebunden, vor einer aufgeklappten Stellwand, in deren Mitte eine Tänzerin in weißem Outfit wild tanzt. Schnell wechselnde Themenbilder werden blitzartig auf die Stellwand projiziert.

Als das größte Erlebnis ihres Lebens bezeichnete Christabelle die Teilnahme beim Song Contest. Bereits mehrfach habe sie in der maltesischen Vorentscheidung den Versuch gestartet und dieses Jahr habe es nun endlich geklappt.
In jungen Jahren moderierte sie Fernsehsendungen im maltesischen Fernsehen, sieht aber ihre Gabe im Gesang und möchte primär nur noch Musik machen.

Das Lied „Taboo“ handelt vom sensiblen Thema psychischer Erkrankungen und Christabelle sei es wichtig, hiermit ein Tabu zu brechen. Ein Bedürfnis sei es ihr gewesen, am Dienstag ein Büro der Weltgesundheitsorganisation in Lissabon aufzusuchen.
Das schwarze Kleid beim Auftritt soll das Negative darstellen und durch die weiße Tänzerin sich zum Positiven wenden. Auf Ihr absolutes Lieblingslied beim Eurovision Song Contest angesprochen, nannte sie „Euphoria“, das sie zum Abschluss der Pressekonferenz sehr gerne sang.

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eingestellt von: Stefan Ball
© Text: Markus Herrmann, Bild: Sigi Doppler

05.05.2018      Blick zurück im Zorn - wenn die Liebe geht, muss der Rocker Dampf ablassen

Ungarn muss ins Finale! Schon allein, damit den Zuschauern die Käsespieße aus der Hand fallen und der schwächelnde ESC-Fan endlich wieder hellwach ist. Wie viele werden wohl in Panik zur Fernbedienung greifen und den Ton herunter oder auf lautlos stellen? 

Der Sänger ist wütend, eine Liebe ist gescheitert und er schreit sich seinen Schmerz aus der Seele. Ein zorniger junger Mann. Waren wir nicht alle einmal jung, verliebt und verzweifelt? Und welche Musik würde sich besser eignen als dieser Metal Rock, um sich gegen alles zu stellen, was nun mal nicht zu ändern ist? Da geht was ab auf der Bühne! Stimmgewaltig und aggressiv.

Auch beim Outfit wird etwas geboten: von Leder- und Armyjacke bis zum Muscle Shirt. Wer am Schlagzeug richtig zulangt, gerät eben ins Schwitzen. Super gesungen, nichts für Helene-Fischer-Fans, aber etwas für den Rebellen in jedem von uns. Let‘s be angry and have fun.

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eingestellt von: Biggi Müller
© Text: Lothar Zimmermann I Foto: Sigi Doppler

05.05.2018      Australien setzt auf Livekonzert-Feeling

Jessica Mauboy ist ein Showtalent, das nicht ohne Grund in Australien (und darüber hinaus) sehr populär ist. Die Inszenierung  auf der ESC-Bühne ist ganz auf sie und ihr Talent abgestellt. Sie bewegt sich wie auf einer Live-Popkonzertbühne und sucht den Kontakt zum Publikum. Der Choreograph des australischen Teams hat lediglich ihre natürlichen „moves“ unterstützt. 

Als visueller Anker dient ein zusätzlicher Bühnenaufbau, der Vogelschwingen ähnelt und dem Popsong und seiner Botschaft „We got love“ Flügel verleiht. 

Diskutiert wird hier kräftig über die Vor- oder Nachteilhaftigkeit von Jessicas Outfit, ein kurzes pailettenbesetztes Kleid mit seitlicher Schleppe. Für sie selbst ist es DAS Wohlfühlkostüm und es sei ideal für ihren ESC-Auftritt. Ausserdem stehe sie zu ihrer Figur!

Das sie ein wahrhaftiges Energiebündel ist zeigte sich auch in der zweiten Pressekonferenz. Ihr strahlendes Lächeln und ihre natürliche Frische ziehen einfach jeden in den Bann. Auf die Frage, welche Antwort sie Australien-beim-ESC-Gegnern geben würde, eilte ihr der Moderator zu Hilfe. Wenn schon in der portugiesischen Vorentscheidung ein Lied mit dem Titel „Australia“ gesungen würde, dann sei doch alles klar.

Für den Fall eines Sieges Australiens wäre der Wunschaustragungsort natürlich Darwin, die Heimat von Jessica. Aufgrund der Zeitunterschiede müsste der ESC allerdings um 4 Uhr morgens australischer Zeit stattfinden. Der australische Delegationsleiter hat daher bekräftigt, dass die Gastgeberstadt auf jeden Fall in Europa wäre und er hierfür auch schon Vorgespräche hat. Er würde allerdings gerne alle ESC-Teilnehmer des nächsten Jahres im Vorfeld für Film-Aufnahmen nach Australien einladen.

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eingestellt von: Wolfgang Grube
© Foto: Wolfgang Grube

05.05.2018      Georgiens Iriao zwischen Jazz und Staatsakt

Georgiens Probe verlief erneut problemlos, die Jungs wissen, was sie können und halten ihren Auftritt so schlicht wie möglich. Die fünf Sänger und Musiker stehen singend über die Bühne verteilt bzw. am Keyboard. Einziger "Showeffekt", wenn man ihn denn so nennen will, ist etwas Bodennebel. Als Kritikpunkte lassen sich vielleicht die sehr biederen und streng daherkommenden Anzüge anführen und dass sie kein wirkliches zusammenhängendes Gruppenbild abgeben, sondern eher wie eine Ansammlung von Solisten wirken.

Die anschließende zweite Pressekonferenz der Gruppe gehörte nicht unbedingt zu den bestbesuchten dieses Contests, dafür war sie aber erneut eine der intensivsten und informativsten.

Das Ensemble wurde 2013 gegründet und mehrere Mitglieder musizieren bereits seit Kindheitstagen zusammen. Ihren Stil beschreiben sie als "Ethno Jazz" obwohl sie die Beschreibung "Ethno Fusion" eigentlich passender finden, da sie Originalkompositionen mit Jazzelementen, Ethnofolk und der traditionellen Polyphonie verbinden.

Ihren ESC-Beitrag "For You" widmen sie allen Freunden, allen Europäern, und letztendlich allen Menschen. Das Lied wäre für sie wie ein traditioneller georgischer Trinkspruch, der die Freude am Leben ausdrückt und mit dem das Schöne im Leben beginnt.

Mit einer ganz besonderen portugiesischsprachigen Interpretation von Salvador Sobrals "Amar pelos dois" bewegten sie alle Besucher ihrer Pressekonferenz und Moderator Pedro versprach, ihnen Salvador schnellstmöglich vorzustellen, den sie bisher noch nicht getroffen haben. Pedro war sich sicher, dass Salvador die Georgier für die Interpretation seines Liedes lieben würde.

Mit Beethovens "Ode an die Freude" hat die Gruppe zudem ein anderes, sehr europäisches Werk in ihrem Stil neu bearbeitet. Die Ode wurde von der Gruppe kürzlich in Straßburg aufgeführt, anlässlich der Unterzeichnung eines Abkommens Georgiens mit der EU.

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eingestellt von: Frank Albers
© Foto: Sigi Doppler

05.05.2018      Allez les Bleus - Frankreichs erste Probe

Madame Monsieur verzichten bei ihrem Auftritt in Lissabon gänzlich auf Showeffekte und haben eine schlichte Inszenierung für Mercy gewählt. Die schwarzen Outfits von beiden passen zu dieser puren Klarheit: Émilie und Jean-Karl tragen - bis auf die roten Turnschuhe - schwarz. Wie in der französischen Vorentscheidung hat Jean-Karl seine Gitarre dabei. Der Modeschöpfer Jean-Paul Gaultier war so fasziniert von dem Lied und Madame Monsieur und hat das Styling der beiden maßgeschneidert für Lissabon optimiert (man achte auf Émelies Sakko mit den breiten Schulterpolstern und den Lackledergürtel).

Zu Beginn ruht die Kamera auf Émilies Gesicht im Close-up, um nach einer kurzen Schwarzblende beide Interpreten auf der Bühne zu zeigen. Madame Monsieur nutzen zunächst die Hauptbühne, auf die immer wieder blaues Licht als Symbol für das Meer reflektiert, bevor beide über die Brücken links und rechts der Bühne gehen und sich in der Mitte des vorderen Stegs treffen. Das Schritttempo werden Émilie und Jean-Karl sicher noch etwas besser anpassen.

Die Geste der Armbewegung beim Danke (Merci) am Liedende geht auf die Entstehung des Songs zurück. Das Glücksgefühl, das sie beim Lesen und Vertonen von Mercy‘s Geschichte hatten, wollen sie mit der Welt teilen und wünschen sich einen „global vibe“. Die beiden sehen sich beim ESC als musikalische Botschafter der Story. 

Madame Monsieur haben gerade eine CD veröffentlicht, an der sie 4 Jahre gearbeitet und sich bewusst Zeit für die Auswahl genommen haben. 14 kleine Geschichten aus dem Leben, die gleichzeitig mit dem großen Ganzen verbunden sind. 

Der neue französische Delegationsleiter ist sehr zufrieden, dass es in diesem Jahr gelungen ist, qualitativ eine der besten Vorentscheidungen auf die Beine zu stellen. Für dieses Niveau wird er sich weiter einsetzen. 

Jean-Paul Gaultier wird übrigens am 12. Mai nach Lissabon kommen, um Émilie und Jean-Karl vor Ort die Daumen zu drücken.

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eingestellt von: Wolfgang Grube
© Foto: Wolfgang Grube

05.05.2018      Cosi fan tutte - so machen es alle. Oder: Was wäre das Leben ohne Sex?

Ein Mann in Blau, eine Frau in Gelb und ein Mann in Rot. Bonbonfarben vor weißer Wand, deren Quadrate aufgeklappt werden und Einblicke in das Liebesleben geben. Sex sells - so banal das auch ist, es funktioniert immer. Und so gelingt es Moldawien mit einem sehr mittelmäßigen Song Aufmerksamkeit zu erlangen. Kurzweilig ist die Inszenierung und sie ist Trash, modern ist sie nicht.

Sie erinnert an die 70iger Jahre, an eine Komödie à la "Drei sin einer zuviel". Verstaubt - und trotzdem frisch, sie sticht aus den anderen Songs mit zuckenden Tänzern heraus. Da hat sich jemand eine Inszenierung überlegt und sie konsequent durchgezogen, auch wenn es der Griff in die Mottenkiste ist. Aber wenn Motten ans Licht kommen, kann das auch Spaß machen und macht es auch. 

Und fast hätte die Show sogar noch einen Hauch von Diversity bekommen. Als plötzlich Mann in Blau nicht auf Frau in Gelb, sondern auf Mann in Rot trifft, liegt etwas in der Luft. Aber aus der Ménage à trois wird nichts. Während Mann in Rot offen zu sein scheint, schreckt Blau zurück.

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eingestellt von: Biggi Müller
© Text: Lothar Zimmermann I Foto: Sigi Doppler

05.05.2018      Waylon im Tourbus nach Lissabon

Waylon ist mit seinem Tourbus nach Lissabon gefahren, allerdings mit einem geliehenen, wie er in der Pressekonferenz verriet. Sollte er den ESC gewinnen, würde er sich hoffentlich einen eigenen kaufen können. Den Song Contest liebt er seit seiner ersten Teilnahme 2014 sehr und würde am liebsten jedes Jahr mitmachen, denn mit seiner Musik kann es für ihn keine größere Plattform mit mehr Zuschauern geben. Zudem liebt er die Atmosphäre beim ESC.

County Music ist grundsätzlich realitiv schwer, in Europa zu vermitteln. Warum das so ist, kann er sich auch nicht richtig erklären, vor allem, da es so unglaublich amerikanisch sei und normalerweise Europäer alles lieben würden, was aus Amerika kommt.

Für Waylon ist Country die ehrlichste Musik, mit Texten, die Lebensgeschichten erzählen, die alle nachvollziehen können.

Der Außenseiter, den Waylon in seinem Lied besingt, ist er selbst. Er sei kein gewöhnlicher Musiker, er mache was er wolle und ließe sich musikalisch nichts vorschreiben oder sich in Schubladen stecken. Waylon will dafür stehen was er tut.

Seine musikalischen Vorbilder sind Johnny Cash, Willy Nelson und viele anderer aus dieser Generation.

Die Tänzer, die Waylon für seinen Auftritt auswählte, sind Cramping-Tänzer aus Frankreich. Sie erklärten, dass sie sich sehr wohlfühlen, zu Country Music zu tanzen, da Country und Cramping sehr ähnlich wären. Die Cramping Tradtion kommt von Clowns, wie Waylon erklärte. Daher habe er sich für diese Tänzer entschieden, um sie in die Geschichte des Liedtextes einzubinden und zu erzählen, dass er Niemandes Clown mehr ist.

Privat hat Waylon einen 16jährigen Sohn und seine Freundin erwartet in Kürze ein Baby. Er möchte aber nicht wissen, ob es ein Mädchen oder Junge wird.

In seiner Karriere hat er sich von einem Teilnehmer einer Castingshow ("Holland Got Talent") zu einem unabhängigen musikalischen Rebellen und einem Juror und Coach bei "The Voice of Holland" entwickelt. Waylon bevorzugt es aber, als Künstler zu arbeiten und nicht zu sehr als Juror, da er ungern Menschen beurteilt, aber ihnen umso lieber als Coach hilft und unterstützt.

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eingestellt von: Frank Albers
© Foto: Sigi Doppler

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