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OGAE - Termine
Grand Prix sur le Main, Frankfurt 26.10.2018

Termine
Eurovision Cruise 08.09.2018

ESC 2018 Finale PostTed:
1. Deutschland
2. Österreich
3. Israel
4. Frankreich
5. Zypern
Stand: 05.07. 17:46
Wertungen: 59
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Top5 ESC 2018 Predict:
1. Zypern
2. Israel
3. Frankreich
4. Deutschland
5. Tschechien
Stand: 12.05. 20:12
Wertungen: 37
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ESC 2018 1.Semi PostTED:
1. Österreich
2. Tschechien
3. Israel
4. Zypern
5. Irland
Stand: 05.07. 17:49
Wertungen: 61
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ESC 2018 2.Semi PostTED:
1. Moldawien
2. Australien
3. Dänemark
4. Schweden
5. Norwegen
Stand: 05.07. 17:51
Wertungen: 45
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ESC 2018 PreTED:
1. Frankreich
2. Israel
3. Tschechien
4. Australien
5. Deutschland
Stand: 12.05. 20:55
Wertungen: 155
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Im Forum Lissabon berichten einige OGAE Mitglieder von ihren Eindrücken vor Ort aus Lissabon.


Alle Videos findet ihr auch im Video-Blog Lissabon


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04.05.2018      180 Sekunden Gänsehaut

Kraftvoll und stark klingen The Humans, vor allem ist auch das ausdrucksstarke Stagedesign bemerkenswert, da es dem Titel noch die besondere Note gibt. Durch den Bass und Christinas Stimme hat man bereits nach wenigen Sekunden eine Gänsehaut, und darf fast drei Minuten dieses Gefühl genießen. Die zweite Probe läuft überragend gut für Rumänien. Die Choreo passt, alle sind auf den Punkt, und stimmlich ist es einfach ein Genuss. Die Atmosphäre durch die Puppen mit den weißen Masken passt gut zum Text. Insgesamt sieht der Auftritt auch auf dem TV-Bildschirm einwandfrei aus, und lässt wider alle Wetten einen klareren Final-Einzug als erwartet vermuten.

„Never give up“ und finde deinen Weg für all deine Probleme, ist die Kernaussage des Songs laut der Band in der Pressekonferenz, und mit Christina steht neben Saara Aalto eine weitere Powerfrau auf der diesjährigen Bühne. Die Band hat nicht nur den Siegeswillen, sondern auch eine musikalische Vorliebe für Albanien dieses Jahr. Während der Pressekonferenz verwöhnte uns diese tolle Band noch mit einer hörenswerten Gesangseinlage.

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eingestellt von: Florian Sondermayer

04.05.2018      Armenische Rockballaden-Power

In einen Lichtkegel von der Bühnendecke eingehüllt beginnt Sevak mit warmer Vibratostimme sein Lied vom Wind des Lebens. Sein modernes „Six-Pack-Lederoutfit“ hat er gegen eine knielange graue Strickjacke eingetauscht. Damit wirken er und sein Lied kontrastreicher.

Sevak steht in einem Stelenkreis (hinter seinem Rücken sind sie länger und werden nach vorne immer kleiner). Eine sehr kluge Regie-Idee, die später noch durch den gezielten Einsatz von Nebel- und Windmaschine ergänzt wird. Mit wenigen, bewusst gesetzten Armbewegungen unterstreicht er seinen Auftritt - bis hin zum leidenschaftlichen Finale. Die Kamera greift dieses durchdachte Bühne-auf-der-Bühne-Setting wirkungsvoll auf und bringt die Powerballade auch auf dem Bildschirm zum Strahlen.

Sevaks Auftritt ist stimmlich und in Bezug seine Bühnenpräsenz sehr eindrucksvoll. Er fühlt sich auf der ESC-Bühne sichtlich wohl. Ein starker Auftritt!

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eingestellt von: Wolfgang Grube
© Foto: Wolfgang Grube

04.05.2018      Irisches Wohlfühl-Kuschel-Team

Die irische Delegation um Ryan O´Shaughnessy scheint ein wahres Kuschel-Team zu sein. Alle betonen, sich irrsinning lieb zu haben und als Team eine große Einheit zu bilden. Überhaupt scheint Ryan ein ziemlicher Teamplayer zu sein. Er komponiert im Team und auch bei seinen Auftritten sei er auf der Bühne nie allein.

Auf die sehr romantische Inszenierung seines Liedes angesprochen, die aussieht wie eine liebliche Winternacht, erzählte Ryan, dass die Inspiration für den Schnee der große Schneesturm in Irland vor einigen Monaten war. Das Team wollte den Schnee ursprünglich auch schon im Video haben, das ließ sich aber leider nicht realisieren.

Für die beiden jungen Tänzer ist der künstlische Schnee auf der Bühne zwar etwas rutschig zum Tanzen, aber kein großes Problem. Beim Tanzen würden beide vor allem das wunderschöne Licht auf der Bühne genießen.

Ryan ist mit dem ehemaligen ESC-Teilnehmer Brian Kennedy eng befreundet. Brian war Ryans Trainer bei The Voice of Ireland und ist ihm bis heute wichtiger Ratgeber. Als Künstler verehrt Ryan vor allem John Mayer, aber auch Stars der 60er wie Joni Mitchell. Für beide würde er gerne auch Lieder schreiben.

Wichtig war es Ryan zu betonen, dass er nicht nur Balladen und romantische Lieder kann, auch wenn seine Fans vor allem diese von ihm hören wollen. Er hat aber auch Uptempo-Songs in seinem Repertoire.

Sein Onkel Gary O´Shaughnessy, der Irland 2001 in Kopenhagen vertrat, kommt am Montag nach Lissabon, um seinem Neffen Ryan beim Halbfinale und, wenn alles gut geht, auch im Finale zur Seite zu stehen. Natürlich sang Ryan den Titel seines Onkels „Without Your Love“ für die Leute im Pressezentrum.

Einen ganz besonderen Bezug hat Ryan zum Lied „Tears in Heaven“ von Eric Clapton. Es war das erste Lied, das er an der Gitarre gelernt hat und es bedeutet ihm seitdem sehr viel. Bis heute probiert er jede neue Gitarre mit diesem Lied aus.

Die Inszenierung seines ESC-Beitrags habe Ryan mit seinem Team auch gewählt, weil er stolz sei, in einem Land zu leben, das die gleichgeschlechtliche Ehe in Rekordzeit durchgesetzt hat, und das vor dem oft sehr streng katholischen Hintergrund Irlands. Leute begannen in den Pubs erstmals offen über das Thema zu diskutieren und kamen ganz pragmatisch zu dem Ergebnis, dass etwas geändert werden muss. Und so wurde das neue Gesetz extrem schnell und ohne großen Widerstand verabschiedet, zu einem Zeitpunkt, als weite Teile Europas noch diskutierten. Ryan freut es, dass das irische Gesetz nun Vorbild für andere Länder in Europa wurde.

Zum Abschluss präsentierte er noch live eine sehr gefühlvolle Unplugged-Version seines Liedes an der Gitarre.

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eingestellt von: Frank Albers
© Foto: Frank Albers

04.05.2018      Supersexy Eleni

Die Wettquoten für Zypern schießen bei den internationalen Buchmachern in kaum für möglich gehaltene Höhen. Am Erreichen des Finales zweifelt kaum noch jemand. Böse Zungen sagen, dass dies aber kaum am Lied liegen kann, das eher eine recht mittelmäßige Dancenummer ist, sondern vor allem an der supersexy Performance von Eleni Foureira. Ihr Catsuit ist sicher das erotischste Outfit des Wettbewerbs und sie weiß sich perfekt damit und darin zu bewegen. Die sexuellen Andeutungen sind teils sehr direkt und offen. Fuego! Die damit angesprochene Zielgruppe wird das sicher nicht unbewegt lassen und kräftig zum Handy greifen lassen. 

Der engst anliegende Catsuit mit dem weiten Ausschnitt scheint aus tausenden von Pailletten und viel Haut zu bestehen. Die Show strotzt vor Energie - Sängerin und Tänzer gehen bis ans Äußerste. Kaum ein Auftritt hier in Lissabon knallt wie dieser.

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eingestellt von: Frank Albers
© Foto: Sigi Doppler

04.05.2018      Es schneit in Irland

Die Iren setzen bei ihrer Inszenierung inzwischen vollkommen auf die verliebte Romantik-Karte und das sehr überzeugend: Ryan spielt träumerisch Gitarre und flirtet dabei mit der Pianistin am Flügel. Neben ihnen tanzen die beiden verliebten Jungen, die wir bereits aus dem offiziellen Video kennen, im nächtlichen Laternenlicht um und auf einer Parkbank, dazu fällt Schnee und macht das romantische Bild perfekt.

Ryan singt hervorragend und klingt bei jedem Probendurchgang so perfekt wie auf der CD, ohne dabei sein sehr individuelles Gefühl in der Stimme zu verlieren. Da Ryan seine Position am Mikroständer nicht verlässt, geht ein Großteil der Aufmerksamkeit auf die tanzenden Jungs, was der Inszenierung sehr gut tut.

Nach dieser zweiten Probe kann man sagen, dass die Inszenierung steht. Für die Iren kann das Halbfinale kommen.

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eingestellt von: Frank Albers
© Foto: Sigi Doppler

04.05.2018      Das stete Streben nach Freiheit

Portugals Geschichte ist unweigerlich mit dem steten Wunsch nach Freiheit verbunden. Sei es in vielen Kriegen, um diese von den Spaniern zu erlangen, oder im letzten Jahrhundert sich vom eigenen Diktator zu befreien. Ganz in diesem Sinne starten wir heute den Tag für euch mit einem zweistündigen Spaziergang da Liberdade.

Los geht es wieder an der Praca dos Resdauradores, dem Platz der Erneuerer, welcher mit dem Obelisken für die unzähligen Schlachten gegen die Spanier steht. Wendeten wir uns das letzte Mal links Richtung Oberstadt , so wenden wir uns diesmal nach rechts Richtung dem Hügel Santana. Nur rund 100 Meter in der Parallelstraße der Avenida da Liberdade findet ihr den Ascensor do Lavra. Dies ist der älteste Aufzug Lissabons und wurde 1984 eröffnet, und war bis 1914 ein Dampf-Aufzug. Die Fahrt könnt ihr problemlos mit eurer Via Viagem Karte bezahlen.

Oben angekommen geht ihr ein paar Meter bergauf und erblickt rechtsseitig die Calcada de Santana, in welcher einige preisgünstige Restaurants auf euren Besuch warten und mit eine der typischsten „Straßen“ für Lissabon ist. An dieser Stelle sei der Hinweis erlaubt, dass die App Tripadvisor ebenso ein hilfreicher Begleiter sein kann, da durch die Vielzahl an Bewertungen man sich doch ein rechtes gutes Bild von dem Restaurant-Angebot Lissabons machen kann. Aber, back on track, wir gehen nach links und treffen auf das Campo Santana.

Das Campo Santana war im Mittelalter Markt- und Hinrichtungsplatz, wohingegen heute hier die deutsche Botschaft und viele freilaufende Hähne residieren auf der suchen nach einem Chicken. Das große Tempelähnliche Gebäude gleich am Anfang ist die medizinische Fakultät Lissabons, und zu Ehren des Armen-Arztes Tomás de Sousa Martins steht dort eine Statue, welche seit je her mit vielen Blumen, Dankestafeln und Wünschen von den Menschen versehen wird. Der Fakultät zugewandt biegen wir schräg links in eine kleine Straße ein, und gelangen neben einem herrschaftlich renoviertem Haus mit spanischer Flagge in den Jardim do Torel. Dieser kleine Park bietet zum Einen einen schönen Blick über die Unterstadt, zum Anderen aber auch die Möglichkeit kurz zu rasten.

Durch den Park hinab kommt ihr wieder nahe der Avenida da Liberdade heraus. Diese beeindruckende Straße ist ganze 100 Meter breit und war vor ihrem Entstehen ein Park, jedoch wurde dieser jedoch im Rahmen des Umbaus 1185 nahezu zerstört. Der Flair dieser prachtvollen Straße wird geprägt durch das satte Grün welches sich überall bietet, und die unzähligen kleinen Kaffeebuden. Entspannt schreiten wir die Avenida entlang, begegnen auf der linken Seite dem Denkmal zur Erinnerung an den ersten Weltkrieg. Gleich daneben steht die spanische Botschaft, was in sofern nicht eines gewissen Humors entbehrt, da die Straße grade der Befreiung von den Spaniern auch gewidmet ist.

Nach wenigen Minuten erreichen wir nun die Praca Marques de Pombal, mit einer riesigen Statue desselbigen. Der Marques de Pombal ist einer der Väter der heutigen Unterstadt, er war maßgeblich bei der Planung und Umsetzung nach dem Erdbeben 1755 daran beteiligt. Gleich hinter dem Platz schließt sich nahtlos der ehemalige Freiheits-Park an, welcher heute Parque Eduardo VII heißt. Und jetzt nicht meckern, sondern atmen, es geht weiter bergauf. Euer nächstes Ziel seht ihr bereits auf der rechten Seite auf dem Hügel, den Pavilhao dos Desportos Carlos Lopes.

1923 in Rio de Janeiro aufgebaut, dann abgebaut und 1932 in Lissabon wieder erreichtet, das wäre die Geschichte dieses neoklassizistischen Palastes in Kurzform. Die eigentliche Besonderheit sind die vier beeindruckenden Azulejo-Bilder von Jorge Colcao, welche sich mit dem wichtigsten Thema Portugals befassen, der Seefahrt. Um den Palast herum gelangt ihr nach wenigen Stufen abwärts bereits zum Ende des kleinen Spaziergangs, der Metrostation Parque. 

Für diese U-Bahnstation solltet ihr euch Zeit nehmen, denn hier gibt es an jeder Wand etwas zu entdecken, besonders an der Decke. An den Wänden findet ihr zum Beispiel in Fahrtrichtung Innenstadt einen Abriss der Geschichte der Philosophie, oder Darstellungen der verschiedenen Schiffsbauweisen Portugals und und und. Hervorzuheben ist noch die Decke, da hier die Erklärung der Menschenrechte auf Azulejos wiedergegeben wurde. 

Wir hoffen es waren ein paar Anregungen und Ideen wieder für jeden dabei und stürzen uns nun bis 22 Uhr in einen wahren Proben- und Pressekonferenz-Marathon. 

Mehr Bilder und Informationen gibt es natürlich auch bei uns auf Facebook.

Christian Wittkötter
Florian Sondermayer

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eingestellt von: Florian Sondermayer

04.05.2018      Tschechiens Inszenierungs-Baustelle

Nach Mikolas' Rückenvorfall nach der ersten Probe ist die tschechische Inszenierung auch nach der zweiten Probe noch eine ziemliche Baustelle, da diverse Umstellungen erforderlich wurden (s. dazu auch den Bericht zu Tschechiens Pressekonferenz). Da Mikolas keine Saltos mehr turnen kann und darf und sich auch ansonsten weniger bewegen muss, wird er nun zu Beginn an einem Mikroständer singen. Daraus ergaben sich bei dieser Probe dann auch die größten Komplikationen, da der Mikroständer zu wackelig stand und bei der kleinsten Berührung drohte umzufallen.

Das führte zu entsprechenden Verunsicherungen bei Mikolas und hemmte ihn während der gesamten Probe. So wurde diese zweite Probe eher zu einer großen Baustelle, aber es zeichnet sich langsam ab, wohin die neue Inszenierung ungefähr gehen wird: Keine Akrobatik, kein wildes Herumgelaufe, dafür mehr Konzentration auf Mikolas selbst. Dennoch wartet bis zum Halbfinale nächste Woche noch viel Arbeit auf die Tschechen.

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eingestellt von: Frank Albers
© Foto: Sigi Doppler

04.05.2018      Tschechiens Rücken der Nation

Die zentrale Frage, die die tschechische Delegation derzeit beschäftigt, ist natürlich der Rücken von Mikolas Josef, dem aktuellen Rücken der Nation.

Das Wichtigste zuerst: Mikolas wird im Halbfinale antreten können. Allerdings wird sein Team dafür die Inszenierung komplett umstellen.

Was war passiert? Bei der ersten Probe war Mikolas nach einer langen Anreise noch nicht so konzentriert und im selbstbestimmten Rhythmus, den er gewöhnt ist. Er wollte dennoch das Beste aus sich rausholen und hat vermutlich überdreht und sich überschätzt. Den Salto, der ein zentrales Element seiner Inszenierung war, probte er mehrere Male, aber vermutlich nicht sauber genug. Am Ende der Probe kam er hinter der Bühne nicht mehr vom Stuhl hoch und wurde umgehend ins Krankenhaus gebracht. Die  Ärzte sind auch nach einem CT-Scan immer noch nicht sicher, was die Ursache ist. Für die Vorbereitung zum Halbfinale wurde nun aus Tschechien ein Physiotherapeut eingeflogen, der täglich mit Mikolas trainiert. Er hat immer noch Rückenschmerzen und musste auch bei der Pressekonferenz mehrmals aufstehen, um seinen Rücken zu entlasten.  Besonders gefreut hat sich Mikolas über die große Solidarität der anderen Sänger und die vielen Zuschriften der Fans.

Die Auswirkungen auf die Performance sind nun die, dass er keinen Salto schlagen kann und an einem Mikroständer singen, kein Headset nutzen und sich somit insgesamt weniger bewegen wird. Er hält dies inzwischen sogar für einen Gewinn, ist aber noch nicht mit allen Details zufrieden.

Aber es wurde natürlich auch über Mikolas Leben und Musik vor dem Rückenvorfall gesprochen. Mit 17 hat er gemodelt, sich dann als Straßenmusiker auf den Weg gemacht und dabei die wichtigsten Erfahrungen seines Lebens und für seine musikalische Karriere gemacht. Unter anderem auf den Straßen von Hamburg hat er gelernt, auf ein Publikum zu reagieren und mit ihm zu spielen. 70% seiner musikalischen Erfahrung hat er bisher als Straßenmusiker gesammelt. Er stammt zwar aus einer Musiker-Familie, wurde von seinen Eltern aber nie selbst in Richtung Musik gedrängt. Diesen Weg fand er allein. Inzwischen hat er einen Vertrag mit Sony und ist über diese Zusammenarbeit außerordentlich glücklich. Sein Debütalbum ist für 2019 geplant.

Für Tschechien hofft er, dass das tschechische Publikum den ESC endlich in größerem Umfang für sich entdeckt, da der Wettbewerb zu Mikolas' Bedauern in Tschechien immer noch eher eine Randerscheinung ist und nicht so populär wie im Rest Europas.

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eingestellt von: Frank Albers
© Foto: Wolfgang Grube

04.05.2018      Franks Nach(t)gedanken - 5. Probentag



eingestellt von: Frank Albers
© Kamera: Karl Jakob

04.05.2018      Griechische Heimatliebe

Allein in einem weißen Kleid auf der Bühne sang die griechische Sängerin mit starker Stimme ihr Lied. War zu Beginn noch eine Scheinwerferwand hinter ihr, deren wechselndes orangefarbenes Licht vermutlich das Element Feuer darstellen sollte, verwandelte sich das Element in Nebel, indem die Bühne in eine Nebellandschaft verwandelt wurde.

Immer noch irritierend wirkte auch bei der zweiten Probe die blau angemalte linke Hand der Sängerin, die sie des öfteren gut sichtbar in Richtung Kamera hob, wenngleich Yianna Terzi einer Göttin glich.

Eindrucksvoll erläuterte die sympathische Griechin die wahre Bedeutung des Liedes. Die Griechen sind besonders stolz auf ihr Land, was ihnen aber in der Vergangenheit nicht immer einfach gemacht wurde. Das Lied spiegelt die Liebe des Volkes zu seinem Land wieder, wobei der Chor das Volk darstellt und Yianna mit ihrem Gesang Griechenland.

Stolz können die Griechen wahrlich auf ihre diesjährige Repräsentantin sein, deren Lied nach der Veröffentlichung in ihrer Heimat sofort auf Platz 1 schoss. Die Heimatverbundenheit zeige sich bei der redegewandten Sängerin auch darin, dass sie nach einem Umzug in die USA wieder nach Griechenland zurückgezogen sei.

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Markus Herrmann

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eingestellt von: Florian Sondermayer
© Foto: Sigi Doppler

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