Eurovision Song Contest
2019
Forum Tel Aviv
Jugoslawien 1962
Platz 4
Lola Novaković
"Ne pali svetla u sumrak"
 
 Eurovision Song Contest 
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  Ergebnis   Teilnehmer   Live aus Tel Aviv
 


Termine
ESC Convention 28.06.2019
ESC Convention 29.06.2019
ESC Convention 30.06.2019

ESC 2019 Finale PostTed:
1. Niederlande
2. Schweiz
3. Italien
4. Norwegen
5. Mazedonien
Stand: 24.05. 22:56
Wertungen: 40
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Top5 ESC 2019 Predict:
1. Niederlande
2. Schweiz
3. Australien
4. Island
5. Russland
Stand: 18.05. 19:44
Wertungen: 38
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ESC 2019 1.Semi PostTED:
1. Australien
2. Tschechien
3. Slowenien
4. Serbien
5. Estland
Stand: 23.05. 15:05
Wertungen: 45
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ESC 2019 2.Semi PostTED:
1. Schweiz
2. Niederlande
3. Schweden
4. Aserbaidschan
5. Norwegen
Stand: 24.05. 07:46
Wertungen: 43
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ESC 2019 PreTED:
1. Schweiz
2. Niederlande
3. Italien
4. Norwegen
5. Schweden
Stand: 18.05. 20:23
Wertungen: 142
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Im Forum Tel Aviv berichten einige OGAE Mitglieder von ihren Eindrücken vor Ort aus Tel Aviv.


Alle Videos findet ihr auch im Video-Blog Tel Aviv


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10.05.2019      Griechenland: Wie ein (Blumen-) Märchen aus 1001 Nacht

Die Bühne Griechenlands sieht aus wie eine Szene aus einem Harem und Katerine Duska ist die Königin. Der bedruckte Paravent in orientalischer Form entpuppt sich später als ein Meer aus Blüten. 

Nachdem die erste Probe Griechenlands noch recht unsortiert war, was insbesondere Kameraeinstellungen und Bewegungen betrifft, entsteht jetzt der Eindruck von Perfektion: Der Auftritt zu „Better Love“ ist jetzt rund, wirkt nicht mehr so überfrachtet und trotz des frühen morgens sitzt jeder Ton.

Es ist deutlich spürbar: Kate singt für den griechischen Sieg des ersten Halbfinales.

eingestellt von: Biggi Müller
© Foto: Stefan Ball

10.05.2019      

Boker tov aus Tel Aviv! Heute wird es endlich ernst für unseren deutschen Beitrag. Heute abend werden die S!sters das erste Mal proben und dann wissen wir, ob wie angekündigt die Drehscheibe aus der Vorentscheidung einer anderen Inszenierung weichen musste und vor allem werden wir sehen, wie sich der deutsche Beitrag im direkten Vergleich schlägt.

Wir sind sehr gespannt und hoffen natürlich auf eine beeindruckende, frische und perfekt vorbereitete Probe. Davor sehen wir noch Griechenland und San Marino aus dem ersten Halbfinale und weitere Teilnehmer aus dem zweiten Halbfinale. Wir berichten!

eingestellt von: Klaus Woryna
© Foto: Stefan Ball

09.05.2019      Nachtgedanken vom 9. Mai
Aus Tel Aviv: Reinhards erste Nachtgedanken...

eingestellt von: Reinhard Ehret

09.05.2019      Pressekonferenz Portugal: Im Schnelldurchlauf

Müde erschienen die Portugiesen auf der Pressekonferenz, da sie nunmehr einen Bärenhunger haben. Auch sie haben an dem freien Tag den Hotelpool genutzt, zumal sich der Tänzer auch am Knie verletzt habe. Therapeutisches Baden war also bei den Portugiesen angesagt. Conan konnte nicht verbergen, wie sehr ihn das Gelaber der Moderatorin auf den Keks geht. Hinzukam, dass er mit der heutigen Probe überhaupt nicht zufrieden gewesen sei.

Auch räumte er mit der Vorstellung auf, dass alle Portugiesen Fado lieben würden. Die Jugend könne nicht so viel damit anfangen, aber er selber habe gelernt, dass man Fado lernen und lieben lernen müsse. Mittlerweile beeinflusse auch ihn Fado in zunehmendem Maße. Auffällig war, dass Conan bei den Fragen der Anwesenden aufzuwachen schien und immer dann, wenn die Moderatorin babbelte, ein Wachkoma vortäuschte.

Er habe den Auftritt gegenüber der portugiesischen Vorentscheidung verändert, da jeder ja den portugisesischen Auftritt kenne und er etwas Neues liefern wolle - dies hätten die Zuseher verdient - auch eine interessante Sichtweise. Er könne nicht verstehen, dass der von ihm vorgenommene Kleidungswechsel in Portugal als so skandalös empfunden werde. Seine Outfits würde nämlich ein anerkannter portugiesischer Designer nach seinen Ideen entwerfen. 

eingestellt von: Klaus Woryna
© Foto: Stefan Ball

09.05.2019      Portugal machts bunter

Conan Osiris hat sich im Vergleich zum portugiesischen Vorentscheidungs-Festival umgestylt. Die Haare sind nun ganz platt runtergeölt, ein überstilisierter Vollbart wurde umgeschnallt und das weiße Plüschkostüm hat man in ein knalliges Grün umgetauscht. Dieses Gewand könnte man als einen echsenhaften Kimono beschreiben - jedenfalls wurde es dem Sangeshelden drinnen sehr heiß. Nach dem zweiten Durchlauf gab er zu verstehen, dass er ziemlich fertig sei und ordentlich transpiriere, so hatte es den Anschein.

Ob er sich versingt, kann man kaum beurteilen, denn das Ganze klingt ohnehin sehr schräg. In dieser Schrägheit hat der Vortrag aber eine gewisse Brillanz, wäre da nicht der Tanzpartner, dessen räkelhafte Zuckungen verhältnismäßig zweckfrei sind. Egal wie man zu diesem sehr ungewöhnlichen Beitrag steht: Er macht das Starterfeld im sehr wörtlichen Sinne bunter. Dass wir nächstes Jahr wieder nach Lissabon fahren könnten, erscheint mithin ausgeschlossen.

Text: Reinhard Ehret

eingestellt von: Biggi Müller
© Foto: Stefan Ball

09.05.2019      Pressekonferenz Estland: Estnischer Schwede oder schwedischer Este

Charmant und strahlend gesellte sich Victor Crone alleine zu der Moderatorin auf die Bühne. Selbstsicher parlierte er unaufgeregt und ließ sich zu später Stunde von noch so inhaltsleeren Fragen nicht aus der Ruhe bringen, beantwortete diese höflich und bestimmt. Natürlich durfte sein gewinnendes Lächeln nicht fehlen. Am Freitag werde ein DJ-ReMix von "Storm" veröffentlicht.

Nach dem ESC werde er sich wieder verstärkt dem Produzieren eigener Lieder widmen, da dies doch auch seine große Leidenschaft sei, da er seit dem 15. Lebensjahr komponiere und produziere. Als Schwede repräsentiere er gerne Estland. Er sei glühender ESC-Fan und wolle sich auch gerne im Melodifestivalen wieder beweisen.

eingestellt von: Klaus Woryna
© Foto: Stefan Ball

09.05.2019      Pressekonferenz Australien: Jetlag überwunden


In einem roten Glitzeroutfit gekleidet stellte sich Kate Miller-Heidke den Journalistenfragen.
Ihr ginge es sehr gut und der Jetlag sei überwunden. Mit dem Auftritt bei der zweiten Probe war sie mehr als zufrieden.

Den Song habe Kate gemeinsam mit ihrem Ehemann geschrieben. Er, der Heavy Metal bevorzuge und sie, die zierliche Opernliebhaberin hätten beide ihre ganze Muse in das Lied eingebracht.
„Zero Gravity“ habe beim ersten Anhören beim australischen Delegationsleiters in Vorbereitung zum Vorentscheid einen Wow-Effekt hervorgerufen, den er mit dem Erstkontakt von Loreens „Euphoria“ verglich.

Kate würde liebend gerne ein Leben voll im Glamour führen, was sie aber als Mutter eines dreijährigen Kindes nicht kann. Hier in Israel habe sie das Bad im Toten Meer sehr genossen.
 

eingestellt von: Markus Herrmann

09.05.2019      Pressekonferenz Island: Aufgabe der Kunst

Mit Spannung wurde die isländische Pressekonferenz erwartet. Schon das isländische Meet & Greet hatte in Island ein enormes Medienecho hervorgerufen, da die Moderatorin politische Fragen abbügelte, was nicht nur in Island als Zensur aufgefasst wurde und einen Aufschrei bewirkte. Viele stellten sich daher im Vorfeld die Frage, ob Hatari, die vor dem Song Contest palästinensische Gebiete aufgesucht hatten und hierzu ihre persönliche Meinung vehement vertraten, dies in der Pressekonferenz wieder aufnehmen würden. Stand ein "Skandal" ins Haus?

Man muss den isländischen Beitrag nicht mögen, aber Hatari schafften es, in ihrer Pressekonferenz wertvolle Aussagen zu treffen, die eigentlich stundenlange Diskussionen wert wären. Alleine die einfache Frage, ob es schwer sei, einen "Protestsong" zu schreiben, wenn die ESC-Regeln einem Grenzen vorgeben, brachte sie zu einer überdenkenswerten, philosophischen Aussage: Aufgabe der Kunst sei es, die Menschen dazu zu bringen, Fragen zu stellen, nicht unbedingt aber dann diese Fragen selber zu beantworten, da jeder Mensch diese selber zu beantworten hat. Es sei schwer, eine Grenze zwischen Kunst und Propaganda nicht zu überschreiten und das alleine schon sei Kunst.

Leute, die ihre Musik beeinflussen würden, seien unter anderem Donald Trump, Theresa May und Britney Spears als für sie unerträgliche Kapitalismus-Protagonisten. Ein Lacher war dann natürlich, dass die Tanzkünste von Frau May ihre Inszenierung beeinflusst hatten. Völlig fertig war die überforderte Moderatorin mit der Antwort auf die obligatorische Frage, wie die Probe verlaufen sei: "Von mir steckt noch ein Hoden auf der Bühne!" Als der zweite Frontsänger beruhigte: "Wir haben einen Doktor im Team, der sich mit plastischer Chirurgie auskennt", konnte der blonde Frontsänger sich nicht verkneifen, die Moderatorin anzusehen und zuckersüß zu flöten: "Ich bin mir sicher, dass Du ihm gefallen würdest!"

Großes Kino. Natürlich kam die Frage nach dem Meet & Greet und einer wegen der politischen Fragen verkürzten Fragezeit. Abrupt mischte sich die Moderatorin ein und versicherte, dass alle dieselbe Zeit gehabt hätten, verwechselte aber den Zeitrahmen von Meet & Greet und Pressekonferenz, bis es dem einen Frontsänger zu bunt wurde und er nur sagte, wir beantworten die Fragen, denn an uns werden sie gestellt.

Hatari hätten feststellen müsssen, dass sie auf Island erhebliche Freiheiten genießen, auch ihre Meinungen zu äußern, sie würden aber auch akzeptieren, dass hier in Israel die Grenzen sehr viel enger seien. Auf die Frage, weshalb sie Hebron besucht hätten, gaben sie daher auch nur an, dass sie dies ausführlich in Interviews außerhalb des Pressebereichs beantwortet hätten. Als dann die 20 Minuten der Fragestellung beendet waren, konnte man förmlich die Erleichterung der Moderatorin spüren.

eingestellt von: Klaus Woryna
© Foto: Markus Herrmann

09.05.2019      Estland: Stimme im Sturm

Sehr nett, sehr schwungvoll und sehr sympathisch - so kam heute der estnische Beitrag rüber. Victor Crone ist aber sicher mit dem Trainieren seiner Stimme noch nicht ganz fertig. Die heutige Probe offenbarte, dass die hohen Refraintöne gar nicht so leicht zu singen sind, wie manch einer glauben könnte. Victor machte das ansonsten recht sympathisch, lächelte sehr angenehm vor meist orangefarbenem Hintergrund in die Kamera und schlenderte zunächst stimmlich sicher durch die countryhaft angelegten Strophen seines Liedes „Storm“. 

Als es dann aber melodiös stürmte, tauchten hörbare Probleme auf. Der Lette präsentierte sich auf der Bühne in brauner Lederjacke und weißem Hemd wirklich putzig - und beim letzten Durchlauf hörte sich alles schon deutlich besser an. Ob es die Gitarre braucht, die man ihm zu Beginn und zum Ende seines Vortrags umhängt, darf man bezweifeln.

eingestellt von: Reinhard Ehret
© Foto: Stefan Ball

09.05.2019      Island: Catchy und SM-affin

Naja, wer’s mag… Der melodiefreie isländische Song „Hatrið mun sigra“ gehört wohl zu den Beiträgen, die dieses Jahr besonders polarisieren. Die Akkreditierten applaudieren bei sowas immer ganz gerne. Die Show zu dieser punkigen Rocknummer mit viel vokoderverzerrtem Gebrüll ist aber wirklich catchy. Wir bekommen zahlreiche Menschen in SM-affinen Geschirr zu sehen, eine metallverstrebte Kugel und Züchtigungsgebärden. Die Band Hatari könnte aufgrund dieser fast filmischen Inszenierung durchaus bei den Jurys, aber auch bei den Freunden des Punks, reüssieren. 

Auf der heutigen Probe gelang ihr diese bizarre Vorstellung auf imposante Weise. Gefälliger und radiotauglicher wird das Lied allerdings dadurch nicht.

eingestellt von: Reinhard Ehret
© Foto: Stefan Ball

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