Newsforum
Norwegen 1994
Platz 6
Elisabeth Andreassen & Jan Werner Danielsen
"Duett"
 

OGAE - Termine
Eurovision Camp 02.08.2019
Prix de Surprise Rhein/Ruhr 17.08.2019
Eurovision Cruise 31.08.2019
Spree Grand Prix 19.10.2019
Grand Prix sur le Main 25.10.2019
OGAE-Clubtreffen München 25.01.2020

ESC 2019 Finale PostTed:
1. Schweiz
2. Niederlande
3. Italien
4. Norwegen
5. Australien
Stand: 12.07. 10:02
Wertungen: 56
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Top5 ESC 2019 Predict:
1. Niederlande
2. Schweiz
3. Australien
4. Island
5. Russland
Stand: 18.05. 19:44
Wertungen: 38
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ESC 2019 1.Semi PostTED:
1. Australien
2. Tschechien
3. Slowenien
4. Estland
5. Serbien
Stand: 09.07. 13:52
Wertungen: 54
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ESC 2019 2.Semi PostTED:
1. Schweiz
2. Niederlande
3. Schweden
4. Norwegen
5. Aserbaidschan
Stand: 09.07. 13:50
Wertungen: 52
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ESC 2019 PreTED:
1. Schweiz
2. Niederlande
3. Italien
4. Norwegen
5. Schweden
Stand: 18.05. 20:23
Wertungen: 142
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Im Newsforum erfahrt ihr Neuigkeiten zum Thema Eurovision Song Contest und zur OGAE.
Schreibberechtigt sind einige ausgewählte OGAE-Mitglieder.


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24.02.2019      S!sters für Deutschland

Tief Thomas und Hoch Barbara halten das deutsche Eurovisions-Wetter seit Freitag Abend fest im Griff. Und bekanntlich ist es im Auge des Sturms am friedlichsten, daher nehme ich dort Platz und versuche den deutschen Beitrag 2019 für euch einzusortieren.

Die S!sters werden Deutschland in Israel mit dem Titel „Sister“ vertreten.

Wer sind die S!sters denn eigentlich?

Anfang Januar überraschte uns der NDR mit der Mitteilung, dass die Band ‚S!sters‘ mit dem Titel „Sister“ das TeilnehmerInnenfeld komplettieren werden. Nachdem zunächst über mehrere Formationen mit dem Namens „Sisters“ diskutiert wurde, kam wenig später heraus, dass es sich um ein eigens für die Vorentscheidung zusammengestelltes Damen-Duo handelt, welche sich vorher gar nicht kannten. Grund war wohl, dass der NDR von dem Lied „Sister“ so begeistert war, dass sie es unbedingt in der Sendung dabei haben wollten. Die „Schwestern“ sind Laura Kästel, 26 aus Königsau, sowie Carlotta Truman, 19 aus Hannover. 

Carlotta nahm bereits im zarten Alter von zehn Jahren am ‚Supertalent’ auf RTL teil und landete im Finale auf dem elften und vorletzten Platz. 2014 nahm sie an der zweiten Staffel von ‚The Voice Kids‘ teil und konnte den geteilten zweiten Platz erreichen. Zusammen mit Alex Christensen trat Carlotte bei der ARD-Sendung ‚Willkommen 2018‘ vor dem Brandenburger Tor auf und sang live den 90er-Jahre Hit „What Is Love“.
Laura gewann ebenfalls als zehnjährige den vom ORF produzierten ‚Kiddy Contest’ mit dem Lied „Ich will in die Disco gehen“, einer deutschen Version von „Crying at the Discotheque“ von Alcazar. Zwei Jahre später scheiterte sie im Halbfinale bei ‚Star Search’. Sie kommt aus einer musikalischen Familie und hat schon sehr früh mit dem Singen begonnen. So durfte sie unter anderem auch als Backroundsängerin von Sarah Connor auftreten. Ihre ältere Schwester, Jenniffer, ist ebenfalls eine durch Casting Shows bekannt gewordene Sängerin. 

In den letzten rund 36 Stunden wurde in den sozialen Medien viel diskutiert, es ging um die Qualität der Lieder, die Ausrichtung des Vorentscheids, die Frage „Ist der deutsche Beitrag automatisch vom deutschen Fan zu akzeptieren?“, die Startreihenfolge und auch um das Thema ob der Erfolg des Vorjahres ausreicht das Konzept des NDR zu bestätigen.
Hier gibt es so viele Meinungen, so viele Ansätze und Diskussionen, dass man sich nur im Auge des Sturms diese in Ruhe durchlesen und betrachten kann.

Dazu für euch eine kleine Presseschau:

https://www.sueddeutsche.de/medien/esc-vorentscheid-deutschland-ssters-1.4341641

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/eurovision-song-contest/vorentscheid-zum-esc-zusammengecastet-fuer-tel-aviv-16056121.html

https://www.welt.de/regionales/niedersachsen/article189285521/ESC-Experte-Chancen-fuer-S-sters-in-Israel.html

https://esc-kompakt.de/unser-lied-fuer-israel-weniger-zuschauer-weniger-televoter/

https://www.bild.de/unterhaltung/musik/leute/esc-vorentscheid-deutscher-sister-act-fuer-israel-60303936.bild.html

https://www.stern.de/kultur/musik/esc-vorentscheid--s-sters-vetritt-deutschland-mit--sister--in-tel-aviv-8593134.html

Natürlich dürfen auch die Fragen nach der Song-Auswahl, oder Warum kein deutscher Titel dabei war?, oder kein etablierter Künstler, oder Wieso nur ausgewählte Pressevertreter den Proben beiwohnen durften? , oder auch Warum die Lieder so spät veröffentlicht werden? gestellt werden. 
ABER jegliche Diskussion dazu erlangt erst ihren Glanz durch konstruktive Kritik und Anmerkungen.

Wir wünschen den S!sters viel Erfolg in Tel Aviv, und drücken natürlich die Daumen!

Alle Lieder von Unser Lied für Israel findet ihr mit einem Mausklick hier:
https://www.ogae.de/db/vesbilder.php?land=ger&gewjahr=2019

Die Lieder anderer Vorentscheidung dieses Jahrgangs oder gar vergangener Jahre findet ihr ebenso auf www.ogae.de , und viele Fan-Events für euren Kalender.

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eingestellt von: Florian Sondermayer

24.02.2019      Jurijus für Litauen

Jurijus wird Litauen in diesem Jahr mit dem Titel „Run with the lions“ in Israel vertreten.

48 Acts, vier Viertel-Finals und zwei Halbfinals später standen am Ende acht Lieder zur Auswahl. Ursprünglich hatte es Monika Marija gar mit zwei Titeln durch alle Vorrunden ins Finale geschafft, doch sie zog ihren Titel „Criminal“ kurzfristig zurück, um sich ganz auf „Light on“ konzentrieren zu können. Dafür erhielt dann Alen Chicco eine zweite Chance.

Und wieder verlor an diesem Wochenende ein großer Fan-Favorit. Gingen viele im Vorfeld davon dass Monika Marija das Rennen machen würde, so platzierte sich Jurijus mit 4 Punkten Vorsprung vor ihr.

Mit 28 Jahren gehört Jurijus Veklenko im Moment zu den älteren Teilnehmern in Tel Aviv. Bereits 2012 und 2014 nahm er am litauischen Vorentscheid teil, aber erst in diesem Jahr gelang ihm der Sieg. Musik ist an sich nur sein Hobby, denn der ehemalige Call-Center Agent arbeitet jetzt als IT-Fachmann. Vielleicht hilft ihm ja dieser Sieg sein Hobby zu seinem Leben zu machen.

Alle Lieder von Eurovizijos atranka 2019 findet ihr mit einem Mausklick hier:
https://www.ogae.de/db/vesbilder.php?land=lit&gewjahr=2019

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eingestellt von: Florian Sondermayer

24.02.2019      Joci Pįpai für Ungarn

Ungarn wird nach 2017 auch 2019 von Joci Pápai vertreten werden. Belegte er in Kiew einen fantastischen 8. Platz für Ungarn, so sind die Erwartungen an sein Lied „Az én apám“ natürlich hoch.

Spannend war das Finale in Ungarn alle Mal. Von den neun Finalisten durften nur acht antreten, da der Song von Petruska disqualifiziert wurde wegen Plagiatsvorwürfen. Nach der ersten Abstimmungsrunde durch die Juroren kamen vier Acts weiter ins Superfinale. Auf der Strecke blieben The Middletonz, welchen András Kállay-Saunders angehörte, der 2014 Ungarn so fulminant in Kopenhagen vertrat. Und auch der heimliche Favorit Gergo Szekér flog hier bereits raus.

Im Superfinale setzte sich dann Joci Pápai durch
Im Gegensatz zu 2017 setzt Joci in diesem Jahr auf eine Ballade, welcher aber nicht die typischen ost-europäischen Klänge fehlen, und in ihrer Schlichtheit heraussticht aus vielen Beiträgen.

Wir wünschen Joci viel Erfolg in Tel Aviv!

Alle Lieder von A Dal 2019 findet ihr mit einem Mausklick hier:
https://www.ogae.de/db/vesbilder.php?land=ung&gewjahr=2019

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eingestellt von: Florian Sondermayer

24.02.2019      Maruv für die Ukraine

Was ein Krimi! Welch Drama! Und eine Polit-Satire als Sahnehäubchen!

Das war Vidbir 2019!

Mit nur einem Punkt vor den unterhaltsamen Freedom Jazzers gewann Maruv mit dem „Sirene Song“, und wird die Ukraine wahrscheinlich in Tel Aviv vertreten.

Warum wahrscheinlich? 
Der Sender UA:PBC lies während der Show mitteilen, dass er die Sieger noch ablehnen könne im Nachgang. Hintergrund ist, dass dieses Jahr Vidbir vom Kommerz-Sender STB ausgetragen wurde, was aber diesen Vorgang an sich noch erstaunlicher macht. Warten wir also ab was hier weiter passiert.

Und politisch wurde es auch, in einem durchaus überzogenem öffentlichen Rahmen. Die ewige Krim-Frage, und Einstellungen der Künstler wurden intensiv live hinterfragt, anstelle dies im Vorfeld klar abzuklären, und das Thema so gut wie möglich aus der Show herauszuhalten. Zusätzlich gab es noch twitternde Befeuerung durch den ukrainischen Vize-Premierminister, der gar propagierte sich ganz aus der Eurovision zurückzuziehen. Hier kann man der Ukraine für die Zukunft einfach nur mehr Frieden wünschen, und die Musik zur Verständigung zu nutzen.

Gewonnen hat im Moment also die 27-jährige Anna Korsun, welche seit 2017 unter dem Künstlernamen Maruv auftritt. Ihr erstes Album „Black Water“ wurde 2018 veröffentlicht. Für die Teilnahme an Vidbir entschied sie sich nachdem Tayanna sich im Januar vom Wettbwerb zurück gezogen hatte.

Alle Lieder von Vidbir 2019 findet ihr mit einem Mausklick hier:
https://www.ogae.de/db/vesbilder.php?land=ukr&gewjahr=2019

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eingestellt von: Florian Sondermayer

24.02.2019      Leonora für Dänemark

Es war ein Festival aus Konfetti, Luftschlagen und Pyroeffekten - was das dänische Fernsehen heute Abend geboten hat. Zehn Songs sind im Dansk Melodi Grand Prix angetreten. Sieben waren harmlose Popliedchen. Von daher war es gar nicht überraschend, wer ins Superfinale einzog.
Der wasserstoffblonde Sigmund, eine Mischung aus kleiner Prinz, Astronaut und Bilal Hassani hatte mit "Say my name" eine tolle elektronisch orientierte Nummer im Angebot, die schnell ins Ohr ging und tanzbar ist. Noch schöner wäre es gewesen, wenn seine Stimme etwas stärker gewesen wäre.

Julie & Nina zogen einen vom ersten Takt in den typischen nordischen Song "League of light". Zum ersten Mal wurde im Melodi Grand Prix auch was auf Grönländisch gesungen. Ein direkt eingängiger Song, in dem die Stimmen der beiden Sängerinnen exzellent harmonieren und zur Geltung kommen. Wenn man ihn ein Minute gehört hat, geht einem die Melodie nicht mehr aus dem Ohr.
Leonora brachte einen Hauch Frankreich in den Wettbewerb. "Love ist forever " ist ein wunderbar kleines, in jeder Note nach Frankreich klingendes Lied, das mit viel Liebe auf die Bühne gebracht wurde. Leonora sang auf einem riesengroßen Stuhl, bekam dort gegen Ende von einem Paar Besuch. Ein verspielte, wirklich süße Nummer, die sich am Ende durchsetzte.

Sigmund kam auf Platz 3 mit 23 Prozent. Julie & Nina waren sichtlich enttäuscht über den 2. Platz (35%). Leonora wird also Dänemark in Tel Aviv vertreten (42 %).

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Jochen Voß

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eingestellt von: Florian Sondermayer

22.02.2019      Songs & Interviews für Germany

Heute Abend um 20:15 Uhr ist es soweit. Live aus Berlin wird unser aller Lieblings-Barbara "Unser Lied für Israel" mit 7-facher Unterstützung singen.

Hier sind die Lieder endlich:

https://www.eurovision.de/news/Alle-Songs-des-Vorentscheids-in-der-Uebersicht,songs104.html

Ausserdem haben wir schöne Interviews für euch:





Viel Spaß beim Hören und wir sehen uns beim Public Viewing und der After-Show-Party im März!

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Florian Sondermayer

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eingestellt von: Florian Sondermayer
© NDR

18.02.2019      Die Sieben für Berlin

Stück für Stück werden wir euch die Kandidaten für "Unser Lied für Israel" vorstellen. Jeden Tag wird ein weiterer Kandidat hier dazu kommen. Hörproben der Kandidaten findet ihr am Ende des Beitrags.

1. Lilly Among Clouds für Deutschland?

Ab heute stellen wir Euch die Teilnehmer für "Unser Lied für Israel" vor: Los geht es mit Lilly Among Clouds. Sie heißt eigentlich Elisabeth Brüchner und kommt aus Würzburg. Im Netz wird sie schon seit ein, zwei Jahren als Next-Big-Thing gefeiert. Sie gilt als eine der talentiertesten Pop-Nachwuchssängerinnen des Landes. Auftritte führten sie quer durch Deutschland, aber auch nach Österreich, die Schweiz, die Niederlande oder in die USA zum renommierten South-by-Southwest-Festival in Texas.

Der Bayerische Rundfunk schrieb mal „eine Stimme zum Steine erweichen“. Tatsächlich erinnert die mit ihrem Stil an Lana Del Ray. Beim Songwriting-Camp fiel es Lilly Among Clouds zunächst schwer, ihre Song- und Textideen mit den anderen Komponisten zu teilen. Denn eigentlich stelle sie ihre Songs nur vor, wenn sie fertig seien, sagte sie. Nach einem Tag sei ihr das dann aber deutlich leichter gefallen.

2014 hat sie übrigens den Jugendkulturförderpreis der Stadt Würzburg erhalten- zwei Jahre davor war es Andres Kümmert. Hoffen wir mal, dass das kein schlechtes Omen ist.

von Jochen Voß

2. BB Thomaz - The Voice for Germany?

Bei ihrer Videobotschaft beim OGAE Clubtreffen in München trug BB Thomaz nur einen weißen Bademantel, aus dem ihre Beine herausguckten. Sehr sexy. BB Tomaz weiß einfach genau, wie frau ihren Körper einsetzt. Sie hat schon als Model für verschiedene Sportmarken gearbeitet und nutzt ihre weiblichen Reize auch gerne bei Auftritten. BB wurde in New York geboren, hat in München unter anderem Musik studiert und lebt in der ESC-Stadt Düsseldorf.
Einem größeren Publikum wurde sie in der „The Voice of Germany“-Staffel 2017 bekannt. Damals sang sie im Team von Yvonne Catterfeld und wurde Vierte. Siegerin war übrigens Natia Todua, die seit ihrem Auftritt im vergangenen ESC-Vorentscheid eher auf kleinen Bühnen zu sehen ist.

BB Thomaz arbeitet auch als Zumba-Trainerin. Deutschlandweit bietet sie so genannte Fitness Konzerte an, eine Mischung aus Live Konzert, Workout und Party.
Sie selbst vergleich ihre Stimme gerne mit der Beyoncé und in der Tat ist es Wahnsinn, wie viel Power und Soul sie auf die Bühne bringt. Ihr Vorentscheidungs-Song wird „Demons“ heißen. BB verspricht ein emotionales Feuerwerk.

von Jochen Voß

3. Ein Hauch von Whitney Houston

Aller guten Dinge sind drei: Makeda Michalke wurde 2018 zum dritten Mal in Folge gefragt, ob sie für den NDR am Vorentscheid teilnehmen möchte. Dabei hatte sie sich selbst nie beworben. 2016 nahm die gebürtige Bonnerin am Speed-Interview mit Bürger Lars Dietrich teil und stieg im Anschluss freiwillig aus. Ein Jahr später folgte eine potenzielle Teilnahme mit ihrer Band „Steal a Taxi“. Doch anstelle Independent-Pop-Band nahm dann Xavier Darcy bei der Livesendung in Berlin teil. Für „Unser Lied für Israel“ wird sie am Freitag den Song „The Day I Loved You Most“ vortragen.

Am Eurovision Song Contest gefällt Makeda die Idee des Zusammenkommens vieler internationaler Musiker und sie glaubte schon im Dezember 2016, dass sie in diesen „Pott von Kreativität“ sehr gut reinpassen würde - sie schreibt ihre Lieder größtenteils selbst. Das diesjährige Motto des ESC „Dare to Dream“ bedeutet für sie mutig zu sein, egal, ob man gewinnt oder nicht. Ihr Können durfte sie bereits als Rachel Marron im Musical „Bodyguard“ in Köln unter Beweis stellen. Rachel Marron wurde im gleichnamigen Film von 1992 bekanntlich von keiner geringeren als Whitney Houston gespielt.
Mit ihrem Song möchte sie Menschen berühren und ihnen helfen, anderen zu vergeben, auch wenn diese ihnen weh getan haben. Eine starke Botschaft.

von Simon Wennige

4. Ohne Fallschirm nach Berlin

Aly Ryan dürfte die bekannteste und schrillste Kandidatin im TeilnehmerInnenfeld sein. Die immer sehr bunt angezogene Alexandra Eigendorf - so ihr bürgerlicher Name - hat es 2017 geschafft, mit ihrem Lied „No Parachute“ einen beachtlichen Erfolg einzufahren. Laut eigenen Aussage passen die 23-jährige und der Eurovision Song Contest wie die Faust auf’s Auge - auch wenn sie ihn seit 2010 nicht mehr geguckt habe.

Emotional wird es, wenn es um ihre Familiengeschichte geht. Als die Sängerin 15 Jahre alt war, starb ihr zwei Jahre älterer Bruder, der zeitlebens schwerstbehindert war. In Folge dieses einschneidenden Ereignisses verließ sie ihre Heimat und ging nach Los Angelos, wo sie bis heute lebt. Erst am Mittwoch gab sie ein Konzert vor 300 Schülern der Johann-Peter-Schäfer-Schule in Friedberg, auf die ihr Bruder gegangen war. Das Konzert vor den schwer behinderten Schülern wurde zuvor während einer Wohltätigkeitsaktion für den Verein »Philip Julius für mehrfach schwerstbehinderte Menschen und ihre Familien“ für 1.500 Euro versteigert. Philip Julius war Aly Ryans Bruder und ihre Eltern haben den Verein gegründet.
Am Freitag wird sie mit „Wear Your Love“ an den Start gehen. Sie verspricht, dass er „upbeat und sehr powerful“ sei. Ein Levina-Grau dürfte es auf der Bühne dann nicht geben.

von Simon Wennige

5. „Let me go“ to Tel Aviv?

Ein weiterer Nachwuchs-Kandidat für “Unser Lied für Israel” ist Gregor Hägele. Der 18-jährige Stuttgarter wurde bekannt durch die siebte Staffel von „The Voice of Germany“ 2017. Zwar interpretierte er in der ersten Live-Show damals überzeugend von Jermaine Stewart „We don´t have to take our clothes off“, verlor jedoch gegen BB Thomaz, und auch indirekt gegen die Siegerin Natia Todua, welche im Vorjahr auf der „Unser Lied für Lissabon“-Bühne stand.
Was er einmal sein will? Oder wohin die Reise gehen soll ist noch nicht wirklich klar, aber am liebsten wäre ihm die Musik, wobei er jedoch der Auffassung ist dass es dafür kein Studium braucht, sondern quasi „Man hat es, oder man hat es nicht.“. Höre ich mir seine Beiträge auf Youtube an, wäre er sehr prädestiniert für eine Ballade, und auch ein einfaches und heimeliges Staging. Und auch ihm würde dies nach eigenem Bekunden gut so gefallen.
Über den Titel „Let me go“, welchen er am Freitag präsentieren wird, wissen wir noch nicht viel, aber es ist zu vermuten, dass es genau der Song ist, worüber er äußerte dass es darum ginge seinen eigenen Weg zu finden, auch wenn äußere Umstände/Einflüsse was anderes für bessere halten. Wir dürfen also gespannt sein! 
Optisch wird er sich viele Herzen höher schlagen lassen, Mütter werden sich fragen ob er genug gegessen hat, die Damen- wie Männer-Welt wird intensiv seinen Instagram-Account (https://www.instagram.com/haegelegregor/ ) mit schon riesigen 17.600 Followern durchforsten um herauszufinden ob er noch Single ist, denn er kann schlicht als Everybodys-Darling bezeichnet werden. Er kann ein verschmitztes Lächeln aufbieten, als Markenzeichen sicherlich seine hübsch anzusehenden Segelohren und einen jugendlichen Charme.

von Florian Sondermayer

6. Unbekannte Schwestern

Anfang Januar überraschte uns der NDR mit der Mitteilung, dass die Band ‚Sisters‘ mit dem Titel „S!ster“ das TeilnehmerInnenfeld komplettieren werden. Nachdem zunächst über mehrere Formationen mit dem Namens „Sisters“ diskutiert wurde, kam wenig später heraus, dass es sich um ein eigens für die Vorentscheidung zusammengestelltes Damen-Duo handelt, welche sich vorher gar nicht kannten. Grund war wohl, dass der NDR von dem Lied „Sister“ so begeistert war, dass sie es unbedingt in der Sendung dabei haben wollten. Die „Schwestern“ sind Laura Kästel, 26 aus Königsau, sowie Carlotta Truman, 19 aus Hannover. 

Carlotta nahm bereits im zarten Alter von zehn Jahren am ‚Supertalent’ auf RTL teil und landete im Finale auf dem elften und vorletzten Platz. 2014 nahm sie an der zweiten Staffel von ‚The Voice Kids‘ teil und konnte den geteilten zweiten Platz erreichen. Zusammen mit Alex Christensen trat Carlotte bei der ARD-Sendung ‚Willkommen 2018‘ vor dem Brandenburger Tor auf und sang live den 90er-Jahre Hit „What Is Love“.

Laura gewann ebenfalls als zehnjährige den vom ORF produzierten ‚Kiddy Contest’ mit dem Lied „Ich will in die Disco gehen“, einer deutschen Version von „Crying at the Discotheque“ von Alcazar. Zwei Jahre später scheiterte sie im Halbfinale bei ‚Star Search’. Sie kommt aus einer musikalischen Familie und hat schon sehr früh mit dem Singen begonnen. So durfte sie unter anderem auch als Backroundsängerin von Sarah Connor auftreten. Ihre ältere Schwester, Jenniffer, ist ebenfalls eine durch Casting Shows bekannt gewordene Sängerin. 

Eine Verbindung zu unserer Lena besteht bei beiden. Bei Carlotta war sie ein Teil der Jury bei ‚The Voice Kids’ und Laura (wie auch ihre Schwester Jenniffer) durfte als Backroundsängerin bei Konzerten von Lena auftreten. Ein Wiedersehen zwischen den Dreien wird es am Freitag auch geben, wenn Lena als Interval Act auftreten wird. Ob es den beiden zusammengestellten „Schwestern“ Glück bringen wird?

von Simon Wennige
 

7. Klein-Tarzan für Tel Avi

Sechs Kandidatinnen und Kandidaten für „Unser Lied für Israel“ haben wir Euch schon vorgestellt. Einer fehlt noch: Linus Bruhn.

Im Januar ist der 20-Jährige extra von Hamburg nach München gereist, um beim OGAE-Clubtreffen kurz „Hallo“ zu sagen. Seinen Vorentscheidungssong „Our city“ durfte er dort leider noch nicht spielen, dafür gab er Michael Schultes „You let me walk alone“ zum Besten. Und das klang wirklich toll.

Linus wollte schon immer auf die Bühne. Bereits als Junge spielte er jahrelang den kleinen Tarzan im Disney-Musical in Hamburg. Außerdem gewann er damals schon eine Castingshow auf RTL 2, bei der er Justin Bieter imitierte. 2015 war er Kandidat bei „The Voice of Germany“ – das war die Staffel, die Jamie-Lee gewonnen hat.

In den sozialen Netzwerken ist Linus gut vertreten: Bei Instagram folgen ihm 211.000 Leute, bei YouTube sehen sich hunderttausende seine Songs an.

„Es ist eine große Chance für mich“, sagt Linus zu seiner Teilnahme am deutschen Vorentscheid. „Es war schon immer ein großer Traum von mir, meine Musik der ganzen Welt zu präsentieren.“

Morgen muss er nun erstmal das deutsche TV-Publikum und die beiden Jurys begeistern.

von Jochen Voß
 

Ausführliche Informationen findet ihr natürlich in der neusten Ausgabe der Eurovoice.

Die Lieder anderer Vorentscheidung oder die Platzierungen dieses Jahrgangs oder gar vergangener Jahre findet ihr ebenso auf www.ogae.de , und viele Fan-Events für euren Kalender.

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eingestellt von: Florian Sondermayer

17.02.2019      Ester Peony für Rumänien

Mit dem Lied „On a sunday“ wird Ester Peony Rumänien in diesem Jahr in Israel vertreten.

Heute fand die Rundreise der Selecţia Naţională 2019, nach Zwischenstationen zu zwei Halbfinals in Iasi und Arad, ihr Ziel im Finale in Bukarest.
12 Acts hatten es ins Finale geschafft, darunter auch Linda Teodosiu, welche 2008 bei DSDS den dritten Platz belegte. 

Gastgeber waren bei allen Shows Aurelian Temisan und Ilinca Avram. Das Ergebnis wurde zu 50% von einer sechsköpfigen Jury bestimmt und zu 50% aus dem Televoting.
Als Intervall-Act begeisterte Emmelie de Forest das rumänische Publikum, und Inis Nerziri, eine populäre junge albanische Sängerin. Und Neta präsentierte noch ihren neuesten Hit.

Mit bürgerlichen Namen heißt Ester „Cretu Ester Alexandra“, und ist eine rumänische Singer/Songwriterin. Im Jahr 2014 wurde man auf sie aufmerksam, weil sie Coversongs mit einem riesigen Erfolg aufgenommen hat, was schließlich dazu führte, dass sie von einem Plattenlabel in Rumänien einen Vertrag angeboten bekam. 
2015 veröffentlichte Ester Peony ihren ersten eigenen Song "Sub Aripa Ta (feat. Vescan)". Der Song war sehr erfolgreich und blieb mehrere Wochen in Folge in den Charts.

https://www.youtube.com/watch?v=zcBaIBbE1dU

Alle Vorentscheidungslieder Rumäniens könnt ihr mit nur einem Mausklick bei uns hören:
https://www.ogae.de/db/vesbilder.php?land=rum&gewjahr=2019

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Gute Nacht Europa!

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eingestellt von: Florian Sondermayer

17.02.2019      Carousel für Lettland

Das Folk-Duo Carousel hat sich am Ende der Supernova doch durchgesetzt, und wird mit ihrem Lied „That Night“ Lettland in diesem Jahr in Israel vertreten.
Gastgeber der Supernova waren in diesem Jahr Jahr Dagmara Legante und Ketija Šenberga. 

Nach zwei Vorrunden wurde ein spannender Abend in den LTV TV Studios in Riga erwartet, und so kam es auch. Markus Riva setzte sich erfolgreich auf den zweiten Platz, und als Dritte ging Laime Pilnīga über die Ziellinie.
Eine interessante, vielleicht sogar fortschrittliche, Mischung aus Jury, Online, Televoting und Spotify-Streams bestimmte den Sieger des Abends.

Sabine ˇuga und Maris Vasilievsky bilden die Indie-Pop-Band Carousel und spielen seit 2015 zusammen. „That night“ wurde von ihnen selbst geschrieben, und von Aleksandr Volks produziert. Den Song hatten sie für ihr erstes Album geschrieben, und erfüllen sich im Moment ihren Traum ihre Musik der Welt vorspielen zu dürfen.

Weitere Infos rund um den diesjährigen und vergangene Song Contest und Fan-Events findet ihr auf www.ogae.de.

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eingestellt von: Florian Sondermayer

17.02.2019      Roko Bla˛ević für Kroatien

Auch Kroatien hat heute seinen Kandidaten für Israel ausgewählt. Nach acht Jahren interner Auswahl durften sich die Kroaten erstmals wieder über das Dora Festival aus Opatija freuen. Das Ergebnis wurde aus 50 % Jury und 50 % Zuschauervoting errechnet - wobei das Publikum eine höhere Gewichtung genoss. Am Ende gewann der 18-jährige Roko Bla˛ević mit dem Lied „The Dream“ und damit auch ein ehemaliger ESC-Teilnehmer. Denn geschrieben wurde es von Jacques Houdek.

Nach einer kurzen Einführung mit Trommeln, durfte Franka eine neue Version ihres letztjährigen Beitrages „Crazy“ vorführen. Dabei saß sie zunächst in eine der letzten Reihen und wurde während des Liedes auf einer Schaukel auf die Bühne geflogen. Danach führte das Moderationstrio Iva Šulentić, Jelena Lešić und Mirko Fodor kurzweilig durch den Abend aus immerhin 16 Teilnehmern. Nachdem es mit sehr viel Herzschmerz begann, wurde ab der Hälfte abwechslungsreicher und endete sogar mit seichtem Heavy Metall. 

Als Interval Act wurde dem Zuschauer ein Medley vergangener kroatischer ESC-Lieder geboten - darunter natürlich „Don’t Ever Cry“, „Neka mi ne svane" sowie „Marija Magdalena“. Gesungen von den beiden Nachwuchstalenten Mia Negovetić und Dino Jelusic. Beide hätten ebenso das Zeug einmal für Kroatien an den Start zu gehen. Mit ihren 16 Jahren werden wir vielleicht noch einmal von ihnen hören. Auch die Trommler vom Anfang durften noch ein paar Klänge spielen, um dann dem laut HRT dem Ehrengast des Abends die Bühne zu überlassen: Vanna, welche uns 2001 mit „Strings Of My Heart“ in Kopenhagen begeistert hat. Im Anschluss kam das Voting mit einem klaren Ergebnis.

Nach Tel Aviv wird nun also der Gewinner der Casting-Show „Zvijezde 2018“ („Stern“) Roko Bla˛ević fliegen. Er gewann sowohl die Jury- als auch das Zuschauervoting und wird Kroatien nun mit einer „albanesken“ Ballade vertreten, wobei er sich die Flügel wohl von Elnur Hüseynov aus Aserbaidschan ausgeliehen hat.
Uspjeh puno, Hrvatska!

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Simon Wennige

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