Eurovision Song Contest
2018
Forum Lissabon
Frankreich 1970
Platz 4
Guy Bonnet
"Marie-Blanche"
 
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OGAE - Termine
Grand Prix sur le Main, Frankfurt 26.10.2018
OGAE-Clubtreffen München 26.01.2019

ESC 2018 Finale PostTed:
1. Deutschland
2. Österreich
3. Israel
4. Frankreich
5. Zypern
Stand: 16.09. 00:15
Wertungen: 61
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Top5 ESC 2018 Predict:
1. Zypern
2. Israel
3. Frankreich
4. Deutschland
5. Tschechien
Stand: 12.05. 20:12
Wertungen: 37
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ESC 2018 1.Semi PostTED:
1. Österreich
2. Tschechien
3. Israel
4. Zypern
5. Irland
Stand: 16.09. 00:23
Wertungen: 62
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ESC 2018 2.Semi PostTED:
1. Moldawien
2. Australien
3. Dänemark
4. Schweden
5. Norwegen
Stand: 16.09. 00:26
Wertungen: 46
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ESC 2018 PreTED:
1. Frankreich
2. Israel
3. Tschechien
4. Australien
5. Deutschland
Stand: 12.05. 20:55
Wertungen: 155
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Im Forum Lissabon berichten einige OGAE Mitglieder von ihren Eindrücken vor Ort aus Lissabon.


Alle Videos findet ihr auch im Video-Blog Lissabon


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01.05.2018      Waylon oder WayHome?

Die erste technische Probe und das Meet&Greet sind für die Niederlande vorüber und es bleibt ein sehr unfertiger Eindruck zurück. Bühne frisst Künstler könnte ebenso ein passender Titel gewesen sein.

Auf der Bühne wurde ein extra Podest aufgebaut für Waylon und zwei Musiker. Integriert in das Konstrukt waren in den Stufen mit Richtung auf das Publikum Scheinwerfer. Diese passten sich gut in das restliche Lichtdesign der Bühne ein und blendeten den Zuschauer so gut sie konnten. Auch verschluckte das heute präsentierte Konzept den Künstler.

Sein heute präsentiertes Outfit erinnerte an einen Bettvorleger, welcher in manchem Schlafzimmer auf der Reeperbahn zu finden wäre. Highlight waren sicherlich die überhaupt nicht zum Lied passenden Tänzer, welche Freestyle tanzend, natürlich Oberkörper entblößt, versuchten mit Hip-Hop und anderen Stilrichtungen einen Country-Rock-Song zu untertanzen.

Im Ganzen erinnert das bisherige Staging an den ebenso missglückten Versuch Trintje in Szene zu setzen.

In der Pressekonferenz versuchte er die Probe mit Sätzen wie „Ist doch nur eine Probe.“ Zu relativieren, und wirkte auch sonst eher kühl und wenig authentisch. Zu seinem Erfolg mit Ilse de Lange von Kopenhagen scheint er ein gespanntes Verhältnis zu haben, da er „Calm after the storm“ nicht mehr singt.

Auf die Choreo angesprochen, erklärte dies sei ein neuer Tanzstil namens „Crumping“ und sei sozusagen der Outlaw-Stil im Tanzbereich, was ihn dazu veranlasste dies für seinen Beitrag zu wollen.

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eingestellt von: Florian Sondermayer
© Foto: Sigi Doppler

01.05.2018      Franks Nach(t)gedanken - 3. Probentag



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eingestellt von: Frank Albers
© Kamera: Karl Jakob

01.05.2018      Moldawischer Adventskalender

Mit der heutigen Probe Moldawiens sahen wir den am lustigsten inszenierten Beitrag des heutigen Probentages, wenn nicht gar des diesjährigen Wettbewerbs. Auf der Bühne fand ein wahrliches Stellwandspektakel statt. Mittelpunkt ist eine große weiße Stellwand, mit der die im Charlstonstyle gelb gekleidete Sängerin gemeinsam mit ihren im blauen und roten Anzug adrett gekleideten Begleitern einen wahrlich bunten Auftritt abliefert.  Somit stellen sie die moldawischen Landesfarben dar.

Turbulent und keinesfalls langweilig verläuft der Auftritt. Die Drei wechseln kunterbunt singend und tanzend vor und hinter die Wand, gehen dabei durch sich plötzlich öffnende Türen und schauen aus  zuvor nicht zu sehende Fenster in der Wand, die schwupps wieder geschlossen sind. Die Stellwand hat dabei den Charakter eines Adventskalenders. Mehr und mehr merkt der Zuschauer, dass hinter der Wand jeweils ein Ebenbild der Drei tanzen muss und am Ende des Auftritts steht das sympathische Trio mit seinen Doppelgängern auf der Bühne.

Genauso spaßig wie der Auftritt Moldawiens, verlief das Meet und Greet.  Der Komponist Filip Kirkorov, der gestern seinen 51. Geburtstag in Lissabon feierte, komplettierte den lustigen Reigen auf der Pressebühne. Er sei unheimlich stolz, den diesjährigen Beitrag Moldawiens komponiert zu haben, denn just in diesem Land startete er seine Karriere vor 30 Jahren.

Geklärt wurde auch die Frage, welcher der beiden männlichen Doppelgänger hinter der Stellwand als Damenbeinersatz fungierte: es war der Schwede und nicht der Ukrainer.

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eingestellt von: Markus Herrmann
© Bild: Stefan Ball

01.05.2018      Die Gipfelstürmerin?

Der Auftritt von Julia Samoylova beginnt mit einer Großaufnahme der weiß gekleideten Sängerin im Halbdunkeln, ehe durch die Beleuchtung das wahre Bühnenbild zum Vorschein kommt:  Julia sitzt auf einer Bergspitze und ein in weiß gehaltenes Pärchen tanzt akrobatisch vor dem Felsen.

Große Unterstützung auf der Bühne erhält die russische Sängerin vom Backgroundchor, der den Hauptteil des gesanglichen Parts übernimmt. Überhaupt bekommt man das Gefühl, die Bühnenchoreographen versuchen mit aller Gewalt von den stimmlichen Schwächen der Russin gepaart mit einem nicht ganz so starken Lied durch Tanzeinlagen vor dem Felsen abzulenken.

Beim Meet &Greet gab Julia zu, dass sie mit der ersten Probe noch nicht zufrieden sei und bis zur zweiten Probe noch einige Fehler behoben werden müssten. Sie sei seit dem Jahr 2000 ein Fan des Eurovision Song Contest und ihr war nach dem damaligen Auftritt der russischen Vertreterin Alsou klar, selber einmal dabei sein zu wollen.

Einen Vorteil sieht Julia nicht dabei, auf Grund des Aussetzens im vergangenen Jahr mit 12 Monaten Vorlaufzeit zu wissen, die russische ESC-Vertreterin zu sein, denn das Lied wurde erst im Februar geschrieben. Obwohl sie kein Englisch spreche, kennt sie die Bedeutung jedes einzelnen Wortes ihres Liedes. Zwei der Autoren sind übrigens Teil des Backgroundchors und standen heute ebenfalls den anwesenden Journalisten Rede und Antwort.

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eingestellt von: Markus Herrmann
© Wolfgang Grube

01.05.2018      Interpreten-Grüße aus dem Pressezentrum





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eingestellt von: Frank Albers
© Kamera: Karl Jakob

01.05.2018      Harte Schale, weicher Kern!

Harte Schale, weicher Kern

Der dänische Teilnehmer Rasmussen hat sich für den diesjährigen ESC den passensten Song ausgesucht! Sein „Higher Ground“ ist perfekt zum portugiesischen Motto „ ALL ABOARD“. In der Probe zeigte sich dann auch, dass die Bühne toll zu seinem Auftritt passt und er schon jetzt stimmlich wie choreographisch sehr stimmig. Das Bühnenbild ist wie beim Vorentscheid gleich geblieben und passt sich sehr gut in die Lissaboner Bühne ein.

Im Meet&Greet ging es als Erstes um den Vorentscheid, wo Rasmussen berichtete, dass er bei seinem ersten Auftritt total berührt war weil das Publikum aufstand. Das Lied soll die Legende widerspiegeln, wo die Dänen für ihren König gekämpft haben. Als die Aussage kam, dass der Auftritt schon sehr martialisch wirken würde, meinte er jedoch , dass alle Kerle ganz ruhige Jungs seien. Auf die Frage, wie man denn so einen langen Bart pflegt, verrieten sie dass ein Barbier schon hilfreich sei. 

Ein Angebot von Game of Throns hat er noch nicht bekommen, aber er wartet weiter geduldig. Seine langen Haare und den Bart liebt er, weil er die Wikinger mit ihren Familienzusammenhalt sehr mag, und dass sie die Rockstars von früher seien. 

Rasmussen und seine Band schauen schon lange den ESC, da es in Dänemark einfach zum Jahr gehört. Sein Lieblingslied ist das Siegerlied der Olsen Brothers. Seit dem Tag ist der Wunsch einmal beim Contest mitzumachen stetig gewachsen. Wenn er gewinnen sollte würde er sich freuen, wenn der ESC in seiner Heimatstadt Viborgst attfinden würde, er aber auch mit Kopenhagen zufrieden wäre, wenn er die Bühne designen dürfe.

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Christian Wittkötter

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eingestellt von: Florian Sondermayer

01.05.2018      Roboterliebe für San Marino

Zu Beginn versteckt sich Jessika in einem  Umhang, der ist aber nur eine Anfangsdeko. Auffallend sind die vier kleinen winkenden Roboter auf der Bühne, von denen Einer Jessika sogar einen schriftlichen Heiratsantrag macht. Es könnte sein, dass sie ihn sogar annimmt; so klar geht das aus der Inszenierung aber nicht hervor. Jenifer rappt dazwischen hübsch und das Zusammensingen der beiden ist sogar harmonisch. Dazu wuselt noch ein Tänzerpaar umher. Nicht schlecht, aber der Pepp geht dem Gesamtpaket noch ab.

Zu Beginn des Meet & Greet konnte Jessika, der maltesische Part des Duos, das Grinsen nicht lassen. Den Grund dafür wollte sie aber nicht verraten, da es einen zu persönlichen Grund habe. Das Thema Roboter konnte aber besprochen werden. Diese Idee ist in der Art einfach etwas völlig Neues auf einer Eurovisionsbühne und für Jessika persönlich aber auch ein Symbol für die moderne Gesellschaft, die menschliche Roboter hervorbringt.

Praktisch kein Thema waren Plagiatsvorwürfe. Jenifer, die deutsche Hälfte, war aber schockiert über derartige Anschuldigungen und ihr unverständlich. Ebenso wenig muss San Marino den Text dieses Jahr ändern. Anders als Facebook 2012 ist das im Text enthaltene Twitter regelkonform und der kleine Sender hat die ausdrückliche Erlaubnis der EBU.  

Gegen Ende verkam die Interviewrunde zu einem Plädoyer für die Frauenrechte. Jessika ist nicht nur stolz San Marino und sich als Malteserin in Lissabon zu vertreten, sondern auch alle Frauen und beide waren begeistert von der Frauenquote bei einem australischen Radiosender.

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eingestellt von: Stefan Ball
© Foto: Wolfgang Grube

01.05.2018      Serbien: Von Harrogate nach Lissabon

Sanja Ilić, der Kopf der Gruppe Balkanika und Komponist des Liedes "Nova Deca" war bereits 1982  in Harrogate dabei, als Komponist des jugoslawischen Beitrags „Halo Halo“ der Gruppe Aska. Die Atmosphäre in Harrogate hätte ihm damals sehr gut gefallen und alle Künstler hätten untereinander eine tolle Stimmung gehabt. Im Grunde wäre der Unterschied zu heute gar nicht so groß gewesen. Der größte Unterschied sei letztendlich das Orchester gewesen, das er heute aber nicht vermissen würde. Es war ein Kind seiner Zeit, würde heute aber zu modernen Arrangements nicht mehr passen.

Als 16jähriger hatte Sanja 1968 erstmals mit dem ESC zu tun, als er an der jugoslawischen VE als Komponist teilnahm und Dritter wurde. Seit dieser Zeit kommt er von der Eurovision nicht mehr los.

Von "Nova Deca" gibt es bereits eine portugiesische Version, die die Band auf der Pressekonferenz vortrug, wobei nicht wirklich deutlich wurde, wieviel die im Saal befindlichen Portugiesen davon tatsächlich verstanden haben. Sie applaudierten höflich.

Die Botschaft des serbischen Lieds ist die Botschaft der Liebe, um eine neue Welt zu erschaffen und Kinder in die Welt zu bringen. Das Lied will zeigen, dass die aktuelle neue Generation von Kindern besser ist, als alle Generationen vor dieser. Dafür gäbe es sogar wissenschaftliche Beweise. Nun, denn!

Der Gruppe war es zudem wichtig zu betonen, dass es bei der Inszenierung nicht um griechische Götter ginge, auch wenn die Kostüme so aussehen. Sie hätten das Outfit nur ausgesucht, weil es gut aussieht, es hat aber keine inhaltliche Bedeutung.

Man habe sich zudem für Serbisch als Sprache für ihren Beitrag entschieden, weil serbisch sehr melodiös sei und weil man hofft, dass alle Teilnehmer zukünftig wieder in ihrer Landessprachen singen werden, um die Vielfalt in Europa nicht sterben zu lassen.

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eingestellt von: Frank Albers
© Foto: Sigi Doppler

01.05.2018      Es wird heiß!

Heiße Quellen

Gerne sagt der Lissabonner in ihrer Stadt gäbe es nur zwei Richtungen: bergauf und bergab. Und auch dem aktiven Besucher offenbart sich diese Wahrheit sehr schnell. Daher machten wir uns heute auf für euch den Ursprung Lissabons zu erkunden, die „Heiße Quelle, den wunderbaren Stadtteil Alfama.

Ausgangspunkt unserer heutigen Tour-Empfehlung ist das Eurovision Village, und zeitlich könnt ihr rund drei Stunden inklusive einem Kaffee-Genuß einplanen. Ihr startet rechts in die Straße neben dem Bier-Museum, der Rua da Alandega. Auf euren ersten Metern stolpert ihr bereits linksseitig über die Igreja da Conceicao Velha, welche ihren Ursprung im Mittelalter hat, und mit dem manuelinische Steinportal und der Fassade einen beeindruckenden Anblick bietet. Nur wenige Meter weiter, am vor euch liegenden Platz, entdeckt ihr sofort die Casa dos Bicos, welche durch ihre spitzen Mauersteine, welche an Diamanten erinnern sollen, in einer von Kacheln dominierten Stadt unweigerlich zum Hingucker wird. Heute ist dort ein Museum für archäologische Funde untergebracht, sowie zu ehren des portugiesischen Literaturnobelpreisträgers José Saramago im ersten Stock seine Werke ausgestellt werden,

Jetzt geht es aufwärts der Sé Catedral entgegen, der ältesten Kirche Lissabons, welche 1147 auf den Ruinen einer Moschee errichtet wurde. Bevor wir jedoch dort zur Ruhe kommen liegt links am Weg die Igreja de Santo António de Lisboa, einer klassizistischen Kirche, welche dem inoffiziellen Schutzheiligen Lissabons geweiht ist, und ein Besuch lohnenswert ist. Wart ihr hier schon auf den Knien könnt ihr auf selbigen bleiben, und in frommer Haltung die Atmosphäre in Sé Catedral genießen. Meint ihr beim Eintreten eine romanische Kirche zu besuchen, so entdeckt ihr im Inneren gotische Stilelemente, welche der steten Erdbeben-Geschichte der Stadt geschuldet sind. Die Kreuzgänge sind wunderschön und in einem Seitenaltar rechts findet ihr die Schutzheiligen Lissabons, welche der hier sehr verehrte Jungfrau Maria als wunderschöne Glaskunst zur Seite stehen.

Genug entspannt, es geht weiter bergauf. Linksseitig könnt ihr einen Abstecher zu den Überresten eines römischen Theaters aus der Zeit Kaiser Neros machen, bevor ihr euren Weg nach Oben vorbei an einem uralten Gummibaum zum erholsamen Miradouro de Santa Luzia sucht. Dieser Aussichtspunkt ist in einen wunderbaren Rosengarten eingebettet, mit Bänken zum Verweilen, wie auch mit tollen Bildern aus Azulejos verziert. Euer Blick schweift hier über den Hafen Lissabons, den Tejo, weit hinüber bis zur Ponte do 25 Aprile und wetterabhängig auf die andere Seite des Tejo. Nehmt Platz!

Gut ausgeruht könnt ihr euch jetzt an den letzten Anstieg zum Castelo de Sao Jorge wagen. Dort angekommen werdet ihr sicher von einem oder mehren Pfauen begrüßt. Bereits 137 v. Chr. Erbauten die Römer hier oben eine Siedlung, welches später zur Burg wurde. Eine bewegte Geschichte ließ sie lange, bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts, weiter expandieren durch Kasernen und weitere Militärbauten. Bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts wurden diese entfernt, da von der eigentlichen Burg nichts mehr zu sehen war. Auf den Burgmauern könnt ihr einen wunderbaren Rundblick über die Stadt genießen. Ebenso findet ihr hier die Torre de Ulisses, einer Dunkelkammer in welcher mit einem Periskop Bilder von Lissabon auf eine Steinschüssel projiziert werden. Sehenswert!

Von der Burg geht ihr nun hinab und durchschreitet das rote Tor, welches euch auf eurem Weg nach oben rechts begegnete. Auf schmalen Wegen könnt ihr nun fast jede Gasse nehmen, und das einzigartige Flair von Alfama genießen. Vielleicht habt ihr das Vergnügen Anwohner auf ihren Stühlen vor den Häusern anzutreffen, während sie ein Schwätzchen mit den Nachbarn halten.

Je weiter hinab ihr nun schreitet, desto mehr Fado-Spielstätten werden euch begegnen. Meist kleine urige Restaurants, in welchen gegessen und später Fado genossen werden kann. Unten am Largo do 

Chafariz de Dentro findet ihr das Museu do Fado, welches in einem alten Wasserwerk aus dem 19. Jahrhundert untergebracht ist und euch Wissen über die Geschichte des Fado vermitteln will. Gegenüber laden einige Cafes und Restaurants zum Verweilen ein, und mit viel Glück ertönt von irgendwoher Live-Musik.

Am Hafen entlang könnt ihr sicher einige Kreuzfahrtschiffe bewundern bevor ihr den Bahnhof Santa Apolonia erreicht, und zufrieden auf wunderbare Stunden in Alfama zurückblickt. Wir wünschen euch viel Spaß beim Erkunden der sieben Hügel, und werden natürlich auch morgen wieder für euch bergauf und bergab wandern mit stets offenen Augen, und einem steten Staunen.

Weitere Informationen rund um Lissabon, den diesjährigen und vergangene Song Contests findet ihr auch auf Facebook.


Christian Wittkötter

Markus Herrmann

Florian Sondermayer



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eingestellt von: Florian Sondermayer

01.05.2018      Humane rumänisch-ungarische Freundschaft

Die rumänische Gruppe The Humans bezeichnt sich zwar als ein rock-musikalisches Projekt, sie ist aber in erster Linie eine Gruppe von Freunden, die die gleiche Musik lieben. Am meisten lieben die Leute in der Gruppe aber die Stimme von Sängerin Christina, sie selbst auch. Christina lebt in Bukarest und Rom, ist musikalisch aber vor allem durch amerikanichen Rock wie dem von Pink geprägt. Die anderen Bandmitglieder stehen neben Pink auf Bruno Mars und Led Zeppelin.

Gute Freunde wurden die Humas mit der Band AWS aus Ungarn, die sie bei den diversen Pre-Eurovision-Partys kennen und lieben gelernt haben. Sie könnten sich sehr gut gemeinsame Auftritte mit den Ungarn vorstellen. Ohnehin ist den Humans der Austausch zwischen den Nachbarländern Ungarn und Rumänien sehr wichtig, da das Verhältnis nicht immer das beste sei.

Die Masken und Figuren, die die Band auf der Bühne in Lissabon präsentieren, sollen Menschlichkeit (Humanity) symbolisieren, die die Band auf die Bühne und in die Musik zurück bringen möchte.

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eingestellt von: Frank Albers
© Foto: Sigi Doppler

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