Eurovision Song Contest
2018
Forum Lissabon
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Platz 1
Nicole
"Ein bißchen Frieden"
 
 Eurovision Song Contest 
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OGAE - Termine
Grand Prix sur le Main, Frankfurt 26.10.2018

Termine
Eurovision Cruise 08.09.2018

ESC 2018 Finale PostTed:
1. Deutschland
2. Österreich
3. Israel
4. Frankreich
5. Zypern
Stand: 05.07. 17:46
Wertungen: 59
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Top5 ESC 2018 Predict:
1. Zypern
2. Israel
3. Frankreich
4. Deutschland
5. Tschechien
Stand: 12.05. 20:12
Wertungen: 37
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ESC 2018 1.Semi PostTED:
1. Österreich
2. Tschechien
3. Israel
4. Zypern
5. Irland
Stand: 05.07. 17:49
Wertungen: 61
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ESC 2018 2.Semi PostTED:
1. Moldawien
2. Australien
3. Dänemark
4. Schweden
5. Norwegen
Stand: 05.07. 17:51
Wertungen: 45
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ESC 2018 PreTED:
1. Frankreich
2. Israel
3. Tschechien
4. Australien
5. Deutschland
Stand: 12.05. 20:55
Wertungen: 155
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Im Forum Lissabon berichten einige OGAE Mitglieder von ihren Eindrücken vor Ort aus Lissabon.


Alle Videos findet ihr auch im Video-Blog Lissabon


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08.05.2018      Wer will denn schon nach Sintra?

Wir natürlich, denn Sintra ist absolut eine Reise wert. In diesem Sinne machten wir uns gestern für euch auf, zu erkunden wie ihr den Tag dort genießen könnt. Und es war fantastisch, fantastisch schön. Zeit-technisch könnt ihr einen Tag einplanen, und kosten-technisch für Eintritte in den Palacia Nacional da Pena, dem Castelo dos Mouros, die Zugfahrt und einem Shuttle auf den Berg ca. 30,- € 

Los geht es mit dem Zug ab dem Bahnhof Rossio im Herzen Lissabons. Die Züge fahren rund alle 20 Minuten und die einfache Fahrt kostet mit der Via Viagem Card nur 1,90 €. Es gibt auch Kombi-Tickets in denen Hin- und Rückfahrt enthalten sind und Transporte vor Ort, hier müsst ihr nach eurer Lust und Laune die Auswahl treffen. Die Fahrt dauert ca. 43 Minuten, also Zeit selbst ein wenig im Reiseführer zu blättern, und die Vorfreude zu steigern.

Sintra war bereits im 12 Jahrhundert ein bemerkenswertes Dorf, da hier das Haus Aviz seine Sommerresidenz hatte, aber erst 1839 bekam Sintra durch den Bau des Palacio Nacional da Pena seine große Bedeutung von heute. Bereits seit 1995 ist Sintra UNESCO Weltkulturerbe, und für einen Tag dort solltet ihr früh starten, denn je später es wird je voller wird es. Vielleicht habt ihr die Erfahrung schon am Kloster oder Aufzug gemacht, und manch unerträglich lange Warteschlange mit eurer Anwesenheit beglückt. In der nächsten Warteschlange singt einfach mal Eurovision-Songs, und es wird gleich viel schöner.

Aber zurück auf unseren Weg, denn in Sintra angekommen lohnt es sich anstelle gleich den Bus zu stürmen, zu Fuß zum historischen Zentrum zu gehen, damit euch nichts entgeht. Hierfür folgt ihr der leicht abwärts gehenden Straße vom Bahnhof aus, und trefft am nächsten Platz bereits auf das wunderschöne Rathaus Sintras. Folgt dem Straßenverlauf rund um das Tal am Berghang entlang und ihr seht rechts gegenüber bereits die historische Altstadt mit dem markanten Palacio Nacional da Sintra. Unterwegs erblickt ihr auf der linken Seite den Eingang zum Parque da Liberdade, dem botanischen Garten Sintras, welcher sicher am Ende eures Tages je nach Zeit noch einen Abstecher wert ist. In der Altstadt angekommen ist grade aus das Tourismus-Büro, welches euch mit örtlichen Karten versorgen kann, oder ihr geht gleich links in die schmalen Gassen, um an deren Ende eine Entscheidung zu treffen, wie ihr den Berg erklimmen wollt.

Um hinaus zu kommen habt ihr mehrere Möglichkeiten, es gibt die Buslinie 434, verschiedene Vor-Ort-Händler, welche euch den Transfer anbieten und natürlich euch selbst. Wir nutzten einen Privat-Transport, da selbst um kurz nach Neun der Shuttle-Bus einer S-Bahn im Berufsverkehr glich. Ein gutes Ziel für den Start ist der Palacio Nacional da Pena, das Neuschwanstein Portugals. Dort am Eingang könnt ihr ein Kombi-Ticket für Palacio und Castelo lösen. Das Gelände rund um den Palacio bietet viele Attraktionen, ihr könnt zu einem Gipfelkreuz emporsteigen, durch die stets ansteigenden wilde Natur des Parque da Pena wandern oder direkt zum Palacio empor wandern. Der Palacio bietet einen wunderbaren Stilmix aus Gotik, Manuelinik, Romanik, Barock, Maurik und indischen Elementen, eine Pracht an Details und mit jedem Blick entdeckt ihr etwas Neues. Der Blick über die Ebene, und bei gutem Wetter bis zum Meer ist fantastische schön. Sehenswert ist auch die kleine Kapelle, und die ganz Mutigen unter euch sollten auf alle Fälle den Rundgang auf dem schmalen Mauersims machen. Der Autor gab hier mit Höhenangst ein recht unterhaltsames Bild ab für die anderen Besucher, und kann bestätigen dass die Mauer rosa ist, über die Aussicht wurde ihm berichtet. In den Durchgängen findet ihr auch Azulejos, jaja schon wieder, aber diesmal in 3D.

In der Ferne gegenüber erblickt ihr bereits das Castelo dos Mouros, und um dort hin zu gelangen, begeben wir uns wieder hinab zum Eingang. Empfehlenswert ist wenn ihr euch die Wanderpfad-Karte im Tourismus-Büro mitgenommen habt, denn so könnt ihr die Straße vermeiden und auf kleinen Wegen bis zum Castelo spazieren. Bereits im 8. und 9. Jahrhundert wurde diese maurische Burg erbaut, aber schon wenige Jahrhunderte später war sie dem Verfall Preis gegeben, als Lissabon von den Mauren befreit wurde. Hier könnt ihr auf den Burgmauern entlang wandern, und rund um fantastische Ausblicke genießen. Auch gibt es immer wieder kleine Steinbänke auf denen verweilt werden kann. Zur Abkühlung lohnt es sich ein paar Stufen in die Zisterne hinab zu steigen, und auf dem Weg dort hin sich noch ein wenig archäologisch fortzubilden.

Vom Castelo wandern wir wieder fast zum Parkplatz des Castelo zurück, biegen jedoch kurz vor dem „Ausgang“ gleich rechts auf den Pfad und steigen jetzt hinab ins Tal, immer der Beschilderung zum historischen Zentrum folgend. Auf unserem Weg kommen wir durch die Gärten der Villa Sassetti und finden immer wieder schöne Ausblicke und einen großen Reichtum an Natur. Für Flip-Flops ist dieser Weg ungeeignet, mindestens Turnschuhe sollten es sein. Unten wieder angekommen wäre gleich gradeaus ein Restaurant mit schöner Terrasse, aber aber auch die verwinkelte Altstadt bietet einige Lokale an um sich für diesen wunderschönen Tag zu belohnen.

Erwähnenswert sei noch dass es auch eine Villen-Tour in Sintar gibt, da wie ihr bereits vor Ort erkannt habt, viele Villen den Berg säumen und immer wieder den Blick auf sich ziehen. Wir wünschen euch viel Spaß in dieser wunderbaren Stadt, und wie immer reichhaltiges Erstaunen.

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Stefan Ball
Markus Herrmann
Christian Wittkötter
Florian Sondermayer

#eurovision #eurovision2018 #esc2018 #ogae #allaboard#destinationportugal #aufnachportugal

eingestellt von: Florian Sondermayer

07.05.2018      Franks Nach(t)gedanken - 1. Generalprobe Halbfinale 1



eingestellt von: Frank Albers
© Kamera: Karl Jakob

07.05.2018      Die ersten Generalproben sind durch!

Jetzt geht’s so richtig los! Soeben ist das Jury-Halbfinale Nummer 1 zu Ende gegangen. 50 Prozent der Wertungen werden jetzt schon eingeholt. Wer wird wohl das „Semifinal of death“ (O-Ton „Zibbz“ aus der Schweiz) überstehen? Gesanglich waren sowohl heute Nachmittag beim ersten Durchlauf als auch am Abend kaum Ausfälle zu verzeichnen. Alle haben die Erwartungen erfüllt, die durch die Einzelproben zustande gekommen waren. Von der Show selbst wird man allerdings enttäuscht sein. Die Gastgeber und Produzenten haben sich beim Konzipieren nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Alles in allem kommt das erste Halbfinale recht uninspiriert daher. Ein echtes Intro gibt es eigentlich nicht: Kurzes Filmchen, vier (!) Moderatorinnen erklären, wie’s geht - und schon wird losgesungen. Die Werbebreaks - übrigens vor Israel und Österreich - überbrückt man mit mehr oder verhältnismäßig heiteren Interviews im Greenroom.

Als serielles Einspiel-Ereignis droht uns ein Hercules-Poirot-Imitat, der portugiesische Eigenarten auf die Schippe nehmen soll. Dies gelingt ihm jedoch kaum, denn sein Drehbuch ist schwach. Ganz nett ist ein Einspieler mit Nostalgiecharakter über einstige ESC-Besonderheiten, die man wohl deshalb meist aus der neueren Vergangenheit gewählt hat, um die jüngeren Zuschauer zu bedienen. Eine Collage von Eurovisionseilnehmern des vergangenen Jahres, die den portugiesischen Siegersong von damals interpretieren, wirkt durchaus etwas anrührend. Von den gesetzten Finalisten sind Gastgeber Portugal sowie Spanien und Großbritannien zu Gast, deren Punkte ja bekanntlich in die Wertung dieses ersten Halbfinales einfließen.

Warum die Macher der Sendung unbedingt gleich ein Quartett von Moderationsdamen installiert hat, konnte in den Proben erneut nicht geklärt werden. So dürfen wir uns voll auf die musikalischen Präsentationen konzentrieren. Im Pressezentrum gab es gegen Ende der abendlichen Probe zu einem längeren Tonausfall, den der liebe Gott und seine Soundtechniker bei der Live-Show verhindern mögen. Leider gibt es also keine nennenswerten Showelemente, die uns morgen erheitern werden, was bedauerlich ist. Gerade die Halbfinals hätten es verdient, es auch bei den großen europäischen TV-Anstalten auf den Premium-Kanälen ausgestrahlt zu werden. Aber so wird das nix. Freuen wir uns jetzt einfach auf die Songs!

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eingestellt von: Reinhard Ehret
© Foto: Sigi Doppler

07.05.2018      Blauer Teppich 2018: Benjamin Ingrosso (Schweden)



eingestellt von: Frank Albers
© Interview: Lothar Zimmermann , Kamera: Karl Jakob

07.05.2018      Blauer Teppich 2018: Eleni Foureira (Zypern)



eingestellt von: Frank Albers
© Interview: Lothar Zimmermann , Kamera: Karl Jakob

07.05.2018      Franks Nach(t)gedanken - Spezial vom Blauen Teppich



eingestellt von: Frank Albers
© Kamera: Karl Jakob

07.05.2018      Blauer Teppich 2018: Netta (Israel)



eingestellt von: Frank Albers
© Interview: Lothar Zimmermann , Kamera: Karl Jakob

07.05.2018       Blauer Teppich 2018: Mikolas Josef (Tschechien)



eingestellt von: Frank Albers
© Interview: Lothar Zimmermann , Kamera: Karl Jakob

07.05.2018      Blauer Teppich 2018: Jessica Mauboy (Australien)



eingestellt von: Frank Albers
© Interview: Lothar Zimmermann , Kamera: Karl Jakob

06.05.2018      Spaniens Hoch der Liebe

Amaia und Alfred bringen den Zauber der Liebe auf die ESC-Bühne. Ganz schlicht inszeniert stehen sie sich auf der Hauptbühne gegenüber, bewegen sich aufeinander zu, umarmen sich mit ihren Blicken und reichen sich die Hand. Ob es em Ende einen Kuss geben wird, lassen sich die beiden offen. Auf jeden Fall haben sie nicht vor, den bisher längsten ESC-Kuss (Dänemark 1957) von 11 Sekunden zu toppen.

Die Kameras fangen das Liebesduett der beiden behutsam ein. Die Probenkostüme sind bisher nicht der Weisheit letzter Schluss - was die beiden tatsächlich beim Finale tragen werden, ist noch offen. Die natürliche (oder natürlich wirkende) Zuwendung von Amaia und Alfred kann gut auf die Pianos der spanischen Vorentscheidung verzichten. Weniger ist in diesem Fall mehr.

Alfred beherrscht mehrere Instrumente, die er sich selbst beigebracht hat. Er experimentiert gerne mit Sounds und arbeitet mit Loop stations. Sein spanischer ESC-Lieblingstitel ist Sorayas "La noche es para mi" (2009), Amaias Favoriten sind "Vivo cantando" (1969) und "Un mundo nuevo" (1971). 

Das Los, das beide gemeinsam am Ende der Pressekonferenz gezogen haben, fiel auf die erste Finalhälfte.

Man hört hier manche, die den Beitrag für kitschig und schmalzig halten. Viele andere sind einfach berührt sind Amaias und Alfreds Liebesbekundung - oder um es nochmal mit Wencke Myhre zu sagen „Du schaust mich an, ich schau Dich an. Ja schau, schau, schau, wie schön die Liebe sein kann“.

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eingestellt von: Wolfgang Grube
© Foto: Wolfgang Grube

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