Eurovision Song Contest
2018
Forum Lissabon
Israel 1977
Platz 11
Ilanit
"Ahava hi shir lishnaim"
 
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OGAE - Termine
Eurovision Weekend 13.07.2018
Grand Prix sur le Main, Frankfurt 26.10.2018

Termine
Eurovision Cruise 08.09.2018

ESC 2018 Finale PostTed:
1. Deutschland
2. Österreich
3. Israel
4. Zypern
5. Frankreich
Stand: 22.05. 18:49
Wertungen: 47
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Top5 ESC 2018 Predict:
1. Zypern
2. Israel
3. Frankreich
4. Deutschland
5. Tschechien
Stand: 12.05. 20:12
Wertungen: 37
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ESC 2018 1.Semi PostTED:
1. Österreich
2. Tschechien
3. Zypern
4. Israel
5. Litauen
Stand: 22.05. 09:19
Wertungen: 57
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ESC 2018 2.Semi PostTED:
1. Australien
2. Moldawien
3. Dänemark
4. Schweden
5. Norwegen
Stand: 20.05. 00:55
Wertungen: 43
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ESC 2018 PreTED:
1. Frankreich
2. Israel
3. Tschechien
4. Australien
5. Deutschland
Stand: 12.05. 20:55
Wertungen: 155
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Im Forum Lissabon berichten einige OGAE Mitglieder von ihren Eindrücken vor Ort aus Lissabon.


Alle Videos findet ihr auch im Video-Blog Lissabon


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05.05.2018      Russischer Gipfel

Julia Samoylova aus Russland erhielt heute höflichen Applaus - sowohl während ihrer Probe als auch bei der anschließenden Pressekonferenz. Das Bühnenbild versucht, die durch das Werdnig-Hoffmann-Syndrom gehandicapte Sängerin auf eine Art Thron zu setzen, positioniert sie aber eher auf einen Gipfel der Hilflosigkeit. Immerhin wird auf diese Weise Julias Rollstuhl elegant kaschiert, was der Sängerin offenbar recht wichtig ist.

Ihre gesangliche Darbietung war tadellos und souverän; das 16-jährige Tanzpaar beabsichtigt, all jene Bewegungskraft und Energie zum Ausdruck zu bringen, die der russischen Gipfelfrau auszuleben verwehrt bleibt. Das erfuhr eine kleine Schar von Pressevertretern im Rahmen einer PK, die – unter anderen – von bisher hier nicht gesehenen Personen aus Julias Heimatland besucht war. Diese Herrschaften applaudierten ihr recht auffällig. Ansonsten verlief das Frage- und Antwortspiel etwas unergiebig. Man sprach über Julias Ehe und darüber, dass ihr Lied ein Ausbund an positivem Lebensmut sein soll. Es handle sich um ein Lied, das jeder zu seinem eigenen Lied machen könne, weil es dazu ermutige, furchtlos seinen Weg zu gehen. Das ist natürlich nett, aber nicht neu.

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#eurovision #eurovision2018 #esc2018 #ogae #allaboard #destinationportugal #aufnachportugal

eingestellt von: Reinhard Ehret
© Foto: Sigi Doppler

05.05.2018      Die Altice-Arena macht sich startklar

Es ist ein wunderschöner Samstagvormittag in Lissabon. Die Sonne strahlt über dem Tejo, die Lissabonner bereiten sich aufs Wochenende vor und am Hotspot des Eurovision Song Contest 2018, der Altice Arena, werden die letzten kosmetischen und sicherheitstechnischen Vorkehrungen getroffen.

Wenn dann Anfang der Woche erstmals die Öffentlichkeit die Generalproben und Halbfinals besuchen darf, wird sicher alles aufs Feinste gerichtet sein. Nur an die, mit den ESC-Logos verzierten Bauzäune, die hier die Besucherströme regeln und disziplinieren sollen, muss man sich gewöhnen. Ebenso wie an die strengen und sehr genauen Sicherheitskontrollen an allen Eingängen.

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#eurovision #eurovision2018 #esc2018 #ogae #allaboard #destinationportugal #aufnachportugal

eingestellt von: Frank Albers
© Foto: Wolfgang Grube

05.05.2018      Waylon, der Mann mit der Mörderröhre

Waylon ist hier in Lissabon unangefochten der Mann mit der absolut stärksten Stimme, um nicht Mörderröhre zu sagen. Er steht in einer Animalprint-Satinjacke mit Gitarre auf einem Podest und ist umgeben von, zum Teil halbnackten Cowboys, die so tun, als würden sie Gitarre spielen oder auf Trommeln schlagen. Später lassen die Cowboys ihre Instrumente Instrumente sein und springen als akrobatische Tänzer über die Bühne um das Podest herum. Das Bild, das sich aus dieser Inszenierung ergibt, ist kompakt und sehr überzeugend.

Zudem ist nicht nur Waylons Stimme sehr stark, der Sound ist ingesamt richtig fett und bringt die Halle zum Beben. Was davon dann aber schließlich über den Fernseher zu Hause ankommt, ist natürlich schwer zu sagen, aber selbst, wenn es nur die Hälfte dessen ist, wäre das genug, um die Letzten auf dem Sofa aus dem Tiefschlag zu reißen.

Mit dieser Inszenierung und dieser Stimme wird der Finaleinzug der Niederländer immer wahrscheinlicher.

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eingestellt von: Frank Albers
© Foto: Sigi Doppler

05.05.2018      Hereinspaziert - das Village ist eröffnet

Nach den ersten fast portugiesisch typischen Verwirrungen um die Bedeutung von Zeit, hat das Village mit rund 6 Stunden Verspätung seine Tore geöffnet. Und hier beginnt für den mutigen Besucher gleich die erste Herausforderung, die Sicherheitskontrolle. Hier solltet ihr euch Zeit und Geduld mitbringen, aber das sollte in dieser Kulisse auf der Praca do Comercio nicht schwer fallen.

Einmal auf dem Gelände des Village angelangt erblickt ihr gleich rechts am Tejo die große Bühne.
Hier gab es zur gestrigen Eröffnung auch gleich ein 20 minütiges Feuerwerk von Eleni aus Zypern.
Für heute dürfen wir fürs Village schon verraten, werden Lettland, Albanien, Belgien, die Schweiz und Portugal, um 19 Uhr die Bühne erobern. Und dies bei diesem Wetter, Sonnenuntergang am Tejo mit einem kleinen Eurovisions-Konzert, was könnte schöner sein?

Auf dem Gelände selbst gibt es einige Sitzgelegenheiten in unterschiedlichster Form, wie auch eine Reihe von Fress-Büdchen. Auch für die medizinische Versorgung ist gesorgt, und die Stadt Lissabon hält einen Informationsstand für euch parat, damit ihr unsere Sightseeing-Tips auf deren Richtigkeit überprüfen könnt.
Das grobe Programm entnehmt ihr bitte den angehängten Bildern auf Facebook..

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Außenbericht: Jochen Voß
An der Tastatur: Florian Sondermayer

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eingestellt von: Florian Sondermayer

04.05.2018      Franks Nach(t)gedanken - 6. Probentag (mit Deutschland)



eingestellt von: Frank Albers
© Kamera: Karl Jakob

04.05.2018      Italiens Tanz gegen Furcht

Die Choreografie ist eher übersichtlich gehalten. Die beiden stehen in Alltagskleidung auf der Bühnenmitte und singen in die Mikrophone. Im letzten Drittel gehen beide auf je eine der Bühnenbrücken und treffen sich zum Schluss wieder vorne auf einem Bühenaussenring, der die Brücken verbindet. Dazu wird in wechselnden Sprachen der momentane Text eingeblendet.

Vielleicht etwas unhöflich, aber Fabrizio wurde gleich zu Beginn des Meet&Greet als der älteste Sänger des diesjährigen Song Contests geoutet; die Jüngste ist übrigens die Spanierin.

Das Duo traf sich beim San Remo-Festival 2017, woraufhin sie eine Zusammenarbeit beschlossen. Daraus resultierte die gemeinsame San Remo-Teilnahme 2018, die sechste für Fabrizio und die fünfte für Ermal. Im Endeffekt kamen sie so nach Lissabon. Worauf sie auch beide stolz sind, dass jeder den Mia-Martini-Preis, eine Presseauszeichnung bei San Remo, einmal gewinnen konnte. Unterschiedlich sind aber ihre Sprachkenntnisse. Fabrizio brauchte im Gegensatz zu Ermal einen Dolmetscher.

Ganz außerordentlich wichtig ist den Beiden aber die Botschaft des Liedes, die mit der Entstehung  zusammen hängt. Eine Woche nach dem Konzertattentat in Manchester begann Fabrizios Tour und er erhielt viele Anfragen, ob diese nun abgesagt wird. Ermal erging es ähnlich. Und so singen sie nun ein Lied, das den Menschen Kraft geben soll und das sie als Tanz gegen Angst bezeichnen.

Die Botschaft ist auch so stark, dass das Duo auf eine ablenkende Choreographie verzichtet und das Lied für sich wirken lässt. Trotzdem sollen möglichst viele Zuschauer den Text verstehen. Da aber bei einer Übersetzung immer etwas verloren geht, bleiben sie bei Italienisch, eine gerade für diesen Beitrag starke Sprache, und blenden eben Passagen in unterschiedlichen Sprachen ein. Aber immer wenn sie das Lied singen, begegnen sie ihren persönlichen Dämonen, denen es sich zu stellen heißt.

Im Übrigen verriet Fabrizio noch, dass er Musiker wurde, weil er als Zwölfjähriger im Keller eines Onkels eine Gitarre fand. Und die Eintrittspreise für das Festival della Canzone Italiana di Sanremo sind schlichtweg deshalb so teuer, weil das Teatro Ariston so klein ist. Der italienische Delegationsleiter war einst selbst davon überrascht, wo der Wettbewerb doch so einen großen Stellenwert hat.

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#eurovision #eurovision2018 #esc2018 #ogae #allaboard #destinationportugal #aufnachportugal

eingestellt von: Stefan Ball
© Stefan Ball

04.05.2018      Michael singt im Pressezentrum



eingestellt von: Frank Albers
© Kamera: Karl Jakob

04.05.2018      Michael ist da! Und wie!

Endlich beginnt auch aus deutscher Sicht die heilige Eurovisionsphase! Michael Schulte absolvierte heute seinen ersten Lissabon-Tag. Während seiner Probe herrschte im Pressezentrum andächtige Ruhe - und so mancher wurde durch Michaels Auftritt nicht nur überrascht, sondern unerwartet tief berührt. Durch einen eigenen magischen Bühnenhintergrund schuf die deutsche Delagation eine richtig schöne, dezente Show. Noch schöner als wir das aus der Vorentscheidung kennen, wird das „one, two, three“ aus dem Chorus von „You Let Me Walk Alone“ stilisiert - mit grünen Grafiken und Schriften auf dunklem Hintergrund. Mit dem konzertanten Schlussteil des Liedes wird es bunter, röter und dynamischer.

Michael erklärte später, dass man weder ganz wenig noch ganz viel an Inszenierung bieten wollte, sondern eine stilvolle mittlere Dosis, die ihn und seinen Gesang in den Fokus stellt. Und das gelang sehr gut. Man kann durchaus behaupten, dass die internationalen Akkreditierten hier sichtlich angetan vom deutschen Vortrag waren.

Natürlich gab es auch Gegenstimmen, aber die meisten fanden es sehr gut. Auch Michael selbst äußerte sich zufrieden - insbesondere damit, dass sein Monitor-Sound absolut perfekt klang. Natürlich erzählte er noch einmal die Geschichte hinter seinem Song, aber auch, dass er bereits Vaterfreuden empfand, als er das Lied im Januar verfasste. Allerdings hätte er es ohnehin geschrieben, weil es ihm ein Bedürfnis war, seinem früh verstorbenen Vater eine Reverenz zu erweisen. Sichtlich bewegt sagte er, dass er alles dafür geben würde, noch einmal mit seinem Vater sprechen zu können - obschon er natürlich weiß, dass das ein unerfüllbarer Wunsch bleibt.

Die zahlreich Anwesenden in der Pressekonferenz erfreute Michael Schulte noch mit einem kleinen Medley zur Gitarre: Er präsentierte sehr gefühlvoll sein Lieblingslied „Fly On The WIngs Of Love“ auf dänisch und Lenas „Satellite“. Das Abenteuer Lissabon beginnt für Deutschland durchaus angenehm und vielversprechend. So kann’s weitergehen.

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#eurovision #eurovision2018 #esc2018 #ogae #allaboard #destinationportugal #aufnachportugal

eingestellt von: Reinhard Ehret
© Foto: Sigi Doppler

04.05.2018      Göttliche Aphrodite

SuRie trägt einen weißen Hosenanzug und steht leicht seitwärts gerichtet in einem Tunnel von Neonröhren. Durch die Lichtkugel im Hintergrund wirkt sie wie eine Aphrodite. Die Neonröhren blinken passend zum Takt des Liedes und SuRie läuft langsam aus dem Tunnel. Die Armbewegungen aus dem Vorentscheid sind in reduzierter Form wieder zu finden und wurden um eine peppige Armformation, die eine Abwärtsspirale darstellt, ergänzt. Leider verliert die Gesamtkonzeption nach einer Minute, da weitere Höhepunkte im Beitrag vermisst werden.

Was für eine überaus sympathische Person SuRie ist, zeigte sie beim Meet & Greet. Mit einer charmanten Herzlichkeit und Zurückhaltung beantwortete sie die Fragen der anwesenden Journalisten.

Im Unterschied zu 2015 und 2017, wo sie jeweils den belgischen Beitrag beim Eurovision Song Contest als Backgroundsängerin begleitete, sei es für sie eine noch größere Herausforderung als Hauptakteurin auf der großen Bühne zu stehen. Heute Morgen beim Genuss ihres Frühstückseis´ stieg ihr die Aufregung in den Kopf.

Was ihr „last forever“ analog eines Textausschnittes ihres Liedes sei, wurde sie gefragt, und SuRie antwortete souverän und lachend, dass das große Finale ja schon eine sehr lange Show sei. Auch das Thema Brexit wurde angerissen. Der habe aber nichts mit dem Song Contest zu tun, denn hier sei man während der Veranstaltung mit einer Vielzahl von Ländern vereinigt.

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#eurovision #eurovision2018 #esc2018 #ogae #allaboard #destinationportugal #aufnachportugal

eingestellt von: Markus Herrmann
© Foto: Sigi Doppler

04.05.2018      Wunderschön echt!

Im Reigen der Big Five & Portugal hatte heute auch Spanien die erste technische Probe. Charmant und unschuldig präsentierten sie ihren Beitrag. Stimmlich, bis auf ein paar kleine Unsicherheiten, nichts zu bemängeln, und sie transportierten wunderbar ihren Inhalt. Das Highschool-Musical hatte ein wunderschönes Revival. 

Jedoch gibt es auch ein großes Aber, und hier gibt es dazu angeregte Diskussionen. Was ist da mit der Bühne los? Ist das nicht zu minimalistisch, das Nichts? Reicht eine Choreographie, welche sich einzig und alleine auf die beiden Verliebten konzentriert und ein wenig mit dem Licht spielt? Auch vermisst man die Klaviere. Diese Fragezeichen mit einer gerechten Antwort zu versehen, ist nahezu unmöglich. 

Das Lied zeigt auch ohne viel Tamtam seine Wirkung, und ließ viele den Nachbarn oder ein Kissen im Pressezentrum in die Hand nehmen und kuscheln. Und was bei Norwegen in Wien klappte, kann doch für Spanien in Lissabon erst recht klappen, oder? Den kurzen Rehearsal-Ausschnitt werden wir mit posten und freuen uns auf eure Gefühle zu diesem Thema. 

Selbst während der Pressekonferenz waren die Beiden sich stets mit ihren Drehhockern zugewandt, und Alfred schmachtet sie wie ein verliebter Teenager an. Amaias Charme verzauberte die anwesende Presse sofort und die Unschuld der Bühne zeigte sich auch in dieser Konferenz. 
Für Alfred ist der Vorjahressieger-Song ein Kraft spendender, welcher ihm in einer schwierigen Lebenslage sehr half. Und gab ihn auch gleich ein bisschen zum Besten.

Auf die Frage ob sie sich jedes Mal an die Gefühle wieder heran tasten müssen, gaben sie zu Protokoll, dass es wichtig ist immer an das erste Mal zu denken, als sie es gesungen haben.
Auch wurde Alfreds Karriere als 14jähriger Kneipensänger thematisiert, und er empfindet die Phase seines Lebens als gute Vorbereitung auf alles, was danach folgte.

Das Alfred stets zu einem Scherz aufgelegt ist, bewies er auf die Frage „Was sie kurz vor dem Auftritt immer zu sich sagen?“, nämlich „Nichts“. Was Amaia sofort ein ermahnendes „No hombre“ entlockte, was in diesem Moment auch mit einem „Alfred“ + mindesten fünf Ausrufezeichen übersetzt werden konnte und ihm ein dickes Grinsen entlockte.

Nach der Pressekonferenz blieb eindeutig der Eindruck hängen, die Beiden sind echt. Und das ist wunderschön!

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eingestellt von: Florian Sondermayer
© Foto: EBU

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